Design & Kunst

Life After Art School: Steffen Zillig

Diese Episode gehört zum Podcast Life After Art School

Das erwartet dich:

In der 13. Folge von Life After Art School ist der Künstler, Kritiker und Ausstellungsmacher Steffen Zillig zu Gast. Er studierte in den 2000er Jahren an der HFBK und bewegte sich nicht nur dort recht frei durch die Fächer und Klassen. Sein Wissensdurst brachte ihn als Gasthörer an diverse weitere Hochschulen Hamburgs. Im Anschluss an sein Studium promovierte er an der HFBK unter dem Titel “Ästhetik des Asozialen”.

Nora und Cornelius sprechen mit Steffen über die großen Fragen der Kritik in der Kunst und ihre Veränderungen in den letzten 20 Jahren. Hat die Kunstkritik ihre Kraft und Bedeutung verloren oder brauchen wir sie heute mehr denn je? Sollte die Qualität kritischer Diskurse in den Künsten wegweisend für die Gesellschaft sein? Und waren die hitzigen Debatten um die documenta fifteen bereichernd oder eher ein Fingerzeig für den Verlust einer traditionsreichen Streitkultur? 

Welche Rolle Kunsthochschulen in diesem Zusammenhang spielen können und warum Steffen davon überzeugt ist, dass es gut ist, so lange wie möglich an einer Kunsthochschule immatrikuliert zu sein, hört ihr in dieser Folge.

Mitwirkende Biografien

Gast – Steffen Zillig

Steffen Zillig ist Künstler, Kritiker und Ausstellungsmacher. Er studierte und promovierte an der HFBK in Hamburg. Seine Dissertation erschien unter dem Titel „Ästhetik des Asozialen“ bei Starfruit Publications. Er ist Herausgeber des Künstlermagazins „Intercity“ (eurogruppe.be) und leitete gemeinsam mit Andrzej Steinbach den „Briefing Room“ in Brüssel (briefingroom.eu). Seit 2026 leitet er den Kunstverein Langenhagen. Zillig lebt in Hamburg.

Moderator*innen

Nora Sternfeld ist Kunstvermittlerin und Kuratorin. Sie ist Professorin für Kunstpädagogik an der HFBK Hamburg. Von 2018 bis 2020 war sie documenta Professorin an der Kunsthochschule Kassel. Von 2012 bis 2018 war sie Professorin für Curating and Mediating Art an der Aalto University in Helsinki. Darüber hinaus ist sie Co-Leiterin des /ecm – Studienprogramm für Ausstellungstheorie und -praxis an der Universität für angewandte Kunst Wien, im Kernteam von schnittpunkt. ausstellungstheorie & praxis, Mitbegründerin und Teil von trafo.K, Büro für Bildung, Kunst und kritische Wissensproduktion (Wien), seit 2022 ist sie Teil von INGLAM – Inglourious Art Mediators – eine Band für Lecture Performances (Hamburg) und seit 2011 Teil von freethought, Plattform für Forschung, Bildung und Produktion (London). In diesem Zusammenhang war sie auch eine der künstlerischen Leiter:innen der Bergen Assembly 2016 und arbeitete von 2020-2022 an „Spectral Infrastructure“ – einem Forschungskontext in Kooperation mit der basis voor actuele kunst (BAK, Utrecht). Sie publiziert zu Kunst, Bildungstheorie, Ausstellungen, Geschichtspolitik und Antirassismus.

Cornelius Puschke arbeitet als Dramaturg, Kurator und Dozent. Er studierte Kulturanthropologie und Germanistik an der Universität Hamburg und hatte Anstellungen am Maxim Gorki Theater und bei den Berliner Festspielen. 2014-2015 war er Gastprofessor für Dramaturgie an der HAW Hamburg. Seit 2017 arbeitet er selbstständig und kuratierte Projekte wie “100 neue Wörter” (Literaturforum im Brecht-Haus) oder „1000 Scores. Pieces for Here, Now & Later“ (mit Helgard Haug & David Helbich). Cornelius Puschke arbeitet derzeit für das Programm “Übermorgen – Neue Modelle für Kulturinstitutionen” der Kulturstiftung des Bundes und lehrt an der HfMT Hamburg und der HFBK Hamburg.

SHOWNOTES

Institutionen

Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK)

Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen

Museum der bildenden Künste Leipzig

Neues Museum Nürnberg

Kunstverein Langenhagen

Kunsthalle Bern

Erwähnte Personen

Jan Verwoert – Autor des Essays “Frei sind wir schon. Was wir jetzt brauchen, ist ein besseres Leben”

Fatih Akin

Ute Mahler

Wim Wenders

Annika Benda

Andreas Gursky

Thomas Demand

Wolfgang Tillmans

Daniel Richter

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