Institution: Hochschule für Musik und Theater
16.06.2026 | Katrin Schröder
Klang & Klartext: Der Science Slam der HfMT
vorgestellt im Rahmen des HfMT Sommerfests
Wie klingt eigentlich Forschung? Vier Promovierende der HfMT bringen ihre Themen aus Musikpädagogik, Musiktherapie und Musikwissenschaft auf die Bühne – kurz, lebendig und für alle verständlich. Ihr seid das Publikum, ihr seid der Applaus: Kommt vorbei, hört rein und feiert mit, wenn Wissenschaft zum Erlebnis wird.
Es slammen
Dirk Klawitter (Musikwissenschaft – Dr. sc. Mus.)
Linda Smailus (Musikpädagogik – Dr. phil.)
Isabelle Hekala (Musikpädagogik – Dr. phil.)
Lovis Determann (Musiktherapie – Dr. phil.)
Moderation: Ronny Röwert
Eintritt: kostenfrei
Ein Event mit Unterstützung der HOOU.
08.06.2026 | Katrin Schröder
HfMT-Sommerfest
Open House – buntes Programm
Am 20. Juni, ab 15 Uhr öffnet die HfMT ihre Türen für ihr großes Sommerfest.
In den Sälen der Hochschule und im Garten erwartet euch ein abwechslungsreiches Programm, das bis in die laue Sommernacht hinein für beste Unterhaltung sorgt.
Zeitgleich feiern wir den 10. Tag der offenen Gesellschaft, der jährlich ein Zeichen für Demokratie, Vielfalt und Zusammenhalt setzt. An diesem Tag stellen Menschen Tische und Stühle vor die Tür und kommen miteinander ins Gespräch – wir auch.
Macht Euch auf die Socken. Wir freuen uns auf Euch bei uns!
PROGRAMM
(Änderungen möglich)
Kinder-Oase Spiele- und Bastelangebot, Schminken, Instrumentenbau und Vorleseprogramm
Glücksrad mit attraktiven Preisen
Backstage Erkundungen Führungen durch unseren Veranstaltungssaal
Kaffee & Kuchen homemade by HfMT
Snacks & Getränke drinnen bei Belcanto
Fancy Food im Garten mit Empanadas-Bike und „Kanzler-Grill“
Musik, Theater, Science zahlreiche Präsentationen aus unseren Studiengängen
Performances
15.00 – Garten
Eröffnung
15.30-16.00 – Gartenbühne
Dizzy Rodriguez
Cozy SP-404 Set mit soul-infused Hip-Hop Beats.
15.30-16.00 – Bewegungsraum 1
Eine tierisch musikalische Dschungelexpedition
Für Kinder ab 4 Jahren (für 15 Teilnehmende: Anmeldung am Infostand)
15.30-16.15 – Forum
Backstageführung und Lichtshow
Mit spannenden Einblicken in unseren großen Veranstaltungs-Saal
(Mindestgröße 1,10 m, begrenzte Teilnehmendenzahl: Anmeldung am Infostand)
15.45-16.15 – Mendelssohn-Saal
Basses – Jazz meets Barock
Musik für Bassisntrumente: Studierende und Mitarbeiter treffen mit verschiedenen Kontra-/Bassinstrumenten aufeinander und vermischen Jazz mit Barockmusik auf der Grundlage der Improvisation.
16.00-16.45 – Orgelstudio
„Das hässliche Entlein“ von Hans-Christian Andersen
Eine musikalische Reise zum Mitfühlen, Mitfiebern, Mitdenken, Mitbewegen, und Mitmachen für Kinder ab 5 Jahren
16.00-16.30 – Multifunktionsstudio, Garten, Raum 11 und Raum 13
Recherchen – aus dem Studiengang Regie Schauspiel
Experiment & Konzeption, Probe und Recherche, Beobachtung und Aktion.
16.15-16.45 – Forum
offenes Singen: Mitmachchor @Sommerfest
alle sind eingeladen – von klein bis groß mit und ohne Vorkenntnisse
Leitung: Chiara Perneker
16.30-17.00 – Gartenbühne
Jazz-Standards für Kontrabass, Snare und Saxophon
Mit Luis Tonos, Wyatt Boyd und Victor Abdul-Salam
16.45-17.15 – Mendelssohn-Saal
Best of Binta Anne und Arthur Sebastiao
Binta Anne (Gesang) und Arthur Sebastiao (Klavier) präsentieren Werke von George Gershwin, Edvard Grieg, Samuel Coleridge Taylor und Johann Strauss
16.45-17.15 – Orchesterstudio
Klang & Klartext: Der Science Slam der HfMT Vol. 1
Wie klingt eigentlich Forschung? Vier Promovierende der HfMT bringen ihre Themen aus Musikpädagogik, Musiktherapie und Musikwissenschaft auf die Bühne – kurz, lebendig und für alle verständlich.
17.00-17.30 – Bewegungsraum 1
Eine tierisch musikalische Dschungelexpedition
Für Kinder ab 4 Jahren (für 15 Teilnehmende: Anmeldung am Infostand)
17.00-17.45 – Orgelstudio
„Das hässliche Entlein“ von Hans-Christian Andersen
Eine musikalische Reise zum Mitfühlen, Mitfiebern, Mitdenken, Mitbewegen, und Mitmachen für Kinder ab 5 Jahren
17.00-17.45 – Forum
Backstageführung und Lichtshow
Mit spannenden Einblicken in unseren großen Veranstaltungs-Saal
(Mindestgröße 1,10 m, begrenzte Teilnehmendenzahl: Anmeldung am Infostand)
17.00-17.30 – Multifunktionsstudio, Garten, Raum 11 und Raum 13
Recherchen – aus dem Studiengang Regie Schauspiel
Experiment & Konzeption, Probe und Recherche, Beobachtung und Aktion.
17.30-18.00 – Gartenbühne
Dieter Hellfeuer
Eigene und andere Songs zur Fingerstyle-Gitarre
17.45-18.15 – Mendelssohn-Saal
Kostprobe aus der Kammermusikklasse von Abél Tomas
Antonin Dvořáks Klavierquintett Nr. 2 den 1. und 2. Satz
17.45-18.15 – Orchesterstudio
Klang & Klartext: Der Science Slam der HfMT Vol. 2
Wie klingt eigentlich Forschung? Vier Promovierende der HfMT bringen ihre Themen aus Musikpädagogik, Musiktherapie und Musikwissenschaft auf die Bühne – kurz, lebendig und für alle verständlich.
18.00-18.30 – Multifunktionsstudio, Garten, Raum 11 und Raum 13
Recherchen – aus dem Studiengang Regie Schauspiel
Experiment & Konzeption, Probe und Recherche, Beobachtung und Aktion
18.30-19.00 – Gartenbühne
Duo Abrazo
Laura Ayala Halbach (Gesang) und Juan Pablo Ortiz Carrera (Gitarre) spielen Lieder aus verschiedenen südamerikanischen Ländern und Spanien
18.30-19.15 – Forum
Tastenzauber 1
Konzert der Klavierklassen
19.00-22.00 – Multifunktionsstudio, Garten, Raum 11 und Raum 13
Recherchen – aus dem Studiengang Regie Schauspiel
Experiment & Konzeption, Probe und Recherche, Beobachtung und Aktion
19.30-20.15 – Forum
Tastenzauber 2
Konzert der Klavierklassen
19.30 – JazzHall
FatJazz: Quintet Jean-Paul / JazzHall Ensemble
Eintritt frei
01.06.2026 | Katrin Schröder
ALGORITHM::FRAME @ blurred edges festival
Wie klingt Komposition im Zeitalter von Algorithmen, medialen Realitäten und performativer Präsenz?
Mit ALGORITHM::FRAME bringt das 2019 in Hamburg gegründete Büro für problematische Komposition seine radikal experimentelle Praxis erstmals mit dem preisgekrönten Broken Frames Syndicate aus Frankfurt zusammen. Das Ensemble, ausgezeichnet mit dem Ensemblepreis der Ernst von Siemens Musikstiftung 2024, steht für eigenständige, konzeptuell zugespitzte Produktionen und eine präzise Auseinandersetzung mit den Bedingungen des Hörens und Aufführens heute.
Fünf Uraufführungen bilden das Zentrum des Abends – Werke, die zwischen algorithmischem Denken, medialer Konstruktion und körperlicher Instrumentalität oszillieren. Klang, Bild und Bühne greifen ineinander und öffnen einen Raum, in dem sich Komposition als Prozess, System und performativer Akt zugleich erfahrbar macht.
ALGORITHM::FRAME ist kein klassisches Konzert, sondern ein experimenteller Raum der Anordnung: ein Abend zwischen Struktur und Bruch, zwischen Kontrolle und Offenheit, im Rahmen des blurred edges Festival.
Mitwirkende
Broken Frames Syndicate
Laura Hovestadt – Viola
Nathan Watts – Violoncello
Katrin Szamatulski – Flöte
Moritz Schneidewendt – Klarinette
Peng-Hui Wang – Fagott
Büro für problematische Komposition
Greg Beller
Xiao Fu
Georg Hajdu
Steffen Lohrey
Aigerim Seilova
Stefan Troschka
Visual & Stage Design
Ariane Stamatescu
05.05.2026 | Katrin Schröder
Life After Art School: Liz Rech
Liz Rech ist zu Gast in der elften Folge von Life After Art School. Sie arbeitet als Regisseurin, Dramaturgin und Performerin und studierte in den 1990er und 2000er Jahren – zuerst Dramaturgie an der Bayerischen Theaterakademie München und später Regie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Ihre künstlerische Praxis ist geprägt von politischen Fragen und Bewegungen, insbesondere im Bezug auf die städtische Entwicklung Hamburgs.
Nora und Cornelius sprechen mit Liz über ihre künstlerische Arbeit am Hamburger Baakenhafen, wo 11.000 Pferde und 14.000 Soldaten eine wichtige Rolle spielen. Es geht um Fenster-Dramaturgien, die Notwendigkeit Raum als gemeinwohlorientierte Ressource zu begreifen und die Bedeutung von politischen Bewegungen als alternativen Lernorten. Warum die Besetzung des Gängeviertels für sie im künstlerischen Sinne so wichtig war und weshalb es unerlässlich ist miteinander zu tanzen, um politisch etwas zu erreichen, erfahrt ihr von Liz und in dieser Folge
Mitwirkende Biografien
Gästin
Liz Rech
Liz Rech arbeitet als Regisseurin, Dramaturgin & Performerin. Nach ihrem Dramaturgiestudium an der Bayerischen Theaterakademie München studierte sie Regie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Seit 2007 arbeitet sie im Grenzbereich zwischen Schauspieltheater, Performance und Aktivismus. Daneben kontinuierliche Mitarbeit in Künstlerinitiativen und -kollektiven (Komm in die Gänge; Schwabinggrad Ballett). Seit 2015 forscht sie am künstlerisch-wissenschaftlichen. Graduiertenkolleg “Performing Citizenship” (HCU; k3 – Zentrum für Choreografie), zum Thema Versammlung in der ) Bewegung. Neben Lehrtätigkeiten (u.a. an der HfMT, und der HCU) leitet sie seit einigen Jahren regelmäßig bundesweit Theater-Werkstätten und Workshops. Aktuell bereitet sie das Projekt “(NOT A) COMMON GROUND” im öffentlichen Raum im Rahmen der Programmreihe Counter-Monuments der neuen Stadtkuratorin Joanna Warsza in Hamburg vor.
Moderator*innen
Nora Sternfeld ist Kunstvermittlerin und Kuratorin. Sie ist Professorin für Kunstpädagogik an der HFBK Hamburg. Von 2018 bis 2020 war sie documenta Professorin an der Kunsthochschule Kassel. Von 2012 bis 2018 war sie Professorin für Curating and Mediating Art an der Aalto University in Helsinki. Darüber hinaus ist sie Co-Leiterin des /ecm – Studienprogramm für Ausstellungstheorie und -praxis an der Universität für angewandte Kunst Wien, im Kernteam von schnittpunkt. ausstellungstheorie & praxis, Mitbegründerin und Teil von trafo.K, Büro für Bildung, Kunst und kritische Wissensproduktion (Wien), seit 2022 ist sie Teil von INGLAM – Inglourious Art Mediators – eine Band für Lecture Performances (Hamburg) und seit 2011 Teil von freethought, Plattform für Forschung, Bildung und Produktion (London). In diesem Zusammenhang war sie auch eine der künstlerischen Leiter:innen der Bergen Assembly 2016 und arbeitete von 2020-2022 an „Spectral Infrastructure“ – einem Forschungskontext in Kooperation mit der basis voor actuele kunst (BAK, Utrecht). Sie publiziert zu Kunst, Bildungstheorie, Ausstellungen, Geschichtspolitik und Antirassismus.
Cornelius Puschke arbeitet als Dramaturg, Kurator und Dozent. Er studierte Kulturanthropologie und Germanistik an der Universität Hamburg und hatte Anstellungen am Maxim Gorki Theater und bei den Berliner Festspielen. 2014-2015 war er Gastprofessor für Dramaturgie an der HAW Hamburg. Seit 2017 arbeitet er selbstständig und kuratierte Projekte wie “100 neue Wörter” (Literaturforum im Brecht-Haus) oder „1000 Scores. Pieces for Here, Now & Later“ (mit Helgard Haug & David Helbich). Cornelius Puschke arbeitet derzeit für das Programm “Übermorgen – Neue Modelle für Kulturinstitutionen” der Kulturstiftung des Bundes und lehrt an der HfMT Hamburg und der HFBK Hamburg.
Shownotes
Stadtkuratorin, Gegen-Denkmäler
https://stadtkuratorin-hamburg.de/de/projects/counter-monuments/2025
Ein performativer Walk am Hamburger Baakenhafen –
(NOT A) COMMON GROUND / IF THE BONES COULD SPEAK
https://stadtkuratorin-hamburg.de/de/programme/artists/2026/liz-rech-camissa-create
HaftenCity Universität Hamburg
https://www.hcu-hamburg.de/
Gängeviertel
https://das-gaengeviertel.info
Recht auf Stadt – Bewegung
https://www.rechtaufstadt.net/
Schwabinggradballett
http://schwabinggradballett.org/
She She Pop – Relevanzshow
https://sheshepop.de/en/projekt/the-relevance-show/
Performing Citizenship – Graduiertenkollegs HaftenCity Universität Hamburg
http://www.versammlung-und-teilhabe.de/cms/wp-content/uploads/2014/11/Performing-Citizenship_Antrag.pdf
Toolkit WITH CARE
https://buehnenmuetter.com/wp-content/uploads/2026/01/BM-WITHCARE_Toolkit-digital_aktuelle23_11.pdf
20.04.2026 | Katrin Schröder
Gute Arbeit: Netze weben!
Unter dem Stichwort GUTE ARBEIT laden wir, der Dramaturgiejahrgang 2025, in Kooperation mit dem ensemble-netzwerk und der HOOU euch ein, mit uns aktiv zu werden! Gemeinsam wollen wir herausfinden: Wie sehen gute Arbeitsverhältnisse in der Kunst aus? Welche Veränderungen sind notwendig? Welche neuen Allianzen braucht es für die Zukunft? Und vor allem, wie im Theater zu arbeiten Spaß machen kann! Gerade für uns als Berufseinsteiger:innen ist es wichtig, Anlaufstellen und Handlungsmöglichkeiten zu kennen. Wir teilen Erfahrungen, benennen, was nicht funktioniert, und fragen: Was brauchen wir eigentlich für gute Arbeit und was bedeutet Solidarität für dich? Vertreter*innen des ensemble-netzwerks sind zu Gast und bieten Einblicke in ihr Wissen und ihre Erfahrungen zum Thema Arbeitsbedingungen.
Also kommt zahlreich, wir freuen uns auf euch!
Gute Arbeit ist eine Veranstaltungsreihe der Hamburg Open Online University (HOOU), die von Dramaturgie-Studierenden der Theaterakademie kuratiert und von Cornelius Puschke betreut wird. Das Programm wurde gestaltet von Kasper Bisgaard Laursen, Mona Schäfer, Lili Wind und Violetta Zwick.
Gute Arbeit ist Teil des Projekts “Life After Art School” der Hamburg Open Online University (HOOU).
24.03.2026 | Katrin Schröder
5. Digitaler Fachtag: Rhythmik / Musik & Bewegung
Spannende Einblicke, anregende Diskussionen und ein vielseitiges Programm mit Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis erwartet Sie! Wir freuen uns auf ein Artist-Interview mit Emilie Groz (AT) sowie Vorträgen von Hanne Pilgrim (DE), Franziska Meyer Schneider (CH) und John Habron-James (UK). In einem interaktiven Format werden wir außerdem digitale Plattformen unter der Überschrift Rhythmik:connect zusammentragen.
Der Fachtag wird vom Projekt „Rhythmik / Musik und Bewegung“ der Hochschule für Musik und Theater Hamburg organisiert und ist Teil der Hamburg Open Online University. Die Teilnahme ist offen für alle Interessierten und kostenlos. Anmeldung unter: fachtag.rhythmik@hfmt-hamburg.de.

24.03.2026 | Katrin Schröder
Life After Art School: Badrieh Wanli
Badrieh Wanli ist zu Gast in der zehnten Folge von Life After Art School. Nach einer Ausbildung zur Schauspielerin an der Freien Schauspielschule Hamburg studierte sie Freie Kunst an der HFBK. Sie erweiterte ihr Studium im Laufe der Zeit um das Lehramt für Gymnasien und arbeitet heute als Lehrerin für Kunst und Deutsch in Hamburg Altona.
Als Mutter zweier Kinder beschäftigt sie sich in ihrer künstlerischen Praxis mit Fragen der Vereinbarkeit von Weiblichkeit, Sichtbarkeit und Verantwortung.
Anne und Cornelius sprechen mit Badrieh darüber, warum die Arbeitswelt der Kunst so schnell in den Hintergrund rückt, sobald elterliche Care-Work den Alltag bestimmt. Wo und wie müssten wir als Gesellschaft die Strukturen der Arbeit so verändern, dass künstlerische Praxis und Elternschaft sich nicht im Wege stehen? Welche Verantwortung trägt man dafür individuell und welche liegt bei Institutionen wie Hochschulen und Kultureinrichtungen?
Warum Schulen entscheidende Orte für diese Fragen sein können und welche Lehrer*innen Badrieh, Anne und Cornelius in ihrer eigenen Schulzeit entscheidende Impulse mitgegeben haben, hört ihr in dieser Folge.
Mitwirkende Biografien
Gästin
Badrieh Wanli
Badrieh Wanli besuchte nach dem Abitur eine Schauspielschule und legte dort ihre Bühnenreife ab. Anschließend entschied sie sich kurzerhand für eine Bewerbung an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Die HFBK nahm sie für ein Studium der freien Kunst auf. Zwischen 2012 und 2022 studierte sie dort zunächst bei Michaela Melian und Katharina Pethke. Später erweiterte sie ihr Studium um das Lehramt für Gymnasien. Heute arbeitet Badrieh Wanli als Lehrerin für Kunst und Deutsch an einem Gymnasium in Hamburg-Altona.
Seit sie mit 25 Jahren Mutter wurde, kreist ihre künstlerische Praxis um Fragen von Weiblichkeit, Vereinbarkeit, Sichtbarkeit und Zuständigkeit: Wer trägt Verantwortung? Wer wird gesehen? Und wie verändert sich künstlerische Arbeit, wenn Care-Arbeit Teil des eigenen Alltags wird?
Mit ihrer neuen Rolle als Lehrerin stellt sich eine weitere Frage: Wie lassen sich die Identitäten Künstlerin und Lehrerin zusammendenken?
Moderator*innen
Anne Meerpohl arbeitet als kuratorische Assistenz im ICAT der HFBK Hamburg. Zuvor war sie als freie Künstlerin, Autorin und Kuratorin in Hamburg tätig und beschäftigte sich mit wie Produktionsbedingungen, Körper, Fluidität und Fürsorge. Meerpohl ist Mitbegründerin des Cake&Cash Collective und war kollaborativ, kollektiv oder im Alleingang bereits zu sehen u.a. im MARKK – Museum am Rothenbaum, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Kunstverein Harburger Bahnhof und weiteren.
Cornelius Puschke arbeitet als Dramaturg, Kurator und Dozent. Er studierte Kulturanthropologie und Germanistik an der Universität Hamburg und hatte Anstellungen am Maxim Gorki Theater und bei den Berliner Festspielen. 2014-2015 war er Gastprofessor für Dramaturgie an der HAW Hamburg. Seit 2017 arbeitet er selbstständig und kuratierte Projekte wie “100 neue Wörter” (Literaturforum im Brecht-Haus) oder „1000 Scores. Pieces for Here, Now & Later“ (mit Helgard Haug & David Helbich). Cornelius Puschke arbeitet derzeit für das Programm “Übermorgen” der Kulturstiftung des Bundes und lehrt an der HfMT Hamburg und der HFBK Hamburg.
Shownotes
HfBK Hamburg
https://hfbk-hamburg.de/de/
Freie Schauspielschule Hamburg
https://www.freie-schauspielschule-hamburg.de/
Gymnasium Altona
https://www.gymaltona.de/kinoscreening/
Galerie 23 Wilhelmsburg
https://www.atelierhaus23.de/de/galerie-23
Foto: KI-generiert
19.03.2026 | Sina Gösele
A Generalized Theory of Swing
Open Recording & Lecture Performance von Prof. Malcolm Braff & Patrick Huss (HOOU)
Viele der ausdrucksstärksten Grooves basieren auf dem Phänomen von Swing, einer asymmetrischen Phrasierung von Subdivisions, die von einem quantisierten Raster als Idealzustand abweicht.
Im Rahmen des Open Recordings A Generalized Theory of Swing stellen Prof. Malcolm Braff und Patrick Huss ein Modell vor, das Swing nicht als Stilmerkmal, sondern als ein strukturelles Prinzip rhythmischer Gestaltung – als Klangfarbe des Pulses – beschreibt.
Prof. Malcolm Braff (Klavier) erforscht dieses Phänomen seit über zwanzig Jahren und präsentiert seine Arbeit im Rahmen einer Performance mit Patrick Huss (Percussion), eines Vortrags sowie eines moderierten Gesprächs mit anschließendem Q&A.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Hamburg Open Online University (HOOU) statt und richtet sich an Musikinteressierte, Studierende sowie alle, die sich für Rhythmus interessieren.
Für einen ersten Eindruck:
YouTube: Galland/Braff duet: „Afro Blue“
YouTube: Malcolm Braff Interview – Groove, Swing and Microtime Phrasing
Sprache: Englisch
Graphics by Luciano
23.02.2026 | Katrin Schröder
THE FUTURE IS PRESENT
NEUE ARBEITEN VON STUDIERENDEN DES MASTERSTUDIENGANGS MULTIMEDIA-KOMPOSITION
Mit THE FUTURE IS PRESENT präsentieren die Masterstudierenden der Multimedia Composition sowie verwandter Studiengänge einen Abend mit neuen Arbeiten an der Schnittstelle von Musik, Technologie und Performance.
Das Konzert eröffnet einen vielschichtigen Einblick in aktuelle künstlerische Positionen: von performativen Formaten über räumlichen Klang und audiovisuelle Installationen bis hin zu interaktiven Settings und musiktheatralen Ansätzen. Die Werke erforschen Gegenwärtigkeit als ästhetischen Zustand – in Echtzeit, im Raum und im Dialog mit dem Publikum.
Werke von
Andrea Carello
Luciano Correa
Oscar Corpo
Valentina Donato
Isay Ramírez
Jiwon Seo
Inga Stenøien
Adri Velasco
Huixin Xue
Eintritt frei
17.02.2026 | Katrin Schröder
Follow-up filmmaking workshop
This workshop is only open for people who already attended the previous session. The content of the workshop will vary slightly depending on how many people are attending.
The workshop will take you even deeper into practical shooting and creating an authentic work environment with proper communication on set. It will contain the following lessons:
1. Theory
- Brief refresher of the last session
- Some additional „good to know“ rules about framing your pictures
- An introduction to working with technical equipment on sets and proper workflow
- Insights into high profile film cameras and additional tool-tips
- Basics of lighting a scene
- A quick glimpse into post production
2. Creativity
- You are going to be split up into teams with a small scene to complete
- Each team is going to have a dedicated camera operator
- Plan together how you would like to shoot the scene, what lenses to use and how you want to light it
- Decide about the jobs you would have on this set
3. Practice
- Filming the scenes and shots you have developed as if you are on a regular set
- Apply the workflows you have just learned