05.05.2026 | Katrin Schröder

Life After Art School: Liz Rech

Liz Rech ist zu Gast in der elften Folge von Life After Art School. Sie arbeitet als Regisseurin, Dramaturgin und Performerin und studierte in den 1990er und 2000er Jahren – zuerst Dramaturgie an der Bayerischen Theaterakademie München und später Regie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Ihre künstlerische Praxis ist geprägt von politischen Fragen und Bewegungen, insbesondere im Bezug auf die städtische Entwicklung Hamburgs.

Nora und Cornelius sprechen mit Liz über ihre künstlerische Arbeit am Hamburger Baakenhafen, wo 11.000 Pferde und 14.000 Soldaten eine wichtige Rolle spielen. Es geht um Fenster-Dramaturgien, die Notwendigkeit Raum als gemeinwohlorientierte Ressource zu begreifen und die Bedeutung von politischen Bewegungen als alternativen Lernorten. Warum die Besetzung des Gängeviertels für sie im künstlerischen Sinne so wichtig war und weshalb es unerlässlich ist miteinander zu tanzen, um politisch etwas zu erreichen, erfahrt ihr von Liz und in dieser Folge

Mitwirkende Biografien

Gästin
Liz Rech

Liz Rech arbeitet als Regisseurin, Dramaturgin & Performerin. Nach ihrem Dramaturgiestudium an der Bayerischen Theaterakademie München studierte sie Regie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Seit 2007 arbeitet sie im Grenzbereich zwischen Schauspieltheater, Performance und Aktivismus. Daneben kontinuierliche Mitarbeit in Künstlerinitiativen und -kollektiven (Komm in die Gänge; Schwabinggrad Ballett). Seit 2015 forscht sie am künstlerisch-wissenschaftlichen. Graduiertenkolleg “Performing Citizenship” (HCU; k3 – Zentrum für Choreografie), zum Thema Versammlung in der ) Bewegung. Neben Lehrtätigkeiten (u.a. an der HfMT, und der HCU) leitet sie seit einigen Jahren regelmäßig bundesweit Theater-Werkstätten und Workshops. Aktuell bereitet sie das Projekt “(NOT A) COMMON GROUND” im öffentlichen Raum im Rahmen der Programmreihe Counter-Monuments der neuen Stadtkuratorin Joanna Warsza in Hamburg vor.

Moderator*innen

Nora Sternfeld ist Kunstvermittlerin und Kuratorin. Sie ist Professorin für Kunstpädagogik an der HFBK Hamburg. Von 2018 bis 2020 war sie documenta Professorin an der Kunsthochschule Kassel. Von 2012 bis 2018 war sie Professorin für Curating and Mediating Art an der Aalto University in Helsinki. Darüber hinaus ist sie Co-Leiterin des /ecm – Studienprogramm für Ausstellungstheorie und -praxis an der Universität für angewandte Kunst Wien, im Kernteam von schnittpunkt. ausstellungstheorie & praxis, Mitbegründerin und Teil von trafo.K, Büro für Bildung, Kunst und kritische Wissensproduktion (Wien), seit 2022 ist sie Teil von INGLAM – Inglourious Art Mediators – eine Band für Lecture Performances (Hamburg) und seit 2011 Teil von freethought, Plattform für Forschung, Bildung und Produktion (London). In diesem Zusammenhang war sie auch eine der künstlerischen Leiter:innen der Bergen Assembly 2016 und arbeitete von 2020-2022 an „Spectral Infrastructure“ – einem Forschungskontext in Kooperation mit der basis voor actuele kunst (BAK, Utrecht). Sie publiziert zu Kunst, Bildungstheorie, Ausstellungen, Geschichtspolitik und Antirassismus.

Cornelius Puschke arbeitet als Dramaturg, Kurator und Dozent. Er studierte Kulturanthropologie und Germanistik an der Universität Hamburg und hatte Anstellungen am Maxim Gorki Theater und bei den Berliner Festspielen. 2014-2015 war er Gastprofessor für Dramaturgie an der HAW Hamburg. Seit 2017 arbeitet er selbstständig und kuratierte Projekte wie “100 neue Wörter” (Literaturforum im Brecht-Haus) oder „1000 Scores. Pieces for Here, Now & Later“ (mit Helgard Haug & David Helbich). Cornelius Puschke arbeitet derzeit für das Programm “Übermorgen – Neue Modelle für Kulturinstitutionen” der Kulturstiftung des Bundes und lehrt an der HfMT Hamburg und der HFBK Hamburg.

Shownotes

Stadtkuratorin, Gegen-Denkmäler
https://stadtkuratorin-hamburg.de/de/projects/counter-monuments/2025

Ein performativer Walk am Hamburger Baakenhafen –
(NOT A) COMMON GROUND / IF THE BONES COULD SPEAK
https://stadtkuratorin-hamburg.de/de/programme/artists/2026/liz-rech-camissa-create

HaftenCity Universität Hamburg
https://www.hcu-hamburg.de/

Gängeviertel
https://das-gaengeviertel.info

Recht auf Stadt – Bewegung
https://www.rechtaufstadt.net/

Schwabinggradballett
http://schwabinggradballett.org/

She She Pop – Relevanzshow
https://sheshepop.de/en/projekt/the-relevance-show/

Performing Citizenship – Graduiertenkollegs HaftenCity Universität Hamburg
http://www.versammlung-und-teilhabe.de/cms/wp-content/uploads/2014/11/Performing-Citizenship_Antrag.pdf


Toolkit WITH CARE
https://buehnenmuetter.com/wp-content/uploads/2026/01/BM-WITHCARE_Toolkit-digital_aktuelle23_11.pdf

20.04.2026 | Katrin Schröder

Gute Arbeit: Netze weben!

Unter dem Stichwort GUTE ARBEIT laden wir, der Dramaturgiejahrgang 2025, in Kooperation mit dem ensemble-netzwerk und der HOOU euch ein, mit uns aktiv zu werden! Gemeinsam wollen wir herausfinden: Wie sehen gute Arbeitsverhältnisse in der Kunst aus? Welche Veränderungen sind notwendig? Welche neuen Allianzen braucht es für die Zukunft? Und vor allem, wie im Theater zu arbeiten Spaß machen kann! Gerade für uns als Berufseinsteiger:innen ist es wichtig, Anlaufstellen und Handlungsmöglichkeiten zu kennen. Wir teilen Erfahrungen, benennen, was nicht funktioniert, und fragen: Was brauchen wir eigentlich für gute Arbeit und was bedeutet Solidarität für dich? Vertreter*innen des ensemble-netzwerks sind zu Gast und bieten Einblicke in ihr Wissen und ihre Erfahrungen zum Thema Arbeitsbedingungen.

Also kommt zahlreich, wir freuen uns auf euch!

Gute Arbeit ist eine Veranstaltungsreihe der Hamburg Open Online University (HOOU), die von Dramaturgie-Studierenden der Theaterakademie kuratiert und von Cornelius Puschke betreut wird. Das Programm wurde gestaltet von Kasper Bisgaard Laursen, Mona Schäfer, Lili Wind und Violetta Zwick.

Gute Arbeit ist Teil des Projekts “Life After Art School” der Hamburg Open Online University (HOOU).

24.03.2026 | Katrin Schröder

5. Digitaler Fachtag: Rhythmik / Musik & Bewegung

Spannende Einblicke, anregende Diskussionen und ein vielseitiges Programm mit Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis erwartet Sie! Wir freuen uns auf ein Artist-Interview mit Emilie Groz (AT) sowie Vorträgen von Hanne Pilgrim (DE), Franziska Meyer Schneider (CH) und John Habron-James (UK). In einem interaktiven Format werden wir außerdem digitale Plattformen unter der Überschrift Rhythmik:connect zusammentragen.

Der Fachtag wird vom Projekt „Rhythmik / Musik und Bewegung“ der Hochschule für Musik und Theater Hamburg organisiert und ist Teil der Hamburg Open Online University. Die Teilnahme ist offen für alle Interessierten und kostenlos. Anmeldung unter: fachtag.rhythmik@hfmt-hamburg.de.

 

24.03.2026 | Katrin Schröder

Life After Art School: Badrieh Wanli

Badrieh Wanli ist zu Gast in der zehnten Folge von Life After Art School. Nach einer Ausbildung zur Schauspielerin an der Freien Schauspielschule Hamburg studierte sie Freie Kunst an der HFBK. Sie erweiterte ihr Studium im Laufe der Zeit um das Lehramt für Gymnasien und arbeitet heute als Lehrerin für Kunst und Deutsch in Hamburg Altona.

Als Mutter zweier Kinder beschäftigt sie sich in ihrer künstlerischen Praxis mit Fragen der Vereinbarkeit von Weiblichkeit, Sichtbarkeit und Verantwortung.

Anne und Cornelius sprechen mit Badrieh darüber, warum die Arbeitswelt der Kunst so schnell in den Hintergrund rückt, sobald elterliche Care-Work den Alltag bestimmt. Wo und wie müssten wir als Gesellschaft die Strukturen der Arbeit so verändern, dass künstlerische Praxis und Elternschaft sich nicht im Wege stehen? Welche Verantwortung trägt man dafür individuell und welche liegt bei Institutionen wie Hochschulen und Kultureinrichtungen?

Warum Schulen entscheidende Orte für diese Fragen sein können und welche Lehrer*innen Badrieh, Anne und Cornelius in ihrer eigenen Schulzeit entscheidende Impulse mitgegeben haben, hört ihr in dieser Folge.

Mitwirkende Biografien

Gästin
Badrieh Wanli

Badrieh Wanli besuchte nach dem Abitur eine Schauspielschule und legte dort ihre Bühnenreife ab. Anschließend entschied sie sich kurzerhand für eine Bewerbung an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Die HFBK nahm sie für ein Studium der freien Kunst auf. Zwischen 2012 und 2022 studierte sie dort zunächst bei Michaela Melian und Katharina Pethke. Später erweiterte sie ihr Studium um das Lehramt für Gymnasien. Heute arbeitet Badrieh Wanli als Lehrerin für Kunst und Deutsch an einem Gymnasium in Hamburg-Altona.

Seit sie mit 25 Jahren Mutter wurde, kreist ihre künstlerische Praxis um Fragen von Weiblichkeit, Vereinbarkeit, Sichtbarkeit und Zuständigkeit: Wer trägt Verantwortung? Wer wird gesehen? Und wie verändert sich künstlerische Arbeit, wenn Care-Arbeit Teil des eigenen Alltags wird?

Mit ihrer neuen Rolle als Lehrerin stellt sich eine weitere Frage: Wie lassen sich die Identitäten Künstlerin und Lehrerin zusammendenken?

Moderator*innen

Anne Meerpohl arbeitet als kuratorische Assistenz im ICAT der HFBK Hamburg. Zuvor war sie als freie Künstlerin, Autorin und Kuratorin in Hamburg tätig und beschäftigte sich mit wie Produktionsbedingungen, Körper, Fluidität und Fürsorge. Meerpohl ist Mitbegründerin des Cake&Cash Collective und war kollaborativ, kollektiv oder im Alleingang bereits zu sehen u.a. im MARKK – Museum am Rothenbaum, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Kunstverein Harburger Bahnhof und weiteren.

Cornelius Puschke arbeitet als Dramaturg, Kurator und Dozent. Er studierte Kulturanthropologie und Germanistik an der Universität Hamburg und hatte Anstellungen am Maxim Gorki Theater und bei den Berliner Festspielen. 2014-2015 war er Gastprofessor für Dramaturgie an der HAW Hamburg. Seit 2017 arbeitet er selbstständig und kuratierte Projekte wie “100 neue Wörter” (Literaturforum im Brecht-Haus) oder „1000 Scores. Pieces for Here, Now & Later“ (mit Helgard Haug & David Helbich). Cornelius Puschke arbeitet derzeit für das Programm “Übermorgen” der Kulturstiftung des Bundes und lehrt an der HfMT Hamburg und der HFBK Hamburg.

Shownotes

HfBK Hamburg
https://hfbk-hamburg.de/de/

Freie Schauspielschule Hamburg
https://www.freie-schauspielschule-hamburg.de/

Gymnasium Altona
https://www.gymaltona.de/kinoscreening/

Galerie 23 Wilhelmsburg
https://www.atelierhaus23.de/de/galerie-23

Eine KI-generierte Illustration mit 3 unterschiedlich großen Congas und notizenhaften Berechnungen darumherum.

Foto: KI-generiert

19.03.2026 | Sina Gösele

A Generalized Theory of Swing

Open Recording & Lecture Performance von Prof. Malcolm Braff & Patrick Huss (HOOU)

Viele der ausdrucksstärksten Grooves basieren auf dem Phänomen von Swing, einer asymmetrischen Phrasierung von Subdivisions, die von einem quantisierten Raster als Idealzustand abweicht.

Im Rahmen des Open Recordings A Generalized Theory of Swing stellen Prof. Malcolm Braff und Patrick Huss ein Modell vor, das Swing nicht als Stilmerkmal, sondern als ein strukturelles Prinzip rhythmischer Gestaltung – als Klangfarbe des Pulses – beschreibt.

Prof. Malcolm Braff (Klavier) erforscht dieses Phänomen seit über zwanzig Jahren und präsentiert seine Arbeit im Rahmen einer Performance mit Patrick Huss (Percussion), eines Vortrags sowie eines moderierten Gesprächs mit anschließendem Q&A.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Hamburg Open Online University (HOOU) statt und richtet sich an Musikinteressierte, Studierende sowie alle, die sich für Rhythmus interessieren.

Für einen ersten Eindruck:

YouTube: Galland/Braff duet: „Afro Blue“

YouTube: Malcolm Braff Interview – Groove, Swing and Microtime Phrasing

Sprache: Englisch

Graphics by Luciano

23.02.2026 | Katrin Schröder

THE FUTURE IS PRESENT

NEUE ARBEITEN VON STUDIERENDEN DES MASTERSTUDIENGANGS MULTIMEDIA-KOMPOSITION

 

Mit THE FUTURE IS PRESENT präsentieren die Masterstudierenden der Multimedia Composition sowie verwandter Studiengänge einen Abend mit neuen Arbeiten an der Schnittstelle von Musik, Technologie und Performance.

Das Konzert eröffnet einen vielschichtigen Einblick in aktuelle künstlerische Positionen: von performativen Formaten über räumlichen Klang und audiovisuelle Installationen bis hin zu interaktiven Settings und musiktheatralen Ansätzen. Die Werke erforschen Gegenwärtigkeit als ästhetischen Zustand – in Echtzeit, im Raum und im Dialog mit dem Publikum.

 

Werke von
Andrea Carello
Luciano Correa
Oscar Corpo
Valentina Donato
Isay Ramírez
Jiwon Seo
Inga Stenøien
Adri Velasco
Huixin Xue

Eintritt frei

17.02.2026 | Katrin Schröder

Follow-up filmmaking workshop

This workshop is only open for people who already attended the previous session. The content of the workshop will vary slightly depending on how many people are attending.

The workshop will take you even deeper into practical shooting and creating an authentic work environment with proper communication on set. It will contain the following lessons:

 

1. Theory

  • Brief refresher of the last session
  • Some additional „good to know“ rules about framing your pictures
  • An introduction to working with technical equipment on sets and proper workflow
  • Insights into high profile film cameras and additional tool-tips
  • Basics of lighting a scene
  • A quick glimpse into post production

 

2. Creativity

  • You are going to be split up into teams with a small scene to complete
    • Each team is going to have a dedicated camera operator
  • Plan together how you would like to shoot the scene, what lenses to use and how you want to light it
  • Decide about the jobs you would have on this set

 

3. Practice

  • Filming the scenes and shots you have developed as if you are on a regular set
  • Apply the workflows you have just learned

10.02.2026 | Katrin Schröder

Life After Art School: Timo Schierhorn

Augen auf die Musik

Der Filmemacher und Videokünstler Timo Schierhorn ist zu Gast bei “Life After Art School”. Timo hat in den 2000er Jahren an der HFBK Freie Kunst und Visuelle Kommunikation studiert. Ein in Eigenregie gedrehtes Fan-Video für die Band Tocotronic öffnete ihm die Tür zur Kunsthochschule und es sollte nicht sein letztes Musikvideo bleiben. Timo wurde Regisseur und arbeitete mit Bands wie Deichkind, Tocotronic, die Goldenen Zitronen, DJ Koze und Marteria. Mit seinen Kolleg*innen Katharina Duve und UWE gründete er Anfang der 2010er Jahre die Allianz Auge Altona. Mit Videos zu Liedern wie “Leider geil” oder “Keine Party” (Deichkind) prägten sie eine Zeit, in der YouTube MTV als zentrales Medium für Musikvideos ablöste.

Timo drehte außerdem diverse Filme – zuletzt mit Jan Böhmermann “Hallo Spencer – Der Film” oder den Experimentalfilm “Der andere Tag”. Für das Theater arbeitete er mit Künstler*innen wie Jarvis Cocker, Chilly Gonzales und Schorsch Kamerun.

Nora und Cornelius besuchen ihn im “Auge” – dem Büro, Schnittplatz und Dreh- und Angelpunkt von Auge Altona und sprechen über Wildtier-Kameras, den Zusammenhang von Pop und Scham und warum Grafiker*innen auf Bandfotos gehören.

Mitwirkende Biografien

Timo Schierhorn

Timo Schierhorn ist Videokünstler und Filmemacher aus Hamburg. Er realisierte zahlreiche Musikvideos, unter anderem für Deichkind, Tocotronic und Die Goldenen Zitronen.
Seit vielen Jahren ist er in kollaborativen Produktionszusammenhängen tätig, unter anderem als Mitgründer der Filmgruppe Auge Altona.
Neben seiner Arbeit im Musikvideobereich entwickelt er dokumentarische und experimentelle Filmprojekte, die international gezeigt und ausgezeichnet wurden.
Schierhorn studierte 2003 bis 2009 Freie Kunst und Visuelle Kommunikation an der Hochschule für bildende Künste Hamburg.

Moderator*innen

Nora Sternfeld ist Kunstvermittlerin und Kuratorin. Sie ist Professorin für Kunstpädagogik an der HFBK Hamburg. Von 2018 bis 2020 war sie documenta Professorin an der Kunsthochschule Kassel. Von 2012 bis 2018 war sie Professorin für Curating and Mediating Art an der Aalto University in Helsinki. Darüber hinaus ist sie Co-Leiterin des /ecm – Studienprogramm für Ausstellungstheorie und -praxis an der Universität für angewandte Kunst Wien, im Kernteam von schnittpunkt. ausstellungstheorie & praxis, Mitbegründerin und Teil von trafo.K, Büro für Bildung, Kunst und kritische Wissensproduktion (Wien), seit 2022 ist sie Teil von INGLAM – Inglourious Art Mediators – eine Band für Lecture Performances (Hamburg) und seit 2011 Teil von freethought, Plattform für Forschung, Bildung und Produktion (London). In diesem Zusammenhang war sie auch eine der künstlerischen Leiter:innen der Bergen Assembly 2016 und arbeitete von 2020-2022 an „Spectral Infrastructure“ – einem Forschungskontext in Kooperation mit der basis voor actuele kunst (BAK, Utrecht). Sie publiziert zu Kunst, Bildungstheorie, Ausstellungen, Geschichtspolitik und Antirassismus.

Cornelius Puschke arbeitet als Dramaturg, Kurator und Dozent. Er studierte Kulturanthropologie und Germanistik an der Universität Hamburg und hatte Anstellungen am Maxim Gorki Theater und bei den Berliner Festspielen. 2014-2015 war er Gastprofessor für Dramaturgie an der HAW Hamburg. Seit 2017 arbeitet er selbstständig und kuratierte Projekte wie “100 neue Wörter” (Literaturforum im Brecht-Haus) oder „1000 Scores. Pieces for Here, Now & Later“ (mit Helgard Haug & David Helbich). Cornelius Puschke arbeitet derzeit für das Programm “Übermorgen” der Kulturstiftung des Bundes und lehrt an der HfMT Hamburg und der HFBK Hamburg.

Shownotes

Auge Altona
http://www.auge-altona.de/videos/index.html

fux
https://www.fux-eg.org/

Hallo Spencer – Film mit Jan Böhmermann
https://www.zdf.de/filme/hallo-spencer—der-film-movie-100

Fratzengulasch – Die Vögel

Bück dich hoch – Deichkind
https://www.youtube.com/watch?v=8Q44P_Qbq9o

Schatten werfen keine Schatten – Tocotronic
https://www.youtube.com/watch?v=jSSu9zY8q3I

Leider Geil – Deichkind
https://www.youtube.com/watch?v=ZPJlyRv_IGI

DER ANDERE TAG – EXPERIMENTAL / ANIMAL FILM
http://timoschierhorn.de/film/film_deranderetag.html

In der Natur – Deichkind
https://www.youtube.com/watch?v=C1wKQUFuzng

Miguel Ferraz / Körber-Stiftung

Miguel Ferraz / Körber-Stiftung

09.02.2026 | Katrin Schröder

Mitmach-Angebot: Klang zum Anfassen: Interaktive Sounds programmieren mit Pure Data

Wie klingen Schritte im Schnee? Oder ein plötzlicher Windstoß in einem Videospiel?

In diesem kreativen Kurzworkshop entdeckst du, wie man mit der Programmiersprache Pure Data eigene Geräusche steuern und lebendig machen kann – ganz ohne Vorkenntnisse in Musik oder Coding. Statt von null anzufangen, arbeiten wir mit vorbereiteten Klangmodulen: kleine Soundmaschinen, die zischen, tropfen, rumpeln oder rauschen – ideal für Soundeffekte, wie man sie aus Games kennt.

Die Herausforderung: Wie bringt man sie zum Leben? Mit sogenannten Steuersignalen lassen sich Lautstärke, Geschwindigkeit oder Timing beeinflussen – per Regler, Tasten oder sogar automatisch. Ganz nebenbei lernst du die Logik hinter interaktiven Systemen kennen, schärfst dein Gehör und erlebst, wie aus einfachen Mitteln spannende Klangwelten entstehen können. Drei Stunden voller Tüftelei, Fantasie und Aha-Momente – und vielleicht der erste Schritt in die Welt des kreativen Codings.

Bitte bring deinen eigenen Laptop mit. Zu Beginn des Workshops wird die notwendige Software gemeinsam installiert.

Der Workshop am SFZ Hamburg wird in Kooperation mit der HfMT (Hochschule für Musik und Theater) Hamburg und der HOOU (Hamburg Open Online University) ausgerichtet.

 

29.01.2026 | Katrin Schröder

Đàn bầu Konzert

Das Konzert wird von Lehrenden, Studierenden und Musikerkollegen bestritten. Wir werden ein reichhaltiges Repertoire an vietnamesischer Volksmusik präsentieren, bei dem nicht nur das đàn bầu und der Gesang im Vordergrund stehen, sondern diese auch mit anderen Instrumenten wie der Gitarre und dem Klavier kombiniert werden. Diese Veranstaltung ist ein Showcase des Dan Bau Grundkurses, der HOOU@HfMT unterstützt wird. Wenn Sie mehr erfahren möchten, können Sie uns unter diesem Link besuchen: https://portal.hoou.de/blog/dan-bau-ein-instrument-aus-vietnam-mit-nur-einer-saite-aber-faszinierendem-klang/

Klavier:
Sebastian Sprenger

Gesang:
Tam Thi Pham, Julie Ackermann

Đàn bầu:
Julia Cao, Nedyalko Doche, James Pham, Lara Schott, Seong Hyun Jo, Xinyi Wang, Ko Yuwon, Hsenter Tainer, Yiru Zhao, Phuoc Thang, Gil Barak, Tam Thi Pham, Ngọc Nguyễn.