Institution: Hochschule für Musik und Theater
24.03.2026 | Katrin Schröder
5. Digitaler Fachtag: Rhythmik / Musik & Bewegung
Spannende Einblicke, anregende Diskussionen und ein vielseitiges Programm mit Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis erwartet Sie! Wir freuen uns auf ein Artist-Interview mit Emilie Groz (AT) sowie Vorträgen von Hanne Pilgrim (DE), Franziska Meyer Schneider (CH) und John Habron-James (UK). In einem interaktiven Format werden wir außerdem digitale Plattformen unter der Überschrift Rhythmik:connect zusammentragen.
Der Fachtag wird vom Projekt „Rhythmik / Musik und Bewegung“ der Hochschule für Musik und Theater Hamburg organisiert und ist Teil der Hamburg Open Online University. Die Teilnahme ist offen für alle Interessierten und kostenlos. Anmeldung unter: fachtag.rhythmik@hfmt-hamburg.de.

24.03.2026 | Katrin Schröder
Life After Art School: Badrieh Wanli
Badrieh Wanli ist zu Gast in der zehnten Folge von Life After Art School. Nach einer Ausbildung zur Schauspielerin an der Freien Schauspielschule Hamburg studierte sie Freie Kunst an der HFBK. Sie erweiterte ihr Studium im Laufe der Zeit um das Lehramt für Gymnasien und arbeitet heute als Lehrerin für Kunst und Deutsch in Hamburg Altona.
Als Mutter zweier Kinder beschäftigt sie sich in ihrer künstlerischen Praxis mit Fragen der Vereinbarkeit von Weiblichkeit, Sichtbarkeit und Verantwortung.
Anne und Cornelius sprechen mit Badrieh darüber, warum die Arbeitswelt der Kunst so schnell in den Hintergrund rückt, sobald elterliche Care-Work den Alltag bestimmt. Wo und wie müssten wir als Gesellschaft die Strukturen der Arbeit so verändern, dass künstlerische Praxis und Elternschaft sich nicht im Wege stehen? Welche Verantwortung trägt man dafür individuell und welche liegt bei Institutionen wie Hochschulen und Kultureinrichtungen?
Warum Schulen entscheidende Orte für diese Fragen sein können und welche Lehrer*innen Badrieh, Anne und Cornelius in ihrer eigenen Schulzeit entscheidende Impulse mitgegeben haben, hört ihr in dieser Folge.
Mitwirkende Biografien
Gästin
Badrieh Wanli
Badrieh Wanli besuchte nach dem Abitur eine Schauspielschule und legte dort ihre Bühnenreife ab. Anschließend entschied sie sich kurzerhand für eine Bewerbung an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Die HFBK nahm sie für ein Studium der freien Kunst auf. Zwischen 2012 und 2022 studierte sie dort zunächst bei Michaela Melian und Katharina Pethke. Später erweiterte sie ihr Studium um das Lehramt für Gymnasien. Heute arbeitet Badrieh Wanli als Lehrerin für Kunst und Deutsch an einem Gymnasium in Hamburg-Altona.
Seit sie mit 25 Jahren Mutter wurde, kreist ihre künstlerische Praxis um Fragen von Weiblichkeit, Vereinbarkeit, Sichtbarkeit und Zuständigkeit: Wer trägt Verantwortung? Wer wird gesehen? Und wie verändert sich künstlerische Arbeit, wenn Care-Arbeit Teil des eigenen Alltags wird?
Mit ihrer neuen Rolle als Lehrerin stellt sich eine weitere Frage: Wie lassen sich die Identitäten Künstlerin und Lehrerin zusammendenken?
Moderator*innen
Anne Meerpohl arbeitet als kuratorische Assistenz im ICAT der HFBK Hamburg. Zuvor war sie als freie Künstlerin, Autorin und Kuratorin in Hamburg tätig und beschäftigte sich mit wie Produktionsbedingungen, Körper, Fluidität und Fürsorge. Meerpohl ist Mitbegründerin des Cake&Cash Collective und war kollaborativ, kollektiv oder im Alleingang bereits zu sehen u.a. im MARKK – Museum am Rothenbaum, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Kunstverein Harburger Bahnhof und weiteren.
Cornelius Puschke arbeitet als Dramaturg, Kurator und Dozent. Er studierte Kulturanthropologie und Germanistik an der Universität Hamburg und hatte Anstellungen am Maxim Gorki Theater und bei den Berliner Festspielen. 2014-2015 war er Gastprofessor für Dramaturgie an der HAW Hamburg. Seit 2017 arbeitet er selbstständig und kuratierte Projekte wie “100 neue Wörter” (Literaturforum im Brecht-Haus) oder „1000 Scores. Pieces for Here, Now & Later“ (mit Helgard Haug & David Helbich). Cornelius Puschke arbeitet derzeit für das Programm “Übermorgen” der Kulturstiftung des Bundes und lehrt an der HfMT Hamburg und der HFBK Hamburg.
Shownotes
HfBK Hamburg
https://hfbk-hamburg.de/de/
Freie Schauspielschule Hamburg
https://www.freie-schauspielschule-hamburg.de/
Gymnasium Altona
https://www.gymaltona.de/kinoscreening/
Galerie 23 Wilhelmsburg
https://www.atelierhaus23.de/de/galerie-23
Foto: KI-generiert
19.03.2026 | Sina Gösele
A Generalized Theory of Swing
Open Recording & Lecture Performance von Prof. Malcolm Braff & Patrick Huss (HOOU)
Viele der ausdrucksstärksten Grooves basieren auf dem Phänomen von Swing, einer asymmetrischen Phrasierung von Subdivisions, die von einem quantisierten Raster als Idealzustand abweicht.
Im Rahmen des Open Recordings A Generalized Theory of Swing stellen Prof. Malcolm Braff und Patrick Huss ein Modell vor, das Swing nicht als Stilmerkmal, sondern als ein strukturelles Prinzip rhythmischer Gestaltung – als Klangfarbe des Pulses – beschreibt.
Prof. Malcolm Braff (Klavier) erforscht dieses Phänomen seit über zwanzig Jahren und präsentiert seine Arbeit im Rahmen einer Performance mit Patrick Huss (Percussion), eines Vortrags sowie eines moderierten Gesprächs mit anschließendem Q&A.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Hamburg Open Online University (HOOU) statt und richtet sich an Musikinteressierte, Studierende sowie alle, die sich für Rhythmus interessieren.
Für einen ersten Eindruck:
YouTube: Galland/Braff duet: „Afro Blue“
YouTube: Malcolm Braff Interview – Groove, Swing and Microtime Phrasing
Sprache: Englisch
Graphics by Luciano
23.02.2026 | Katrin Schröder
THE FUTURE IS PRESENT
NEUE ARBEITEN VON STUDIERENDEN DES MASTERSTUDIENGANGS MULTIMEDIA-KOMPOSITION
Mit THE FUTURE IS PRESENT präsentieren die Masterstudierenden der Multimedia Composition sowie verwandter Studiengänge einen Abend mit neuen Arbeiten an der Schnittstelle von Musik, Technologie und Performance.
Das Konzert eröffnet einen vielschichtigen Einblick in aktuelle künstlerische Positionen: von performativen Formaten über räumlichen Klang und audiovisuelle Installationen bis hin zu interaktiven Settings und musiktheatralen Ansätzen. Die Werke erforschen Gegenwärtigkeit als ästhetischen Zustand – in Echtzeit, im Raum und im Dialog mit dem Publikum.
Werke von
Andrea Carello
Luciano Correa
Oscar Corpo
Valentina Donato
Isay Ramírez
Jiwon Seo
Inga Stenøien
Adri Velasco
Huixin Xue
Eintritt frei
17.02.2026 | Katrin Schröder
Follow-up filmmaking workshop
This workshop is only open for people who already attended the previous session. The content of the workshop will vary slightly depending on how many people are attending.
The workshop will take you even deeper into practical shooting and creating an authentic work environment with proper communication on set. It will contain the following lessons:
1. Theory
- Brief refresher of the last session
- Some additional „good to know“ rules about framing your pictures
- An introduction to working with technical equipment on sets and proper workflow
- Insights into high profile film cameras and additional tool-tips
- Basics of lighting a scene
- A quick glimpse into post production
2. Creativity
- You are going to be split up into teams with a small scene to complete
- Each team is going to have a dedicated camera operator
- Plan together how you would like to shoot the scene, what lenses to use and how you want to light it
- Decide about the jobs you would have on this set
3. Practice
- Filming the scenes and shots you have developed as if you are on a regular set
- Apply the workflows you have just learned
10.02.2026 | Katrin Schröder
Life After Art School: Timo Schierhorn
Augen auf die Musik
Der Filmemacher und Videokünstler Timo Schierhorn ist zu Gast bei “Life After Art School”. Timo hat in den 2000er Jahren an der HFBK Freie Kunst und Visuelle Kommunikation studiert. Ein in Eigenregie gedrehtes Fan-Video für die Band Tocotronic öffnete ihm die Tür zur Kunsthochschule und es sollte nicht sein letztes Musikvideo bleiben. Timo wurde Regisseur und arbeitete mit Bands wie Deichkind, Tocotronic, die Goldenen Zitronen, DJ Koze und Marteria. Mit seinen Kolleg*innen Katharina Duve und UWE gründete er Anfang der 2010er Jahre die Allianz Auge Altona. Mit Videos zu Liedern wie “Leider geil” oder “Keine Party” (Deichkind) prägten sie eine Zeit, in der YouTube MTV als zentrales Medium für Musikvideos ablöste.
Timo drehte außerdem diverse Filme – zuletzt mit Jan Böhmermann “Hallo Spencer – Der Film” oder den Experimentalfilm “Der andere Tag”. Für das Theater arbeitete er mit Künstler*innen wie Jarvis Cocker, Chilly Gonzales und Schorsch Kamerun.
Nora und Cornelius besuchen ihn im “Auge” – dem Büro, Schnittplatz und Dreh- und Angelpunkt von Auge Altona und sprechen über Wildtier-Kameras, den Zusammenhang von Pop und Scham und warum Grafiker*innen auf Bandfotos gehören.
Mitwirkende Biografien
Timo Schierhorn
Timo Schierhorn ist Videokünstler und Filmemacher aus Hamburg. Er realisierte zahlreiche Musikvideos, unter anderem für Deichkind, Tocotronic und Die Goldenen Zitronen.
Seit vielen Jahren ist er in kollaborativen Produktionszusammenhängen tätig, unter anderem als Mitgründer der Filmgruppe Auge Altona.
Neben seiner Arbeit im Musikvideobereich entwickelt er dokumentarische und experimentelle Filmprojekte, die international gezeigt und ausgezeichnet wurden.
Schierhorn studierte 2003 bis 2009 Freie Kunst und Visuelle Kommunikation an der Hochschule für bildende Künste Hamburg.
Moderator*innen
Nora Sternfeld ist Kunstvermittlerin und Kuratorin. Sie ist Professorin für Kunstpädagogik an der HFBK Hamburg. Von 2018 bis 2020 war sie documenta Professorin an der Kunsthochschule Kassel. Von 2012 bis 2018 war sie Professorin für Curating and Mediating Art an der Aalto University in Helsinki. Darüber hinaus ist sie Co-Leiterin des /ecm – Studienprogramm für Ausstellungstheorie und -praxis an der Universität für angewandte Kunst Wien, im Kernteam von schnittpunkt. ausstellungstheorie & praxis, Mitbegründerin und Teil von trafo.K, Büro für Bildung, Kunst und kritische Wissensproduktion (Wien), seit 2022 ist sie Teil von INGLAM – Inglourious Art Mediators – eine Band für Lecture Performances (Hamburg) und seit 2011 Teil von freethought, Plattform für Forschung, Bildung und Produktion (London). In diesem Zusammenhang war sie auch eine der künstlerischen Leiter:innen der Bergen Assembly 2016 und arbeitete von 2020-2022 an „Spectral Infrastructure“ – einem Forschungskontext in Kooperation mit der basis voor actuele kunst (BAK, Utrecht). Sie publiziert zu Kunst, Bildungstheorie, Ausstellungen, Geschichtspolitik und Antirassismus.
Cornelius Puschke arbeitet als Dramaturg, Kurator und Dozent. Er studierte Kulturanthropologie und Germanistik an der Universität Hamburg und hatte Anstellungen am Maxim Gorki Theater und bei den Berliner Festspielen. 2014-2015 war er Gastprofessor für Dramaturgie an der HAW Hamburg. Seit 2017 arbeitet er selbstständig und kuratierte Projekte wie “100 neue Wörter” (Literaturforum im Brecht-Haus) oder „1000 Scores. Pieces for Here, Now & Later“ (mit Helgard Haug & David Helbich). Cornelius Puschke arbeitet derzeit für das Programm “Übermorgen” der Kulturstiftung des Bundes und lehrt an der HfMT Hamburg und der HFBK Hamburg.
Shownotes
Auge Altona
http://www.auge-altona.de/videos/index.html
Hallo Spencer – Film mit Jan Böhmermann
https://www.zdf.de/filme/hallo-spencer—der-film-movie-100
Fratzengulasch – Die Vögel
Bück dich hoch – Deichkind
https://www.youtube.com/watch?v=8Q44P_Qbq9o
Schatten werfen keine Schatten – Tocotronic
https://www.youtube.com/watch?v=jSSu9zY8q3I
Leider Geil – Deichkind
https://www.youtube.com/watch?v=ZPJlyRv_IGI
DER ANDERE TAG – EXPERIMENTAL / ANIMAL FILM
http://timoschierhorn.de/film/film_deranderetag.html
In der Natur – Deichkind
https://www.youtube.com/watch?v=C1wKQUFuzng
Miguel Ferraz / Körber-Stiftung
09.02.2026 | Katrin Schröder
Mitmach-Angebot: Klang zum Anfassen: Interaktive Sounds programmieren mit Pure Data
Wie klingen Schritte im Schnee? Oder ein plötzlicher Windstoß in einem Videospiel?
In diesem kreativen Kurzworkshop entdeckst du, wie man mit der Programmiersprache Pure Data eigene Geräusche steuern und lebendig machen kann – ganz ohne Vorkenntnisse in Musik oder Coding. Statt von null anzufangen, arbeiten wir mit vorbereiteten Klangmodulen: kleine Soundmaschinen, die zischen, tropfen, rumpeln oder rauschen – ideal für Soundeffekte, wie man sie aus Games kennt.
Die Herausforderung: Wie bringt man sie zum Leben? Mit sogenannten Steuersignalen lassen sich Lautstärke, Geschwindigkeit oder Timing beeinflussen – per Regler, Tasten oder sogar automatisch. Ganz nebenbei lernst du die Logik hinter interaktiven Systemen kennen, schärfst dein Gehör und erlebst, wie aus einfachen Mitteln spannende Klangwelten entstehen können. Drei Stunden voller Tüftelei, Fantasie und Aha-Momente – und vielleicht der erste Schritt in die Welt des kreativen Codings.
Bitte bring deinen eigenen Laptop mit. Zu Beginn des Workshops wird die notwendige Software gemeinsam installiert.
Der Workshop am SFZ Hamburg wird in Kooperation mit der HfMT (Hochschule für Musik und Theater) Hamburg und der HOOU (Hamburg Open Online University) ausgerichtet.

29.01.2026 | Katrin Schröder
Đàn bầu Konzert
Das Konzert wird von Lehrenden, Studierenden und Musikerkollegen bestritten. Wir werden ein reichhaltiges Repertoire an vietnamesischer Volksmusik präsentieren, bei dem nicht nur das đàn bầu und der Gesang im Vordergrund stehen, sondern diese auch mit anderen Instrumenten wie der Gitarre und dem Klavier kombiniert werden. Diese Veranstaltung ist ein Showcase des Dan Bau Grundkurses, der HOOU@HfMT unterstützt wird. Wenn Sie mehr erfahren möchten, können Sie uns unter diesem Link besuchen: https://portal.hoou.de/blog/dan-bau-ein-instrument-aus-vietnam-mit-nur-einer-saite-aber-faszinierendem-klang/
Klavier:
Sebastian Sprenger
Gesang:
Tam Thi Pham, Julie Ackermann
Đàn bầu:
Julia Cao, Nedyalko Doche, James Pham, Lara Schott, Seong Hyun Jo, Xinyi Wang, Ko Yuwon, Hsenter Tainer, Yiru Zhao, Phuoc Thang, Gil Barak, Tam Thi Pham, Ngọc Nguyễn.
The Six Tones
29.01.2026 | Katrin Schröder
Konzert: Traditionelle Musik – Die sanfte Berührung der vietnamesischen Kultur.
Musik ist wie ein Boot, das uns durch alle emotionalen Ebenen einer Kultur und ihrer Geschichte bringt
Die traditionelle Musik Vietnams – ganz gleich, von welchem Instrument sie erklingt – trägt stets eine Zartheit und Tiefe in sich wie eine Botschaft aus der Vergangenheit. Mal bewegt sich die Melodie sanft wie ein früher Morgenwind. Mal klingt sie lange nach wie ein Echo von Himmel und Erde. Mal wird sie still und ruhig wie der letzte Tropfen Tau, der am Abend in die Seele fällt. Ohne Hast, ohne Lärm berührt die Musik unser Innerstes mit Feinfühligkeit und Beständigkeit und öffnet Räume, die nur Klänge ausdrücken können: Sehnsucht, Zuneigung und den stillen, doch eindringlichen Geist Vietnams. Die heutige Aufführung leitet das Publikum näher an die Schönheit der vietnamesischen traditionellen Musik heran – präsentiert von drei außergewöhnlichen Künstlerinnen und Künstlern der Gruppe The Six Tones.
Nguyễn Thanh Thủy – eine herausragende Đàn-Tranh-Spielerin Vietnams, aufgewachsen in einem Umfeld traditioneller Kunst und Trägerin zahlreicher renommierter nationaler Auszeichnungen. Sie beeindruckt durch einen feinfühligen Stil, der Tradition und Moderne harmonisch verbindet.
Ngô Trà My – Virtuosin des Đàn Bầu und Dozentin an der Nationalen Musikakademie Vietnam. Sie ist ein bekanntes Gesicht bei vielen internationalen Musikfestivals und begeistert mit einem tiefgründigen, ausdrucksstarken Klang sowie ihrer Offenheit für experimentelle Kunst.
Hinzu kommt Stefan Östersjö – ein schwedischer Gitarrist und Spezialist für Zupfinstrumente, bekannt für seine mutige Kreativität und die Fähigkeit, westliche Instrumente mit traditionellen asiatischen Klangwelten zu verbinden. Er gehört zu den führenden Solisten der zeitgenössischen Musik Schwedens.
Dieses Konzert ist nicht nur ein musikalisches Erlebnis, sondern eine Reise hinein in die kulturelle Identität Vietnams. Mitten im geschäftigen Rhythmus Hamburgs lassen wir gemeinsam unsere Gedanken im Klang treiben, wo Vergangenheit und Gegenwart miteinander verschmelzen und Vietnam in jeder Note aufscheint.
Die Künstlerinnen und Künstler nehmen uns mit auf eine Reise durch verschiedene Regionen des Landes – von Norden über die Mitte bis in den Süden – durch traditionelle Werke, die stark von lokalen Merkmalen geprägt sind. Jede Melodie erzählt nicht nur von Bräuchen und Landschaften, sondern trägt auch die Stimme, die Seele und den Atem der Menschen, die dort leben.
Und wenn die Musik erklingt, werden die Melodien zu sanften Ruderschlägen, die Klänge zu kleinen Wellen, und wir – ihre Begleiterinnen und Begleiter – lassen uns treiben. In Musik, in Erinnerung und in stillen, tief gehenden Emotionen.
Die Veranstaltung wurde von HOOU@HfMT, HfMT und Hörbar e.V. organisiert und vom VSHH e.V. und HVC unterstützt
Photos by DINO TRUNG and Tống Khánh Hà
29.01.2026 | Katrin Schröder
Workshop: Vietnamese guitar with Prof. Stefan Östersjö
Nam Mái: a tale of a Vietnamese traditional piece and the decolonization of the Western guitar
This lecture will tell the story of how the western guitar was adapted to Vietnamese performance practice, as well as show examples of how Nam Mái, a song in the Tuồng theatre repertoire, were brought together with experimental music practices in the multimedia project Seven Stories. With demonstrations on the Vietnamese electric guitar, Stefan Östersjö will provide examples of hybrid musical practices, and of how these are connected to the colonial history in the south of Vietnam.
Workshop Language: English
The event organised by HOOU@HfMT, HfMT and Hörbar e.V. and supported by DHS-Hamburg