29.01.2026 | Katrin Schröder

Đàn bầu Konzert

Das Konzert wird von Lehrenden, Studierenden und Musikerkollegen bestritten. Wir werden ein reichhaltiges Repertoire an vietnamesischer Volksmusik präsentieren, bei dem nicht nur das đàn bầu und der Gesang im Vordergrund stehen, sondern diese auch mit anderen Instrumenten wie der Gitarre und dem Klavier kombiniert werden. Diese Veranstaltung ist ein Showcase des Dan Bau Grundkurses, der HOOU@HfMT unterstützt wird. Wenn Sie mehr erfahren möchten, können Sie uns unter diesem Link besuchen: https://portal.hoou.de/blog/dan-bau-ein-instrument-aus-vietnam-mit-nur-einer-saite-aber-faszinierendem-klang/

Klavier:
Sebastian Sprenger

Gesang:
Tam Thi Pham, Julie Ackermann

Đàn bầu:
Julia Cao, Nedyalko Doche, James Pham, Lara Schott, Seong Hyun Jo, Xinyi Wang, Ko Yuwon, Hsenter Tainer, Yiru Zhao, Phuoc Thang, Gil Barak, Tam Thi Pham, Ngọc Nguyễn.

 

The Six Tones

29.01.2026 | Katrin Schröder

Konzert: Traditionelle Musik – Die sanfte Berührung der vietnamesischen Kultur.

Musik ist wie ein Boot, das uns durch alle emotionalen Ebenen einer Kultur und ihrer Geschichte bringt

Die traditionelle Musik Vietnams – ganz gleich, von welchem Instrument sie erklingt – trägt stets eine Zartheit und Tiefe in sich wie eine Botschaft aus der Vergangenheit. Mal bewegt sich die Melodie sanft wie ein früher Morgenwind. Mal klingt sie lange nach wie ein Echo von Himmel und Erde. Mal wird sie still und ruhig wie der letzte Tropfen Tau, der am Abend in die Seele fällt. Ohne Hast, ohne Lärm berührt die Musik unser Innerstes mit Feinfühligkeit und Beständigkeit und öffnet Räume, die nur Klänge ausdrücken können: Sehnsucht, Zuneigung und den stillen, doch eindringlichen Geist Vietnams. Die heutige Aufführung leitet das Publikum näher an die Schönheit der vietnamesischen traditionellen Musik heran – präsentiert von drei außergewöhnlichen Künstlerinnen und Künstlern der Gruppe The Six Tones.

Nguyễn Thanh Thủy – eine herausragende Đàn-Tranh-Spielerin Vietnams, aufgewachsen in einem Umfeld traditioneller Kunst und Trägerin zahlreicher renommierter nationaler Auszeichnungen. Sie beeindruckt durch einen feinfühligen Stil, der Tradition und Moderne harmonisch verbindet.
Ngô Trà My – Virtuosin des Đàn Bầu und Dozentin an der Nationalen Musikakademie Vietnam. Sie ist ein bekanntes Gesicht bei vielen internationalen Musikfestivals und begeistert mit einem tiefgründigen, ausdrucksstarken Klang sowie ihrer Offenheit für experimentelle Kunst.

Hinzu kommt Stefan Östersjö – ein schwedischer Gitarrist und Spezialist für Zupfinstrumente, bekannt für seine mutige Kreativität und die Fähigkeit, westliche Instrumente mit traditionellen asiatischen Klangwelten zu verbinden. Er gehört zu den führenden Solisten der zeitgenössischen Musik Schwedens.
Dieses Konzert ist nicht nur ein musikalisches Erlebnis, sondern eine Reise hinein in die kulturelle Identität Vietnams. Mitten im geschäftigen Rhythmus Hamburgs lassen wir gemeinsam unsere Gedanken im Klang treiben, wo Vergangenheit und Gegenwart miteinander verschmelzen und Vietnam in jeder Note aufscheint.

Die Künstlerinnen und Künstler nehmen uns mit auf eine Reise durch verschiedene Regionen des Landes – von Norden über die Mitte bis in den Süden – durch traditionelle Werke, die stark von lokalen Merkmalen geprägt sind. Jede Melodie erzählt nicht nur von Bräuchen und Landschaften, sondern trägt auch die Stimme, die Seele und den Atem der Menschen, die dort leben.

Und wenn die Musik erklingt, werden die Melodien zu sanften Ruderschlägen, die Klänge zu kleinen Wellen, und wir – ihre Begleiterinnen und Begleiter – lassen uns treiben. In Musik, in Erinnerung und in stillen, tief gehenden Emotionen.

 

Die Veranstaltung wurde von HOOU@HfMT, HfMT und Hörbar e.V. organisiert und vom VSHH e.V. und HVC unterstützt

Ein Gitarren Spieler

Photos by DINO TRUNG and Tống Khánh Hà

29.01.2026 | Katrin Schröder

Workshop: Vietnamese guitar with Prof. Stefan Östersjö

Nam Mái: a tale of a Vietnamese traditional piece and the decolonization of the Western guitar
This lecture will tell the story of how the western guitar was adapted to Vietnamese performance practice, as well as show examples of how Nam Mái, a song in the Tuồng theatre repertoire, were brought together with experimental music practices in the multimedia project Seven Stories. With demonstrations on the Vietnamese electric guitar, Stefan Östersjö will provide examples of hybrid musical practices, and of how these are connected to the colonial history in the south of Vietnam.
Workshop Language: English

The event organised by HOOU@HfMT, HfMT and Hörbar e.V. and supported by DHS-Hamburg

Photos by DINO TRUNG and Tống Khánh Hà

29.01.2026 | Katrin Schröder

Workshop: Đàn tranh and creative practice with Dr. Nguyễn Thanh Thủy

Vietnamese musician Nguyễn Thanh Thủy is a leading đàn tranh player and improviser, active in both traditional and experimental music. In this workshop, Nguyễn will present her research and talk about intercultural practice. The event will have an open discussion, inviting reflection on intercultural exchange and creative practice.
Workshop Language: English

 

The event organised by HOOU@HfMT, HfMT and Hörbar e.V. and supported by DHS-Hamburg

Credit: Jiwon Sim

27.01.2026 | Katrin Schröder

IN-VISIBLE - Ein multimediales Konzert

In-Visible ist ein multimediales Konzert von Studierenden des Studiengangs Neue Kompositionstechniken (Leitung: Prof. Helmut Erdmann) sowie des Seminars Digital World (Lehrkraft: Xiao Fu) an der HfMT Hamburg.

Im Zentrum des Abends stehen Arbeiten, die sich an den Schnittstellen von Musik, Licht und Performance bewegen. Die Beiträge untersuchen, wie sich diese Ebenen gegenseitig beeinflussen, überlagern oder widersprechen – und wie daraus neue Wahrnehmungsräume entstehen können.

Anstelle klarer Abgrenzungen zwischen den Disziplinen entstehen offene Situationen, in denen Klang, Licht und Performance auf Augenhöhe miteinander wirken. Das Konzert versteht sich weniger als Präsentation fertiger Formen, sondern als Experimentierraum für zeitgenössische multimediale Ausdrucksweisen.

Jede Arbeit nähert sich dem Thema aus einer eigenen Perspektive und trägt so zu einem vielschichtigen Gesamtbild des Abends bei.

Bild: KI-generiert

23.01.2026 | Katrin Schröder

Basics of Filmmaking – Working with professional cameras

In this workshop we are looking at the basics of working with high grade cameras to create movies that have a cinema-like feel to it.

Lessons include:

  • Getting to know the equipment
  • Setting up the camera (hardware and software)
  • Choosing the right lens
  • Basics of focus and lighting
  • Practical tips

After the workshop you are going to know the basics of how to work with professional cameras and what to think about when you are creating your own visual style.

Workshop is going to be in English. Participants do not have to be experienced.

Target group: HfMT students and interested parties
Location: Hochschule für Musik und Theater Hamburg, Harvestehuder Weg 12 (Eingang Milchstrasse), ELA 1 (Multimediahörsaal), Hamburg.
Registration

 

A collaboration between HfMT Hamburg and Multimedia Kontor Hamburg (MMKH).

19.01.2026 | Katrin Schröder

Life After Art School: Frauen und Fiktion

Alleine oder im Kollektiv?

Für die achte Folge von Life After Art School treffen Anne und Cornelius die Künstlerinnen Anja Kerschkewicz und Felina Levits von dem Performance-Kollektiv Frauen und Fiktion. Sie sprechen über das Glück und die Herausforderungen, künstlerisch als Gruppe zu arbeiten – von der GbR-Gründung, über die kollaborative Selbstorganisation bis zum offenen Umgang mit Konflikten als Chance zur Weiterentwicklung. Mit Frauen und Fiktion haben Anja, Felina und ihre Weggefährtinnen Eva Kessler und Paula Reissig über zehn Jahre eine wegweisende organisatorische Struktur für feministische, künstlerische Praxis entwickelt. Entlang einer transparenten Dokumentation aller notwendigen Arbeiten für ihre gemeinsamen Projekte organisieren sie konsensuell Verantwortlichkeiten und haben damit nicht nur ein selbstbestimmtes Prinzip der Zusammenarbeit formuliert, sondern auch ein Modell für kollektives Theatermachen auf den Weg gebracht.

Warum solche Arbeitsweisen auch Teil des künstlerischen Studiums sein sollten und was das alles mit professionellem Bauchgefühl zu tun hat, hört ihr in dieser Episode.

Shownotes


Frauen und Fiktion
https://www.frauenundfiktion.de/

Anja Kerschkewicz
https://www.anjakerschkewicz.com/

Lichthof Theater
https://www.lichthof-theater.de/

Fringify Hamburg – Independent Art Festival
https://fringify.hamburg/

We Present Festival
https://wepresent-festival.de

Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch
https://www.hfs-berlin.de/

Über die Gastprofessur für Kollektives Arbeiten an der Ernst Busch https://affective-societies.de/2022/interviews-portraits/wandel-der-institutionen-4/

Care Affair – Projekt von Frauen und Fiktion
https://www.frauenundfiktion.de/projects/60ed989a6f99113d48758ac1

10.12.2025 | Katrin Schröder

Life After Art School: Nele Lipp

– Von ertanzten Bildern, Butoh und Türen zwischen Theater- und Museumsräumen –

Die Künstlerin, Wissenschaftlerin, Kuratorin und Hamburger Tanz-Pionierin Nele Lipp ist zu Gast bei Life After Art School. Sie studierte zwischen 1968 und 1974 Schauspiel am Schauspielstudio Frese sowie Kunstpädagogik und Freie Kunst an der HFBK Hamburg. Sie ist nicht nur eine maßgebliche Wegbereiterin für den Tanz in Hamburg, sondern verkörpert mit ihrer Biographie die Begegnungen zwischen performativer und bildender Kunst.

Im Gespräch mit Nora Sternfeld und Cornelius Puschke berichtet Nele, warum ihr Unwillen, im Schauspielstudium klassische Frauenrollen spielen zu müssen, sie in die Metallwerkstätten der HFBK führte. In der Freien Kunst angekommen pendelte sie fortan zwischen den Disziplinen und entwickelte ab den 1970er Jahren eine performative Praxis in Museumsräumen, die für Tanz und Bildende Kunst wegweisend wurde. Nele Lipp ist promovierte Tanzwissenschaftlerin und veröffentlichte diverse Publikationen, darunter das vierbändige Lexikon „Tanz + Bildende Kunst“, das rund 3000 Einträge umfasst und von ihr beständig ergänzt und erweitert wird.

Shownotes

Nele Lipp: TANZ + BILDENDE KUNST. Ein Lexikon.

Nele Lipp: Entrée libre. Denken zwischen den Künsten (2020)

KOÏNZI-DANCE e.V.

Monsun Theater

Lola Rogge Schule

Hamburger Schauspiel-Studio Frese

Butoh Tanz

Ertanzte Bilder / Barfuß im Museum

VA Wölfl

MUSÉE DE LA DANSE

Lavinia Schulz und Walter Holdt Hamburger Künstlerfest

Poolhaus Blankenese

Die Parabel

Deutsches Tanzarchiv Köln

Deutsches Tanzfilm Institut Bremen

Architektur Centrum Hamburg

EXPO 2000 – Der Kredit

17.11.2025 | Katrin Schröder

Life After Art School: Lorenz Nolting

Lorenz Nolting ist der Gast der sechsten Folge von Life After Art School. Lorenz studierte Schauspiel an der Folkwang Universität der Künste und Regie an der HfMT Hamburg. Er hat sein Studium vor einigen Jahren erfolgreich abgebrochen und inszeniert seitdem mit zahlreichen Kompliz*innen an diversen Theatern im deutschsprachigen Raum. Seine Arbeiten tragen Titel wie “WOYZECK – das schärfste Messer Deutschlands” (Thalia Theater) oder “ULTRALENZ – 70 000 Cops wollen deine Location wissen” (Volksbühne). Im vergangenen Sommer löste die Absage seiner Inszenierung “ÖDIPUS EXZELLENZ” durch den Intendanten des Theater Osnabrück eine weitreichende Debatte über Macht und Entscheidungsstrukturen in deutschen Stadttheatern aus.

Anne und Cornelius sprechen mit Lorenz über das Verhältnis von Input und Output, über TikTok und YouTube, dem Traum Schauspieler zu sein und Regisseur oder vielleicht auch Schreiner zu werden, über die Bedeutung eines Armbruchs und die Sehnsucht nach Momenten der Ruhe. 

Lorenz erzählt außerdem von seiner Arbeit mit dem Peng!-Kollektiv und seiner Zeit beim Jugendtheater P14 der Volksbühne Berlin. Im Februar 2026 kommt seine nächste Inszenierung “ELEKTRA – 100 Pferdestärken Vergangenheitsüberwältigung” am Volkstheater München raus.

Shownotes, Links 

Hochschule für Musik und Theater Hamburg
https://www.hfmt-hamburg.de/

Hochschule für Bildende Künste Hamburg
https://www.hfbk-hamburg.de/de/

Audiolabor der Hochschule für Bildende Künste Hamburg
https://www.hfbk-hamburg.de/de/hochschule/einrichtungen/werkst%C3%A4tten/audiolabor/

P14 – Volksbühne Berlin 
https://www.volksbuehne.berlin/de/p14

Folkwang Universität der Künste
https://folkwang-schauspiel.de/

Sofie Boiten
https://sofieboiten.com

Leo Meier
https://www.fischer-theater.de/autor/leo-meier-7328651

10.11.2025 | Katrin Schröder

Filmvorführung transformation beim Tag der offenen Tür im ligeti zentrum

Das ligeti zentrum lädt am 22. November 2025 zum Tag der offenen Tür und öffnet seine Türen für alle, die neugierig sind, Forschung, Kunst und Innovation hautnah zu erleben. Das Projekt „WATTwanderungen“ der HOOU an der TU Hamburg ist mit einer Filmvorführung dabei. Mit dem Film transformation nähern sich SPIIC+ Ensemble der Hochschule für Musik und Theater und das Projekt „WATTwanderungen“ der Energiewende mit einem musikalisch-künstlerischen Experiment. Der Film wird um 16:15 Uhr im Production Lab von ligiti zentrum vorgeführt.

Der Tag beginnt mit einem gemeinsamen zweiten Frühstück und einem Podiumsgespräch im Production Lab. Unter dem Motto „Innovativ. Interdisziplinär. International. Warum braucht Wissenschaft die Künste?“ sprechen Gäste aus Musik, Theater, Forschung und Politik über die Chancen interdisziplinärer Zusammenarbeit. Im weiteren Verlauf erwarten die Besucher:innen vielfältige Programmpunkte wie Spatial Audio Listening Sessions, Filmscreenings, Rundgänge durch die Labore, Impulsgespräche und Prototyp-Demonstrationen. Den musikalischen Abschluss bildet ein Lecture-Konzert von SPIIC+, das den Tag in gemütlicher Atmosphäre bei Getränken ausklingen lässt.

Ob Familien, Studierende, Technikbegeisterte oder einfach Neugierige – das ligeti zentrum freut sich auf alle Besucher:innen, jung und alt, die Innovation erleben, Fragen stellen und Ideen teilen möchten.

Für das leibliche Wohl sorgt im Anschluss an das Frühstück ein Kaffee- und Kuchenbuffet.

Hier geht es zum Programm