Kategorie: TUHH
Hydrogen Webinar
02.03.2021 | Katrin Schröder
The use of hydrogen: next phase of webinar series coming up

As of next week, we will move on to the fourth phase of the hydrogen value chain: the use of hydrogen. Having already addressed the raw material for green hydrogen as well as aspects of production, transport and storage in the previous weeks, it’s now time to talk about specific ways of utilization.
What’s next in the webinar series?
Hydrogen can be deployed in a wide range of applications. In this section, experts from the field will show how green hydrogen can reduce green-house gas emissions from sectors like aviation or heavy duty traffic:
10.03.2021
Research on green hydrogen in Tunisia – Status and prospects
Prof. Dr.-Ing. Abdelmajid Jemni; National Engineers School, University of Monastir, Tunisia
Hydrogen in the German strategy towards climate neutrality – Supply, demand, sector allocation and the regulatory and market environment (Insights from the German Hydrogen Council)
Dr. Felix Matthes; Member of the German Hydrogen Council, Öko-Institut, Berlin, Germany
17.03.2021
Hydrogen use in ships
Dirk Lehmann; eCap Marine, Hamburg, Germany
Hydrogen use in aviation
Jens Gralfs; Airbus, Hamburg, Germany
24.03.2021
Hydrogen for heavy duty vehicle applications
Philip Wagemann; Clean Logistics, Hamburg, Germany
Hydrogen for light duty vehicle applications
Georg Zembacher; Toyota Tsusho Nexty Electronics Europe, München, Germany
How to join the webinar
Via: YouTube Livestream – link will be shared after registration mail
Time: Wednesday 19:00 – 20:00 CET
To receive the dial-in data for the Zoom-Webinar send a mail with the subject line „Registration“ to: greenhydrogen(at)tuhh.de
The Webinar Series is part of a wider initiative to set up a joint Tunisian-German competence center and establish a new value chain based on renewable energies and green hydrogen. The organizers are the IUE, the Hamburg Open Online University (HOOU), the Tunisian National Agency for Energy Conservation (ANME), the Council for Engineering Sciences (CSI/OI), the Northern Institute of Technology Management (NIT) and the German Engineers Association (VDI).
Collaborative Ideation
02.03.2021 | Katrin Schröder
Collaborative Ideation - Neues HOOU-Lernangebot
Heutige Veränderungen zeigen einen zunehmend globalen Charakter. Beispiele hierfür sind die Digitalisierung, der Klimawandel oder auch die anhaltende COVID-Pandemie. Probleme können nicht vereinzelt lokal, sondern müssen übergreifend, überregional und gemeinsam angegangen werden. Gleichzeitig schafft die Digitalisierung neue Wege der Kommunikation und Zusammenarbeit. Wie aktuelle Herausforderungen gemeinsam und unter Einsatz neuer digitaler Mittel bewältigt werden können, soll Inhalt des neuen HOOU-Lernangebots „Collaborative Ideation: Design Methods going Digital“ sein.
Lass uns gemeinsam Ideen entwickeln!
Das Institut für Produktentwicklung und Konstruktionstechnik (PKT) der Technischen Universität Hamburg (TUHH) beschäftigt sich mit der methodischen Entwicklung von Produkten und Produktfamilien. Die gemeinsame, kreative Lösungsfindung sowie die Berücksichtigung unterschiedlicher und individueller Bedürfnisse sind wesentliche Faktoren beim Produktentwicklungsprozess. Die Erhöhung der Qualität und der Akzeptanz neuer Lösungen, durch die Integration von Nutzern und anderen Beteiligten in den Entwicklungsprozess, soll Ziel dieses Projektes sein und mit Hilfe neuer digitaler und interaktiver Formate unterstützt werden.
Grundlegende Prinzipien und Werkzeuge der methodischen Lösungsfindung werden dafür im Digitalformat aufbereitet und stehen anschließend zum Selbststudium zur Verfügung. Die neuen Lerninhalte werden dafür auf der HOOU-Plattform veröffentlicht.
Online-Hackathon im Sommer – Nur ein paar Schritte von der Lösung entfernt?
Das Gelernte möchte natürlich angewendet werden. Als Höhepunkt des Projekts werden Mitte des Jahres im digitalen Hackathon gemeinsam Ideen und Lösungskonzepte erarbeitet, um die Problematik „Plastikmüll in Stadt und Umwelt“ anzugehen – Mitmachen darf natürlich jeder und das Ganze erfolgt mit Unterstützung des Projektteams, um die eigens am PKT entwickelten Methoden richtig anzuwenden. Um ein richtiges HOOU-Projekt zu werden, benötigt man selbstverständlich ein Logo. Unseren Entwurf können wir auch schon stolz präsentieren.

Weiteres zum Lernangebot sowie zum Hackathon erfahrt ihr in Kürze auf HOOU. Wir freuen uns auf ein spannendes Jahr mit vielen bunten Eindrücken und kreativen Ideen.
Wir sehen uns online!
Euer Collaborative Ideation Team
LecturesForFuture
24.02.2021 | Katrin Schröder
Ausschreibung Lectures for Future 2021
— english below —
Das HOOU-Projekt „Lectures for Future (LFF)“ an der TUHH lädt Sie ein, Vorschläge für Vorlesungen einzureichen, die die digitale Vorlesungsreihe zu den Nachhaltigkeitszielen weiterentwickeln. Die bereits veröffentlichten Vorlesungen aus dem Jahr 2020 finden Sie hier: www.hoou.de/projects/lff
Ausgewählte Themen werden in Zusammenarbeit mit dem LFF-Projektteam als digitale OERs (Open Educational Resource) unter einer CC BY-SA-Lizenz auf der HOOU-Plattform veröffentlicht und verbreitet. Dadurch wird Ihre Forschung automatisch auf mehreren Plattformen auf globaler Ebene bekannt gemacht. Die ausgewählten Beiträge sollen u.a. den Einfluss des Themas auf die Erreichung der Sustainable Development Goals, speziell Ziel 11 (nachhaltige Städte und Gemeinden), thematisieren, um nachhaltige Entwicklungen zu fördern. Da sich die Materialien an eine internationale Gemeinschaft von Lernenden richten, werden sie in englischer Sprache erstellt.
Die folgenden Themen und ihre Synergien werden von besonderem Interesse sein und können aus verschiedenen Perspektiven ihrer wissenschaftlichen Disziplinen in Bezug auf das 11. Nachhaltigkeitsziel behandelt werden:
- (Ab-)Wassermanagement
- Abfallressourcen-Management
- Nachhaltiges Bauen
- Rückgewinnung von Ressourcen
- Energiewende
- Nachhaltige Stadtplanung
- …
Themenvorschläge werden bis zum 15. März entgegengenommen. Bitte verwenden Sie für den Vorschlag diese Vorlage und reichen Sie diese per E-Mail (lecturesff@tuhh.de) ein.
Nach dem Auswahlprozess durch das LFF-Projektteam werden alle Teilnehmenden zu einem Online-Workshop eingeladen, in dem die nächsten Schritte und aktuelle Formen der OER-Produktion vorgestellt werden. Es besteht die Möglichkeit, mit dem LFF-Team Teilaspekte der Inhalte in multimedialer Form zu produzieren, zum Beispiel Stop-Motion-Videos, Kurzdokumentationen und Animationen. Die Vortragsthemen können auch durch interaktive Tools ergänzt werden, die von Masterstudierenden der TUHH produziert und ebenfalls auf der HOOU-Plattform veröffentlicht werden.
Alle Vorträge werden Ende 2021 veröffentlicht und wir werden das Projekt mit einer Online-Veranstaltung zur Präsentation der Vorträge abschließen. Wir freuen uns auf zahlreiche Themenvorschläge und auf eine kreative Zusammenarbeit!
Mehr Informationen zum Projekt: https://www.hoou.de/projects/lff/pages/lectures-for-future-project-introduction
Kontakt: lecturesff@tuhh.de
Call for Lectures 2021
The HOOU project “Lectures for Future (LFF)” at the TUHH invites you to submit proposals for lectures developing the digital lecture series on the Sustainable Development Goals further.
You can find here the already published lectures from 2020: www.hoou.de/projects/lff
Selected topics will be published and distributed in cooperation with the LFF project team as digital OERs (Open Educational Resource) under a CC BY-SA licence on the HOOU platform. This will automatically promote your research on several platforms at the global level. The selected contributions should, among other things, demonstrate the impact of the topic on the achievement of the Sustainable Development Goals, specifically Goal 11 (sustainable cities and communities), in order to further promote sustainable development. As the materials are aimed at an international community of learners, they will be produced in English.
The following topics and their synergies will be of particular interest and can be addressed from different disciplinary perspectives in relation to the SDG 11:
- (Waste)water management
- Waste resource management
- Energy system transformation
- Sustainable construction
- Resource recovery
- Sustainable urban planning
- …
Proposals for topics will be accepted until the 15th of March. Please, use this template for the proposal and submit it by email (lecturesff@tuhh.de mailto:lecturesff@tuhh.de).
After the selection process has been carried out by the LFF project team, all participants will be invited to an online workshop in which the next steps and current forms of OER production will be presented. It is possible to produce, with the LFF team, partial aspects of the content in multimedia form, for example stop motion videos, short documentaries and animations. The lecture topics may also be complemented with interactive tools, which will be produced by Master students of TUHH and which will also be published on the HOOU platform.
All lectures will be published at the end of 2021 and we will finalise the project with an online event presenting the lectures. We are looking forward to numerous topic suggestions and to a creative cooperation in advance!
More information on the project: https://www.hoou.de/projects/lff/pages/lectures-for-future-project-introduction
Contact: lecturesff@tuhh.de

16.02.2021 | Katrin Schröder
Neues Lernangebot "Digitalisierung & Nachhaltigkeit": Duell oder Duett?
Wo man auch hinsieht: überall begegnet man den Begriffen Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Schaut man dann aber genauer hin, wird ziemlich schnell deutlich, dass beide Begriffe bzw. Megatrends nur selten miteinander verbunden werden. Dass diese Megatrends verknüpft werden müssen liegt dabei nicht nur auf der Hand, sondern ist auch unbedingt notwendig. Schon alleine, wenn man darüber nachdenkt, dass durch die Corona-Pandemie sehr Vieles in den digitalen Raum verlegt wurde: Arbeitstreffen, Konferenzen, Geburtstagsfeiern, und noch Einiges mehr findet jetzt nicht mehr in einem Raum, sondern in einer Videokonferenz statt. Aber was bedeutet das eigentlich für das Klima, für den CO2-Austoß, und damit auch in Bezug auf Nachhaltigkeit?
Genau diesen und weiteren Fragen gehen wir in dem Lernangebot „Digitalisierung & Nachhaltigkeit“ nach – ganz ohne, den strafenden oder mahnenden Zeigefinger zu heben, sondern um (anzufangen) darüber nachzudenken, wie das Verhalten eines jeden Einzelnen im digitalen Raum mit Nachhaltigkeit zusammenhängt.
In 10 Lerneinheiten wird genau dieses Zusammenspiel von Digitalisierung und Nachhaltigkeit anhand von 10 Themen konkret beleuchtet. Welche Themen das genau sind, erfahrt ihr im Lernangebot „Digitalisierung & Nachhaltigkeit“.

Wer Lust bekommen hat, mehr über das Projekt zu erfahren, ist herzlich eingeladen, bei unseren HOOU talks auf Twitter vorbeizuschauen:
Am 19.02.2021 um 12:00 Uhr erklären Prof. Dr. Sönke Knutzen (Technische Universität Hamburg) und Prof. Dr. Susanne Hensel-Börner (Hamburg School of Business Administration), worum es in dem Projekt genau geht.
Am 24.02.2021 um 13:00 Uhr geben Ann-Kathrin Watolla (Technische Universität Hamburg) und Julia Zwick (J&K – Jöran und Konsorten) einen Einblick in die Entwicklung und Umsetzung des Projektes.
11.02.2021 | Katrin Schröder
Webinar series "Green Hydrogen" continues: the transport and storage of hydrogen

After gaining insights into the Tunesian as well as the German energy system at the end of 2020, the webinar series „Green Hydrogen“ started off this year with the two topics Renewable Energies – The raw material for green hydrogen and The production of green hydrogen.
Starting on February 17, 2021, the webinar series moves on to the third phase of the value chain of green hydrogen: the transport and storage of hydrogen. In many applications, hydrogen is not used at the site of its production. That is the reason why it needs to be stored and transported. A variety of different options for transportation and storage of hydrogen will be shown in this section. Multiple supply chains will be shown and analyzed from technical and economic perspectives. These aspects will be adressed in three webinar sessions:
17.02.2021
Hydrogen storage and transportation options
Dr.-Ing. Karsten Wilbrand; Shell, Hamburg, Germany
Hydrogen supply chains – Options and their assessment
Lucas Sens; Hamburg University of Technology, Germany
24.02.2021
Hydrogen storage options – Possibilities and their assessment
Prof. Dr. Michael Fröba; Institute of Inorganic and Applied Chemistry, University of Hamburg, Germany
Hydrogen storage in metal hydrides
Prof. Dr. Thomas Klassen; Institute of Materials Research, Helmholtz-Center Geesthacht, Germany
03.03.2021
Underground hydrogen storage – Possibilities and constraints
Dr. Cornelia Schmidt-Hattenberger; GeoForschungsZentrum, Potsdam, Germany
Hydrogen distribution and refueling – Technological solutions
Dr. Christoph Stiller; Linde GmbH, Munich, Germany
Registration
Via: Zoom – Link will be shared after registration mail
Time: Wednesday 19:00 – 20:00 CET
To receive the dial-in data for the Zoom-Webinar send a mail with the subject line „Registration“ to: greenhydrogen(at)tuhh.de
The Webinar Series is part of a wider initiative to set up a joint Tunisian-German competence center and establish a new value chain based on renewable energies and green hydrogen. The organizers are the IUE, the Hamburg Open Online University (HOOU), the Tunisian National Agency for Energy Conservation (ANME), the Council for Engineering Sciences (CSI/OI), the Northern Institute of Technology Management (NIT) and the German Engineers Association (VDI).
HOOU Podcast 42 Folge 16
25.01.2021 | HOOU
4216: Sascha Diedler – Elektroschrott als Ressource
Sascha Diedler spricht über die Ressource Elektroschrott und »Lectures For Future«
Sascha Diedler wurde in Langenhagen (bei Hannover) 1988 geboren. Nach seinem Freiwilligendienst in Costa Rica (u.a. Betreuung eines lokalen Abfallprojektes) studierte er Wirtschaftsingenieurwesen an der Universität Bremen mit dem Bachelor Schwerpunkt: Luft- und Raumfahrt. Im Schwerpunkt »Systementwicklung und Innovationsmanagement« mit dem Fokus auf Umwelthemen machte er seinen Master zum Thema »Ermittlung von Ressourcenschonungspotenzialen in der Aluminiumindustrie anhand einer Delphi-Befragung«.
Seit 2016 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut »Sustainable Resource and Waste Management« (Arbeitsgruppe des Instituts für Umwelttechnik und Energiewirtschaft) an der TUHH und promoviert zum Thema »Strategies for resource-optimized treatment of waste electrical and electronic equipment in the international context«.
Im Rahmen der »Hamburg Open Online University« hat Sascha Diedler am Projekt »Lectures For Future« mitgearbeitet. Die Lectures wurden im Dezember 2020 veröffentlicht.

21.01.2021 | Katrin Schröder
Zirkularität der Bioabfallsammlung und -verwertung – BioReCy
Das BioReCy-Projekt „BioResource Cycling“ wurde mit dem Ziel initiiert, das Thema Kreislaufwirtschaft am Beispiel von Bioabfällen und insbesondere Lebensmittelabfällen anschaulich durch Onlinemedien zu vermitteln. Hierfür erstellt die Gruppe Bioressourcenmanagement der Technischen Universität Hamburg (TUHH) online-Lernangebote. Das Projekt ist aus dem Online Event der University Innovation Fellows der TUHH entstanden und wird von der Hamburg Open Online University gefördert.
Das Anliegen des Projektes ist es, die Grundlagen zum Thema Bioabfall und Kreislaufwirtschaft zu erklären und Zusammenhänge leicht verständlich für ein breites Publikum aufzubereiten. Zudem werden aktuelle Forschungsprojekte vorgestellt, welche sich mit der Verbesserung des Bioabfallmanagements befassen.
Wie beim Plastik (Plastikatlas, Heinrich Böll Stiftung 2019) sind wir, das sind alle Kommunen Deutschlands, auch beim Bioabfall (noch) keine Recyclingweltmeister und die Bioabfallsammlung steckt eher noch in den Kinderschuhen. Dies trifft aber auch auf viele Nachbarländer zu, wo teilweise andere, aber ebenfalls verbesserungsfähige Pfade beschritten werden.

Bioabfälle aus Biotonnen sind häufig stark durch Plastik verunreinigt. Zudem werden insbesondere Küchenabfälle nur unzureichend über die Biotonne entsorgt.
Ein großes Problem ist, dass die Bioabfälle häufig stark verunreinigt sind, zum Beispiel mit Plastik. Fragt man Bürger*innen nach Gründen warum sie ihre Bioabfälle in Plastiktüten packen, stellt man fest, dass häufige Gründe Unwissenheit und Desinteresse sind. Viele Menschen sind zudem verunsichert. Es gibt ihn noch, den „Aberglauben“, dass am Ende doch nur alles zusammengeworfen und verbrannt wird, was mitnichten der Fall ist. Denn gerade aus getrennt gesammelten Bioabfällen kann hervorragend Biogas und Kompost hergestellt werden. Ersteres ist wichtig für die Energiewende. Letzterer ist wichtig für die Landwirtschaft, dient er doch als natürlicher Langzeitdünger und Bodenverbesserer. Nur nehmen ihn Landwirt*innen jedoch nicht an, wenn sie zu viele Plastikteile sehen.
Auch landet noch sehr viel Bioabfall in der Restmülltonne. Bioabfälle bilden mit etwa 39% die größte Fraktion des gesamten Restmülls (Umweltbundesamt 2020). Laut Umweltbundesamt entfallen fast 90% des Bioabfalls im Restmüll auf Küchenabfälle und verpackte Lebensmittel. Der gleichen Studie zufolge werden nur etwa 37% der Lebensmittelabfälle aus Haushalten über die Biotonne entsorgt. Diese Tendenz wurde auch durch Untersuchungen der TUHH, z.B. in Lübeck, bestätigt. Teilweise lagen die Ergebnisse sogar deutlich darunter.

Sauber getrennte Lebensmittelabfälle. Es muss zwischen unvermeidbaren (z.B. Bananenschalen, Kaffeesatz) und vermeidbaren (z.B. ganzes Obst und Gemüse) Lebensmittelabfällen unterschieden werden.
Diese Problematik greift „BioRecy“ auf. In Verbindung mit weiteren Projekten soll ein Informations- und Lernangebot geschaffen werden, welches die Wege des Bioabfalls von den aktuell unzureichenden bis zu zukunftsfähigen Schritt für Schritt erläutert. Ein Schwerpunkt sind hierbei die Lebensmittelabfälle aus Haushalten. Bürger*innen können damit für folgende Aspekte sensibilisiert werden, wo es heute noch ein starkes Informationsdefizit gibt:
Warum ist es so wichtig, den Bioabfall sauber zu trennen?
Was passiert mit meinem Bioabfall, wenn er von der Müllabfuhr abgeholt wird?
Wieviel Abfall produziere ich überhaupt?
Was passiert, wenn ich Plastik in meinen Bioabfall gebe?
Wieviel Energie steckt im Bioabfall?

Ein Modell eines Lastenfahrrades zur verkehrs- und umweltfreundlichen Bioabfallsammlung in Stadtquartieren wird gemeinsam mit dem Hamburger Unternehmen xyz-cargo entwickelt. Das Bild zeigt ein potentielles Muster.
Diesen Fragen ging und geht das Projekt nach. Die Antworten werden zum Selbsterfahren auf der HOOU Plattform präsentiert. Dazu gehören Quizze, Interviews, kurze Podcasts und ein ausführliches Quellenverzeichnis für vertiefende Informationen. Die HOOU-Plattform hilft, dieses wichtige Themenfeld einem breiten Publikum anschaulich und barrierefrei zu vermitteln. Das Projekt soll dazu beitragen, dass Bürger*innen Bioabfälle als Bioressource zu verstehen lernen und die eigene Verantwortung zu dessen Nutzung in Stoffkreisläufen erkennen.
Die bereits entwickelten und weitere noch in Entwicklung befindlichen Lerninhalte basieren auf Zusammenfassungen des Status-quo und auch auf Forschungsergebnissen der TUHH zu verschiedenen Teilbereichen rund um die Wege des Bioabfalls. So wird derzeit mit einem Partner aus Hamburg ein Lastenfahrrad zur Sammlung von Lebensmittelabfällen auf Stadtquartiersebene entwickelt. Die Erfahrungen und Testergebnisse sollen über die HOOU-Plattform publiziert werden. Darüber hinaus werden die Informationen zur Bioabfallsammlung und -verwertung in das Lernanbebot Lectures for Future integriert.

Lokale Bioabfallkreislaufwirtschaft von Steffen Walk ist lizensiert unter einer CC BY-SA 4.0 Lizenz.
Beispiel für eine nachhaltige lokale Kreislaufwirtschaft vom Lebensmittel über die Bioressource Bioabfall zurück zum Lebensmittel. Das Lernangebot soll Inhalte zu allen Themenblöcken bieten.
Link zum Lernangebot:
Links zum Lectures for Future Projet:
https://www.hoou.de/projects/lff/
https://www.hoou.de/projects/lff/pages/residue-and-by-product-based-bioresources
Link zum Online Event der UIFs und der HOOU@TUHH:
Kontakt:
Steffen Walk, Ina Körner
Institut für Abwasserwirtschaft und Gewässerschutz, Gruppe Bioressourcen-Management
Technische Universität Hamburg
steffen.walk@tuhh.de, i.koerner@tuhh.de
13.01.2021 | HOOU
4215: Julia Zwick – Digitalisierung und Nachhaltigkeit
Wie vertragen sich Digitalisierung und Nachhaltigkeit?
Julia Zwick hat in München Management sozialer Innovationen und in Hamburg Soziologie studiert. In ihrem Leben davor war sie als gelernte Erzieherin an einer bilingualen Grundschule als Hortleitung tätig. Das Bildungsthema hat sie auch in ihrer Freizeit nie losgelassen, weshalb sie im Rahmen der evangelischen Jugend Bayern jugendpolitisch – mit den Schwerpunkten Bildungspolitik und Netzpolitik – tätig war.
Zwei Jahre lang konzipierte und organisierte sie den Bildungsbereich des sozialen Kunst- und Kulturfestivals Millerntor Gallery. Ann-Kathrin Watolla und Stephan Dublasky sprechen mit ihr über das Lernangebot “Digitalisierung und Nachhaltigkeit” der Hamburg Open Online University, das Julia bei der Agentur J&K – Jören & Konsorten mit auf den Weg gebracht hat.
Notes:
Der ökologische Fußabdruck als Marketingidee
Zum Lernangebot: Digitalisierung und Nachhaltigkeit
Vorankündigung: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Vorschaubild Notizen
06.01.2021 | HOOU
#Notizschreibwochen2020 – Beitragsreihe zum Thema Notizen
Autor: Florian Hagen, tub.torials
Im HOOU-Projekt „Wissenschaftliches Arbeiten öffnen“ wurde im Jahr 2018 unter anderem die Neukonzeption des Bachelor-Seminars „Wissenschaftliches Arbeiten“ durchgeführt. Bestandteile der Veranstaltung – die sich Semester um Semester immer größerer Nachfrage erfreut – sind unter anderem neben den Themen „Lesen“, „Schreiben“ oder „Recherche“ auch „Notizmethoden“.
Notizen schreiben ist fester Bestandteil im Tagesablauf vieler Menschen. Sie können helfen, im Alltag nichts zu vergessen, das Studierendenleben effizienter zu organisieren, ganz allgemein den Stress zu reduzieren und beim Durchdringen bestimmter Inhalte unterstützen. Kurz zusammengefasst können Notizen eine enorme Bereicherung für Selbstorganisation und Lernprozesse sein.
Im Rahmen des Nachfolgeprojektes tub.torials war unser Plan für dieses Jahr daher, dass vom Projektteam ein Blogbeitrag zum Thema Notizen verfasst wird, der auch Interessierten außerhalb des Seminars Einblicke zu gängigen Notizmethoden und individuellen Tipps und Tricks ermöglicht. Wie bei vielen Aspekten des wissenschaftlichen Arbeitens wurde bei den Überlegungen zu unserem Beitrag aber immer wieder deutlich, dass auch das Thema „Notizen“ oftmals ein sehr persönlicher Prozess ist, der von individuellen Arbeits-, Lern- und Schreibgewohnheiten geprägt ist.
Eine ideale Grundlage für eine kleine Beitragsreihe also, in der Fachkolleg:Innen von Hochschulen, Bibliotheken und der Community offener Bildungsressourcen Einblicke in ihr Vorgehen beim Anfertigen von Notizen geben und Wissenswertes rund um Notizen teilen. Erfreulicherweise sind viele tolle Menschen aus unterschiedlichen Bildungs- und Informationszweigen unserer Anfrage nachgekommen, so dass im Rahmen der Beitragsreihe „#Notizschreibwochen2020“ acht Veröffentlichungen in der Zeit vom 27. November 2020 bis 21. Dezember 2020 erschienen sind:
1. Notizen bei der Recherche (Gastbeitrag von Lars Schmeink (HafenCity Universität Hamburg)
Lars Schmeink beschreibt sein Vorgehen zur Erstellung von Notizen beim Schreiben von Abschlussarbeiten, Artikeln sowie Vorträgen und welche Rolle „Tags“ bei diesem Ansatz spielen.
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2. Notiz-Selbstmanagement (Gastbeitrag von Matthias Andrasch)
Matthias Andrasch, unter anderem Schöpfer von OERhoernchen.de, zeigt, wie er Notizen festhält, welche Notizwerkzeuge das Leben erleichtern können und welche Systeme anderer kreativer Köpfe seiner Meinung nach ebenfalls einen Blick wert sind.
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3. Keine Expertin für «Notizen» (Gastbeitrag von Nicole Krüger)
Nicole Krüger von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften teilt in ihrem Beitrag ihr Vorgehen bei Lektüre-Notizen für Seminar- und Abschlussarbeiten sowie Sitzungsnotizen.
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4. Da war doch was …. !? – Hilfreiche Tools, um bei Notizen den Überblick zu behalten (Gastbeitrag von Gabi Fahrenkrog)
Im Beitrag von Gabi Fahrenkrog werden die Anwendungen Flinga und Joplin vorgestellt, die unter anderem die Visualisierung von Ideen und Informationen unterstützen können.
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5. Geschichte und Gegenwart meiner Notizen (Gastbeitrag von Benjamin Roers)
Benjamin Roers (Justus-Liebig-Universität Gießen) stellt in seinem Beitrag sein Notizsystem vor, dass unter anderem für die Erstellung einer Dissertation mit Hilfe des Markdown-Editors Zettlr und der Literaturverwaltung Zotero zum Einsatz kommt.
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6. Notizen zum Notizen machen (Beitrag von Thomas Hapke)
In Thomas Hapkes (TUHH/ tub.) Beitrag gibt es neben Nachdenklichem und Historischem zum Thema Notizen auch Einblicke in eigene praktische Erfahrungen des Autors beim Notizen-Machen.
Weiterlesen auf tub.torials.

7. Ein System – drei Tools (Gastbeitrag von Ann-Kathrin Watolla)
Ann-Kathrin Watolla (TUHH) stellt in ihrem Beitrag ihre eigene Infrastruktur zur Aufbewahrung und Sortierung von Notizen mit Hilfe der Open-Source-Anwendungen Joplin, Zotero und VSCodium vor.
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8. Die NOTIZ-Regel für erfolgreiches Notieren (Gastbeitrag von Nele Hirsch)
Nele Hirsch (freiberufliche Pädagogin) zeigt in ihrem Beitrag auf, in welchen Situationen Sie sich häufig Notizen macht und wie ihr die selbst erdachte NOTIZ-Regel in diesen Situationen erfolgreich hilft.
Weiterlesen auf tub.torials.

Zusammengefasst sind Dank der Beteiligten viele spannende und vor allem unterschiedliche Beiträge zum Thema Notizen erschienen. Vom Einsatz offener Anwendungen, über eigene Regelwerke bis hin zu grundsätzlichen Überlegungen zum Notizen-Machen ist alles vertreten. Vielen Dank an alle Autor:innen für das offene Teilen. Wir hoffen auch im kommenden Jahr weitere Beiträge rund um das Thema Notizen oder andere Aspekte des wissenschaftlichen Arbeitens mit allen Interessierten teilen zu können 🙂
LecturesForFuture
17.12.2020 | Katrin Schröder
Lectures for Future 2020
Das Projekt Lectures for Future hatte dieses Jahr einen erfolgreichen Start und wird in 2021 fortgeführt.
Einerseits haben wir in diesem Jahr Vorlesungen erstellt die einen Betrag leisten Wissen zu vermitteln die Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Andererseits legten wir einen Fokus darauf Materialien zu erstellen die es anderen Lehrenden oder Ersteller:innnen von Bildungsmaterialien ermöglicht interaktive Vorlesungsreihen zu erstellen.
Die bereits veröffentlichten Vorlesungen und Making Of Materialien können hier erreicht werden:
Anfang 2021 werden weitere Vorlesungen folgen, da es leider Verzögerungen in unserem Endspurt gab und nicht alles es vor Weihnachten online geschafft hat. So können wir uns umso mehr über weitere Vorlesungen zu den Nachhaltigkeitszielen im Januar freuen.
Einblicke in unser Projekt gaben wir auch bei der Campus Innovation 2020 und ihr könnt ab der Minute 18:30 im folgenden Video Teile des Teams kennenlernen und mehr über unsere Produktionsprozesse erfahren.
Ende Januar wird von uns ein international ausgerichteter Call for Lectures ausgeschrieben.
Wir freuen uns bereits sehr unseren Kreis an Dozent:innen zu erweitern und unser Themenspektrum auszuweiten.
Auf einen Guten Start ins neue Jahr
Euer Lectures for Future Team