Life After Art School: Clemens Sienknecht

Diese Episode gehört zum Podcast Life After Art School

Das erwartet dich:

Ein abgebrochenes Lehramtstudium, das sich 30 Jahre später als absolviert herausstellte. Erfolglose Versuche, mit Bands reich zu werden. Und dann Anfang der 1990er Jahre eine folgenreiche Zusammenarbeit mit dem Theatermacher Christoph Marthaler am Deutschen Schauspielhaus Hamburg.

Clemens Sienknecht ist zu Gast bei Life After Art School. Seit über 30 Jahren ist er einer der zentralen Protagonisten im wegweisenden Theater Christoph Marthalers und entwickelt darüber hinaus mit seiner Lebensgefährtin Barbara Bürk Inszenierungen an diversen deutschen Theatern.

Nora und Cornelius lernen von Clemens, warum Geduld, keine Angst vor Pausen und lange Bögen wichtig für das Theater sind. Warum sich Kunst zu machen wie ein Doppelleben anfühlt. Wie das Arbeitsprinzip „Band“ für die Theaterprobe funktioniert. Und mit welchen Methoden sich tolle Titel für die eigenen künstlerischen Arbeiten entwickeln lassen.

Mitwirkende Biografien

Gast – Clemens Sienknecht

Clemens Sienknecht, 1964 in Hamburg geboren, studierte an der Universität Hamburg und der HfMT Hamburg Sport und Musik auf Lehramt. Während der Arbeit am ersten Staatsexamen erhielt er 1993 die Anfrage als Musiker bei einer Inszenierung des Theatermachers Christoph Marthaler am Deutschen Schauspielhaus Hamburg mitzuwirken. Es entstand eine bis heute bestehende Zusammenarbeit. Eigene Arbeiten inszenierte Clemens Sienknecht gemeinsam mit Barbara Bürk u. a. in Hannover, Basel, Zürich, Hamburg, Köln und Düsseldorf.

Moderator*innen

Nora Sternfeld ist Kunstvermittlerin und Kuratorin. Sie ist Professorin für Kunstpädagogik an der HFBK Hamburg. Von 2018 bis 2020 war sie documenta Professorin an der Kunsthochschule Kassel. Von 2012 bis 2018 war sie Professorin für Curating and Mediating Art an der Aalto University in Helsinki. Darüber hinaus ist sie Co-Leiterin des /ecm – Studienprogramm für Ausstellungstheorie und -praxis an der Universität für angewandte Kunst Wien, im Kernteam von schnittpunkt. ausstellungstheorie & praxis, Mitbegründerin und Teil von trafo.K, Büro für Bildung, Kunst und kritische Wissensproduktion (Wien), seit 2022 ist sie Teil von INGLAM – Inglourious Art Mediators – eine Band für Lecture Performances (Hamburg) und seit 2011 Teil von freethought, Plattform für Forschung, Bildung und Produktion (London). In diesem Zusammenhang war sie auch eine der künstlerischen Leiter:innen der Bergen Assembly 2016 und arbeitete von 2020-2022 an „Spectral Infrastructure“ – einem Forschungskontext in Kooperation mit der basis voor actuele kunst (BAK, Utrecht). Sie publiziert zu Kunst, Bildungstheorie, Ausstellungen, Geschichtspolitik und Antirassismus.

Cornelius Puschke arbeitet als Dramaturg, Kurator und Dozent. Er studierte Kulturanthropologie und Germanistik an der Universität Hamburg und hatte Anstellungen am Maxim Gorki Theater und bei den Berliner Festspielen. 2014-2015 war er Gastprofessor für Dramaturgie an der HAW Hamburg. Seit 2017 arbeitet er selbstständig und kuratierte Projekte wie “100 neue Wörter” (Literaturforum im Brecht-Haus) oder „1000 Scores. Pieces for Here, Now & Later“ (mit Helgard Haug & David Helbich). Cornelius Puschke arbeitet derzeit für das Programm “Übermorgen – Neue Modelle für Kulturinstitutionen” der Kulturstiftung des Bundes und lehrt an der HfMT Hamburg und der HFBK Hamburg.

SHOWNOTES

Institutionen

Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT)

Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK)

Popkurs Hamburg (ehemals Kontaktstudium Popularmusik)

Deutsches Schauspielhaus Hamburg

Volksbühne Berlin

Schauspielhaus Zürich

Wiener Festwochen

Festival d’Avignon

Personen

Christoph Marthaler – Regisseur, dessen Arbeiten Sienknecht über Jahrzehnte prägten.

Barbara Bürk – Regisseurin, Autorin und künstlerische Partnerin von Clemens Sienknecht.

Rainer Werner Fassbinder

Franz Wittenbrink

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