Zu sehen sind die Referierenden bei der KI-Werkstatt in den Bücherhallen.

Lernen erleben: KI-Werkstatt der HOOU. Bild: Maximilian Glas

02.07.2025 | Meena Stavesand

„Die HOOU ist heute lebendig, sichtbar und voller Dynamik“

Die Hamburg Open Online University feiert ihren 10. Geburtstag – ein Jahrzehnt voller digitaler Bildung, interdisziplinärer Zusammenarbeit und innovativer Projekte. Prof. Dr. Dr. Andreas H. Guse, Prodekan für Lehre am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), ist von Anfang an dabei. Im Interview blickt er auf die Entwicklung der HOOU, beschreibt die neue Dynamik der vergangenen Jahre und erklärt, warum der Austausch mit den anderen Hamburger Hochschulen für ihn persönlich wie fachlich ein besonderer Gewinn ist.

Wenn Sie zurückblicken – was war Ihre prägendste Erinnerung?

Prof. Dr. Dr. Guse: Besonders in den vergangenen Jahren ist spürbar geworden, welches Potenzial in der HOOU steckt. Es ist faszinierend zu sehen, wie viele innovative Themen inzwischen ihren Weg in die Plattform gefunden haben. Die HOOU ist heute lebendig, sichtbar und voller Dynamik. Das hängt stark mit dem neuen Geschäftsführer Prof. Dr. Sönke Knutzen zusammen, der die HOOU auf das nächste Level gehoben hat. Da merkt man, was Menschen in einer Organisation bewirken können. Diese Entwicklung auch selbst mitzugestalten, ist für mich persönlich eine der schönsten Erfahrungen der vergangenen zehn Jahre.

Was haben Sie persönlich aus dieser Zeit mitgenommen?

Prof. Dr. Dr. Guse: Für mich war besonders der Austausch mit anderen Hamburger Hochschulen bereichernd – etwa mit der Hochschule für Musik und Theater oder der Hochschule für bildende Künste. In der Medizin haben wir eher selten Berührungspunkte mit diesen Bereichen. Durch die HOOU habe ich ganz neue Themen und Hochschulkulturen kennengelernt. Diese persönlichen Begegnungen und der Blick über den eigenen Tellerrand hinaus – das ist nach wie vor spannend und belebend zugleich.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft der HOOU?

Prof. Dr. Dr. Guse: Ich wünsche mir, dass wir noch stärker aus unseren „Hochschulsilos“ herauskommen. Gut strukturierte gemeinsame Projekte könnten einen echten Mehrwert erzeugen, so wie in den Sonderforschungsbereichen der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Über Prof. Dr. Dr. Andreas H. Guse

Prof. Dr. Andreas H. Guse ist Direktor des Instituts für Biochemie und Molekulare Zellbiologie am Zentrum für Experimentelle Medizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und Inhaber einer W3-Professur für Biochemie. Nach dem Studium der Biologie, Chemie und Pädagogik an der Universität Hamburg promovierte er dort 1990 in Biochemie. 1993 habilitierte er sich in Biochemie an der Universität Erlangen-Nürnberg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der molekularen Zellbiologie und Signaltransduktion. Prof. Guse ist Träger mehrerer Forschungspreise, darunter der Lehrpreis der Stadt Hamburg (2021) sowie Forschungspreise der Deutschen Gesellschaft für Zellbiologie (2000) und der Werner-Otto-Stiftung (1999). Seit 2025 ist er Sprecher der DFG-Forschungsgruppe FOR 5705 „NeuroFlame“.

Man sieht zwei Hände eines älteren Mannes, die etwas auf einen Zettel schreiben.

Bild: Sara Ghasemi / Unsplash

03.06.2025 | Meena Stavesand

Alzheimer-Medikament Lecanemab: Zum ersten Mal wird die Ursache behandelt  – nicht nur die Symptome

Vor über 100 Jahren beschrieb Alois Alzheimer erstmals die Krankheit, die heute Millionen betrifft. Doch ein Medikament, das mehr als nur Symptome lindert, gab es lange nicht. Das ändert sich jetzt: Mit Lecanemab steht eine Therapie bereit, die an einem Auslöser der Erkrankung ansetzt – und mit Donanemab wurde ein zweites Medikament zur Zulassung eingereicht. Doch für wen lohnt sich die Behandlung wirklich? Wie groß ist der Nutzen und wie sehen mögliche Nebenwirkungen aus?

Dr. Mirko Könken, Facharzt für Neurologie und Leiter der Spezialambulanz für Gedächtnisstörungen am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), erklärt im Interview, was das neue Mittel leisten kann und warum der richtige Zeitpunkt jetzt entscheidender ist denn je.

Wer mehr über Alzheimer und Demenz erfahren möchte, kann ins erste Interview mit Dr. Mirko Könken schauen. Dort geht es detailliert um Diagnosestellung, Therapiemöglichkeiten und Unterstützungsangebote für Betroffene und Angehörige.

Außerdem gibt es im Lernangebot des UKE alle Informationen über diese Krankheit:

Das Kursbild zum Lernangebot: Demenz.Online.Verstehen.

Demenz.Online.Verstehen.

Eine Demenz ist eine Erkrankung, die durch einen fortschreitenden Verlust von kognitiven Fähigkeiten und ggfs. Veränderungen von Sozialverhalten, Persönlichkeit, Antrieb oder Stimmung gekennzeichnet ist. Oft fehlt jedoch der Zugang zu verlässlichen Informationen bezüglich Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten.

Zum Lernangebot

Bevor wir über das neue Medikament Lecanemab sprechen: Was genau ist Alzheimer und wie äußert sich die Erkrankung?

Alzheimer ist eine Form oder eine Ursache für Demenz. Es handelt sich dabei um eine fortschreitende Erkrankung des Gehirns, bei der Nervenzellen nach und nach abgebaut werden. Typisch ist, dass zunächst das Gedächtnis und die Orientierung nachlassen – Betroffene können sich Dinge schlechter merken oder finden sich in vertrauter Umgebung plötzlich nicht mehr zurecht. In unbekannter Umgebung wird es noch schwieriger. Mit der Zeit sind auch Sprache, Urteilsvermögen und das Sozialverhalten betroffen.

Der Verlauf ist schleichend und kann sich über Jahre hinziehen. Anfangs bemerken Betroffene oft selbst gar nicht, dass etwas nicht stimmt – meist fällt es den Angehörigen zuerst auf. Wenn jemand zum Beispiel immer wieder dieselbe Frage stellt oder sich an gemeinsame Ereignisse nicht mehr erinnert.

Und was ist der Unterschied zwischen Demenz und Alzheimer?

Demenz beschreibt ein Syndrom – also eine Gruppe von Symptomen, bei der kognitive Fähigkeiten wie Gedächtnis, Sprache oder Orientierung deutlich eingeschränkt sind und der Alltag beeinträchtigt ist. Alzheimer ist eine mögliche Ursache dieser Symptome. Es gibt aber verschiedene Ursachen einer Demenz, auch Schlaganfälle oder eine Parkinson-Erkrankung können dazu führen.

Gibt es Vorstufen? Und wann sollte man sich Sorgen machen?

Ja, es gibt eine Vorstufe, die man „leichte kognitive Störung“ nennt. Dabei merkt man selbst oder das Umfeld, dass die Merkfähigkeit nachlässt – etwa wenn man vergisst, was man einkaufen wollte oder wie der Weg zum Supermarkt war. Der Alltag ist aber noch nicht wesentlich eingeschränkt.

Wenn solche Veränderungen über Monate bestehen bleiben, sollte man sie abklären lassen. Es kann auch andere Ursachen geben, etwa Depressionen oder Vitaminmangel. Aber wenn sich die Probleme bestätigen, sollte man handeln – je früher, desto besser. Denn genau in diesem frühen Stadium setzt der neue Antikörper-Wirkstoff an.

Was unterscheidet Lecanemab von bisherigen Alzheimer-Medikamenten und wie genau soll es wirken?

Bisherige Wirkstoffe wie Acetylcholinesterase-Hemmer oder NMDA-Rezeptor-Antagonisten können Symptome kurzfristig verbessern. Sie machen bestimmte Botenstoffe im Gehirn wieder verfügbar, beeinflussen aber nicht den Krankheitsverlauf. Man könnte es vergleichen mit einer Schmerztablette: Sie lindert den Schmerz, bekämpft aber nicht die Ursache.

Die neue Antikörper-Therapie ist anders, sie greift gezielt das sogenannte Beta-Amyloid  an – ein Eiweiß, das sich bei Alzheimer im Gehirn ablagert. Es reichert sich bereits viele Jahre vor den ersten Symptomen im Gehirn an. Ein gewisser Anteil dieser Ablagerungen ist altersbedingt und zunächst nicht krankhaft. Bei der Alzheimer-Erkrankung gelingt es dem Körper jedoch nicht mehr, diese Eiweiße abzubauen. Im Laufe der Zeit lagert sich immer mehr Amyloid ab, bis schließlich die Kommunikation der Nervenzellen gestört wird und dadurch Schäden entstehen.

Der neue Wirkstoff hilft dem Immunsystem, dieses Amyloid abzubauen. Damit greift es in den eigentlichen Krankheitsmechanismus ein – das ist neu.

Für wen ist das Medikament geeignet und wie groß ist der Nutzen?

Am besten wirkt es bei Menschen in einem sehr frühen Stadium – also bei einer leichten Alzheimer-Erkrankung oder einer leichten kognitiven Störung mit gesichertem Amyloid-Nachweis. In den Studien wurde gezeigt, dass der Krankheitsverlauf im Schnitt um etwa 30 Prozent verlangsamt werden kann. Das bedeutet: Die Betroffenen bleiben länger selbstständig und gewinnen wertvolle Lebenszeit.

Wichtig ist aber: Je später man mit der Therapie beginnt, desto geringer ist der Nutzen. Wenn Nervenzellen bereits stark geschädigt sind, bringt das Entfernen des Amyloids keinen entscheidenden Vorteil mehr. Daher ist eine frühe Diagnostik wichtig.

Wie wird die Diagnose gestellt? Und wie kann man das Amyloid überhaupt nachweisen?

Zunächst macht man eine ausführliche neuropsychologische Testung. Wenn sich dabei Einschränkungen zeigen, folgt eine sogenannte Biomarker-Diagnostik: Entweder eine Untersuchung des Nervenwassers – dabei wird eine Probe aus dem Rückenmark entnommen – oder eine spezielle Bildgebung mit einem PET-CT. Darüber lässt sich das Amyloid direkt nachweisen. In Deutschland wird vor allem die Nervenwasseranalyse verwendet, weil das PET-CT meistens nicht von den Krankenkassen bezahlt wird.

Welche Risiken oder Nebenwirkungen sind für Lecanemab bereits bekannt?

Die häufigste Nebenwirkung sind sogenannte ARIA. Das steht für Amyloid Related Imaging Abnormalities. Das sind Veränderungen, die man in der Bildgebung sieht, etwa kleine Einblutungen oder Schwellungen im Gehirn. In den meisten Fällen verursachen sie keine Symptome. In wenigen Fällen – weniger als fünf Prozent – kommt es zu Beschwerden wie Kopfschmerzen, Verwirrung oder Sehstörungen, die sich in der Regel wieder zurückbilden.

Wichtig ist: Vor Beginn der Therapie wird ein MRT gemacht, um vorhandene Auffälligkeiten zu erkennen. Außerdem testen wir auf eine bestimmte Variante des Apolipoprotein E, ein Eiweiß im Blut. Wer eine Hochrisiko-Variante in sich trägt, wird von der Therapie ausgeschlossen, weil sich das Risiko für Nebenwirkungen dann deutlich erhöht.

Wie aufwendig ist die Behandlung für die Betroffenen?

Die Therapie besteht aus Infusionen, die alle zwei Wochen über einen Zeitraum von anderthalb Jahren verabreicht werden. Dazu kommen drei bis fünf MRT-Kontrollen. Das ist vergleichbar mit einer Chemotherapie – nicht in der Wirkung, aber im organisatorischen Aufwand. Die Therapie ist also nichts, was man „mal eben“ macht. Es muss gut geplant sein und in die Lebenssituation passen.

Für jemanden, der 55 Jahre alt ist und sagt „Ich möchte noch möglichst lange unabhängig bleiben“, kann das eine wertvolle Chance sein. Die Entscheidung muss immer individuell getroffen werden – gemeinsam mit dem behandelnden Arzt oder der Ärztin.

Ist das Medikament denn schon verfügbar – und übernehmen die Krankenkassen die Kosten?

Das Medikament ist in Europa zugelassen, aber aktuell noch nicht erhältlich. In Deutschland wird es zunächst im Rahmen einer Begleitstudie verabreicht – die ersten 1.000 Patientinnen und Patienten werden dabei genau beobachtet, um Sicherheit und Wirksamkeit unter Alltagsbedingungen zu überprüfen. Das Medikament selbst wird von den Krankenkassen übernommen. Unklar ist bisher aber, wer für die aufwendige Infrastruktur – Infusionseinheiten, Personal, Bildgebung – aufkommt. Auch das bremst momentan noch den breiten Einsatz.

In Amerika gibt es das Medikament schon seit 2023. Die Zahlen dort zeigen, dass die Nebenwirkung in ihrer Häufigkeit sogar unter denen der Zulassungsstudien liegen. In Deutschland rechnen wir im Herbst 2025 mit den ersten Probanden in der Begleitstudie.

Welche Bedeutung hat Lecanemab aus Ihrer Sicht – ist es ein Durchbruch oder ein erster Schritt?

Beides. Es ist das erste Medikament, das in den Krankheitsverlauf eingreift – das ist ein Durchbruch. Zugleich ist es nur ein Teil der Lösung. Alzheimer ist komplex und Amyloid ist nicht der einzige Faktor. Künftig werden wir weitere Medikamente brauchen, möglicherweise in Kombination.

Aber die Entwicklungen zeigen: Es gibt Hoffnung. Es lohnt sich, früh zu diagnostizieren, früh zu behandeln und weiter zu forschen. Und das ist ein großer Schritt in die richtige Richtung.

Über Dr. Mirko Könken

Dr. Mirko Könken ist Facharzt für Neurologie und Leiter der Spezialambulanz für Gedächtnisstörungen am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) in der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie (Chefarzt Prof. Dr. Jürgen Gallinat).

Das Bild zeigt eine Person vor einem Laptop. Auf diesem ist der KI-Chatbot ChatGPT zu sehen.

Bild: Matheus Bertelli / pexels

19.05.2025 | Ellen Pflaum

Urheberrecht bei KI-Inhalten: 10 entscheidende Antworten - auch für OER

Zum 10. Geburtstag der HOOU präsentiert das Team der HAW Hamburg eine Broschürenreihe, die durch zehn ausgewählte Impulse, Konzepte und Ideen Einblicke in die Welt der HOOU und insbesondere der Open Educational Resources (OER) gewährt. Den Auftakt dieser Reihe bildet eine Broschüre zu Urheberrechtsfragen bei der Verwendung KI-generierter Inhalte. Autorin ist Andrea Schlotfeldt, Juristin an der HAW Hamburg.

Unter dem Titel „10 Fragen zu KI-Output, Urheberrecht und OER“ werden zehn häufig gestellte Fragen rund um KI-generierte Inhalte, deren Nutzungsmöglichkeiten, Kennzeichnungspflichten sowie KI-Output als Bestandteil von Open Educational Resources umfassend beantwortet.

In den vergangenen Jahren haben sich KI-Systeme zur Text- und Bildgenerierung im Bildungs- und Wissenschaftsbereich zu einem alltäglichen Arbeitsinstrument entwickelt – sei es für die Zusammenfassung, Umformulierung oder Übersetzung von Texten oder für die Erstellung passender Bilder und grafischer Darstellungen.

Auch werden KI-generierte Inhalte zunehmend in offene Bildungsmaterialien (OER) eingebunden. Diese Anwendungen bringen verschiedene urheber- und lizenzrechtliche Fragestellungen mit sich.

Praxisnahe Antworten auf relevante Fragen

Die neue Broschüre greift gezielt jene zehn Fragen auf, die in Urheberrechts- und OER-Workshops sowie -Beratungen häufig gestellt wurden. Sie bietet nicht nur praxisnahe Antworten auf diese relevanten Fragen, sondern sensibilisiert die Leserschaft auch für rechtliche Sonderfälle, die bei der KI-Nutzung bislang möglicherweise übersehen wurden. Sämtliche Antworten auf die FAQ stehen sowohl in einer knappen Übersicht als auch in einer ausführlichen Fassung zur Verfügung.

Zitiervorschlag:

10 Jahre HOOU – 10 Fragen zu KI-Output, Urheberrecht und OER, HOOU@HAW Hamburg | Andrea Schlotfeldt, CC BY 4.0 (2025)

Das Bild zeigt eine sportliche, motivierte Frau, die die Arme in die Höhe streckt.

Bild: Tirachard Kumtanom / pexels

08.04.2025 | Meena Stavesand

Gesundheits-Hacks für ein fittes Leben: Dein Toolkit gegen Verspannungen, Stress & Co.

Während in Deutschland der Krankenstand mit etwa 5 Prozent immer noch auf Rekordhöhe liegt, bieten wir dir zum Weltgesundheitstag (7. April) passende Lösungen für mehr Fitness und eine stabile Gesundheit. Bei uns findest du alltagstaugliches Gesundheitswissen: Von schnellen Übungen gegen den Computer-Nacken über smarte Ernährungstricks (ohne erhobenen Zeigefinger!) bis hin zu verständlich erklärten medizinischen Innovationen. Unsere kostenlosen Kurse machen dich fit für die gesundheitlichen Herausforderungen von heute – ohne dass du Medizin studieren musst und mit Tipps, die du in deinen Alltag einbauen kannst.

Ob Norovirus, Influenza oder psychische Leiden – der Krankenstand liegt in Deutschland mit 5,3 Prozent im Jahr 2024 auf einem fast gleichbleibend hohen Niveau. Angesichts dieser Zahlen wird der diesjährige Weltgesundheitstag besonders wichtig.

Er steht am 7. April unter dem Motto „Gesunde Anfänge, hoffnungsvolle Zukunft“ und startet eine einjährige Kampagne der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Verbesserung der Mutter-Kind-Gesundheit. Diese Initiative ist dringend nötig: Trotz Fortschritten starben 2020 etwa 1.000 Frauen in der Europäischen Region an Schwangerschafts- oder Geburtskomplikationen.

Gesunde Anfänge zu schaffen bedeutet auch, Wissen zu teilen und Gesundheitskompetenz zu fördern – genau hier setzen die Lernangebote der HOOU an.

Medizin verstehen – in einfachen Worten

Mit unserem Angebot „Medizin. Online. Verstehen.“ hat das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) eine Plattform geschaffen, die komplexe Gesundheitsthemen einfach erklärt. Hier findest du leicht verständliche Videos und Texte zu Themen wie Adipositas, Schlaganfall, Diabetes oder Depressionen – ein wichtiger Baustein für einen besseren Blick auf deine Gesundheit.

Das Kursbild zum Lernangebot: Medizin. Online. Verstehen.

Medizin. Online. Verstehen.

In diesem Lernangebot stellen wir verschiedene Erkrankungen und deren Behandlung am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) in Form von kurzen Filmen und informativen Texten auf einer projekteigenen Webseite vor.  

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Verspannungen ade – kleine Übungen mit großer Wirkung

Kennst du das? Nach einem langen Tag vor dem Computer ziehen Nacken und Schultern, der Kopf brummt. Mit unserem Kurs „Spielend gesund bleiben“ lernst du einfache Übungen, die wirklich helfen. Die Expert:innen der Hochschule für Musik und Theater und des UKE zeigen in kurzen Videos, wie du Verspannungen selbst lösen kannst. Diese Übungen wurden ursprünglich für Musiker:innen entwickelt, aber sie sind für uns alle ein echter Gewinn. Probier’s aus – dein Nacken wird es dir danken!

Das Kursbild zum Lernangebot: Spielend gesund bleiben

Spielend gesund bleiben

Gesundes Musizieren braucht einen gesunden Körper und wir zeigen Dir die Übungen dafür!

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Die Macht der Klänge – wie Geräusche heilen können

Passend dazu entdeckst du bei „Healing Soundscapes“, wie Klänge unsere Gesundheit beeinflussen können. Hast du dich schon mal gefragt, warum manche Geräusche stressen und andere entspannen? Dieses gemeinsame Projekt des UKE und der Hochschule für Musik und Theater gibt Antworten und zeigt praktische Anwendungen. Auch für Menschen, die in Kliniken arbeiten, ist dieses Lernangebot interessant – damit die Notaufnahme bald entspannender auf die Patient:innen wirken kann.

Das Kursbild zum Lernangebot: Healing Soundscapes - DE

Healing Soundscapes - DE

Healing Soundscapes sind Klangumgebungen, die durch künstlerisch und raumbezogen gestaltete Musical Soundscape Interventions (MSI) entstehen. Lerne hier, wie wir die klangliche Umgebung von Warte- und Arbeitsbereichen in Krankenhäusern gestalten, dass das Wohlbefinden von Patient:innen und Mitarbeitenden gesteigert wird. 

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Clever essen ohne Verzicht – so geht’s

Gesund essen im Uni-Stress oder im Büroalltag? Klingt gut, scheitert aber oft an der Praxis. Unser Kurs „Gesund durchs Studium“ der HAW Hamburg nimmt dich mit auf eine entspannte Entdeckungstour. Keine strengen Diätregeln, sondern alltagstaugliche Tipps, spannende Quizze und der Podcast „fit & fröhlich“. Hier lernst du nebenbei, wie du mit Stress besser umgehst und ein paar gesunde Gewohnheiten entwickelst.

Das Kursbild zum Lernangebot: Gesund durchs Studium

Gesund durchs Studium

Gesund durchs Studium und noch viel weiter? Wie das gehen kann und was das bedeutet, findest du hier heraus.

Zum Lernangebot

Weiter geht’s mit „Nudging in der Ernährung“ – ein Kurs, der zeigt, wie kleine Veränderungen große Wirkung haben können. „Nudging“ bedeutet übrigens nichts anderes als ein freundlicher Anstupser in die richtige Richtung. Nimm die gesunden Alternativen wahr. Sie stehen meistens griffbereit.

Das Kursbild zum Lernangebot: Nudging für mehr Gesundheit und Nachhaltigkeit

Nudging für mehr Gesundheit und Nachhaltigkeit

Dieser Online-Kurs führt Multiplikatoren und interessierte Personen in den Einsatz von Nudging zur Förderung von Gesundheit und Nachhaltigkeit ein. Das Schulungskonzept ermöglicht eine schnelle Einarbeitung und praktische Anwendung des Gelernten. Der Kurs richtet sich an Fachkräfte und Einzelpersonen mit Interesse an Gesundheit und Nachhaltigkeit, ist kostenlos und flexibel online zugänglich. Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis von Nudging zu entwickeln und Teilnehmende zur Anwendung im Beruf oder Alltag zu befähigen. Durch Quizzes und Übungen können Teilnehmende ihr Wissen vertiefen, mit dem Ziel, Nudging effektiv für Gesundheit und Nachhaltigkeit einzusetzen.

Zum Lernangebot

Diese Ernährungsangebote greifen den Kerngedanken des WHO-Mottos auf: Gesunde Anfänge schaffen wir durch informierte Entscheidungen im Alltag – jede gesunde Mahlzeit ist ein kleiner Schritt in Richtung einer hoffnungsvollen Zukunft.

Sport ohne Risiko – was du über Energiedefizite wissen solltest

Du bewegst dich gerne und regelmäßig? Super! Aber hast du schon vom relativen Energiedefizit gehört? Unser Kurzangebot „Wissenschaft kurz erklärt: das relative Energiedefizit“ der HAW Hamburg nimmt dich in nur 15 bis 20 Minuten mit in ein Thema, das nicht nur Profisportler:innen betrifft. Du erfährst, woran du erkennst, ob dein Körper genug Energie bekommt und wie du Probleme vermeiden kannst. Praktisches Wissen, das dir helfen kann, langfristig mit Freude aktiv zu bleiben.

Das Kursbild zum Lernangebot: Wissenschaft kurz erklärt: das relative Energiedefizit

Wissenschaft kurz erklärt: das relative Energiedefizit

Was ist das relative Energiedefizit im Sport? Hier erhältst du einen ersten Einstieg in dieses komplexe Thema.

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Medizin der Zukunft – Ein Blick in die Forschung

Du interessierst dich für medizinische Innovationen? Dann schau dir „IRIS – Individual Resorbable Intestinal Stents“ an, ein gemeinsames Projekt des UKE und der TU Hamburg. Der Kurs zeigt verständlich, wie spezielle Darmstents die Heilung von Darmverletzungen verbessern können. Hier bekommst du einen faszinierenden Einblick in ein Forschungsgebiet, das vielen Menschen helfen kann.

Das Kursbild zum Lernangebot: IRIS - Individual Resorbable Intestinal Stents

IRIS - Individual Resorbable Intestinal Stents

In diesem Lernangebot geht es um den Entwicklungsprozess von individuellen resorbierbaren Darmstents.

Zum Lernangebot

Medizinische Innovationen wie diese sind entscheidend für eine hoffnungsvolle gesunde Zukunft, wie sie die WHO mit ihrer Kampagne anstrebt. Sie verbessern nicht nur die Gesundheitsversorgung von Müttern und Neugeborenen, sondern aller Menschen weltweit.

Gesundheit in deinen Händen: kleine Schritte, große Wirkung

Unsere Kurse sind so vielfältig wie das Leben selbst. Ob du einfach weniger verspannt sein möchtest, deine Ernährung ohne großen Aufwand verbessern willst, bereits erkrankt bist und mehr darüber erfahren willst oder dich für medizinische Themen interessierst – bei uns findest du verständliche Informationen aus erster Hand, direkt aus der Forschung.

Triff gesunde Entscheidungen

Während die WHO mit dem diesjährigen Weltgesundheitstag den Fokus auf Mutter-Kind-Gesundheit legt, bieten wir ergänzend ein breites Spektrum an Gesundheitsthemen für jeden Alltag. Denn „Gesunde Anfänge, hoffnungsvolle Zukunft“ beginnt mit dem Wissen und den Fähigkeiten jedes Einzelnen, gesunde Entscheidungen zu treffen.

Hände tippen auf einem Notebook

Glenn Carstens-Peters / unsplash

26.03.2025 | HOOU

Wissen teilen, Offenheit leben: Open Education und Open Access an der TUB

Offenheit und Bibliotheken – das passt sehr gut zusammen, findet Florian Hagen, Fachreferent für Open Access und Open Education an der Universitätsbibliothek (TUB) der Technischen Universität Hamburg. Im Rahmen der Projektförderung der HOOU an der TU Hamburg hat er 2018 sowie 2019/2020 die Projekte „Wissenschaftliches Arbeiten öffnen“ und „tub.torials“ maßgeblich gestaltet. Ein Interview von Dr. Jana Panke (TU Hamburg).

Was können wir uns unter Open Education und Open Access vorstellen?

Florian Hagen: Zum einen unterstütze ich die Forschenden an der TUB beratend. Das heißt, dass ich zum Beispiel recherchiere, in welchem Journal der Artikel veröffentlicht werden könnte oder welche Publikationsalternativen zur Verfügung stehen. Außerdem berate ich rund um urheberrechtliche Fragen: Was ist zu beachten, wenn ich eigene Fotos in meinem wissenschaftlichen Beitrag nutzen möchte? Und natürlich muss ich den aktuellen Forschungsstand zu „Open Access“ kennen. Das ist, grob beschrieben, die eine Seite meiner Stelle.

Für den Bereich „Open Education“ muss ich etwas mehr ausholen. Von der TUB bieten wir das Seminar „Wissenschaftliches Arbeiten“ an. Hier haben wir deutlich mehr Anmeldungen als Seminarplätze. Auf 30 Plätze kommen ca. 100 bis 200 Anmeldungen pro Semester. Hieraus ist die Idee zum Projekt „Wissenschaftliches Arbeiten öffnen“ entstanden. Dieses wurde 2018 von der HOOU gefördert. Im Rahmen des Projektes ist auch die Idee für ein Blog entstanden, um Inhalte aus dem Seminar nach außen zu tragen. Im Seminar wird eine komplette wissenschaftliche Arbeit verfasst.

Auf diese möchten wir auch Feedback geben. Viele Studierende haben bis zu diesem Zeitpunkt noch keine wissenschaftliche Arbeit geschrieben – in vielen technischen Fächern stehen zunächst unter anderem eher Laborbücher, technische Berichte oder auch Dokumentationen im Vordergrund. Daher spielen wir das wissenschaftliche Arbeiten und Schreiben einmal von A bis Z durch. So versuchen wir den Druck für Studierende, für die zukünftige wissenschaftliche Karriere oder eben oft in dem Fall die Abschlussarbeit, zu nehmen, damit sie sich sicherer in ihrem zukünftigen Forschungsfeld fühlen.

Wie definierst du Open Access und Open Education?

Florian Hagen: Bei Open Access würde ich von der wissenschaftlichen Kommunikationsarbeit oder vom wissenschaftlichen Publizieren sprechen. Und dies bedeutet nicht, dass Dokumente, also beispielsweise ein Beitrag in einer Fachzeitschrift, einfach nur als PDF-Dokument zum Herunterladen ins Internet gestellt werden, sondern dass es zum Beispiel auch eine eindeutige Lizenz zu diesem Dokument gibt. So ist dann direkt klar, welche Nutzung mir von Seiten der Autor:innen erlaubt ist. Hier sind die CC-Lizenzen immens wichtig. Und Open Access erleichtert dahingehend natürlich die Forschung.

Open Education oder auch offene Bildung ist für mich eine Bildungspraktik, bei der in meinem Fall vor allem Lehrende und Studierende (und mittlerweile auch Kolleg:innen und einfach interessierte Menschen aus völlig anderen Arbeitsbereichen) frei zugängliche, lizenzierte Materialien nutzen, um auf neue (bzw. mittlerweile einfach andere) und spannende Weise mit Lerninhalten zu interagieren. Natürlich ist ein großer Aspekt, dass Menschen, wo immer sie auch sind, ohne oder mit möglichst geringen Barrieren konfrontiert werden, wenn sie lernen bzw. sich weiterbilden möchten. Das ist mir wichtig.

Im Mittelpunkt offener Bildung stehen oftmals die offene Bildungsressource selbst. Spannend finde ich aber auch den Blick über diese frei lizenzierten Ressourcen hinaus auf Themen wie Kollaboration bei offener Bildung und damit verbundenen Fragen wie „Hat schon jemand anders etwas zu einem Thema gemacht und könnte man darauf aufbauend ggf. zusammenarbeiten oder die Idee für den eigenen Kontext anpassen?“. Ebenso eröffnet die Möglichkeit, durch offenes Feedback OER-Elemente zu optimieren, neue Perspektiven.

Was bedeutet Offenheit für dich?

Florian Hagen: Grundsätzlich bedeutet Offenheit für mich, dass ich verschiedene Perspektiven berücksichtige und nicht nur in der gewohnten (Informations-)Umgebung bleibe, weil ich mich dort wohlfühle. Zum Beispiel, wenn es konstruktive Ideen zu einer Herausforderung gibt, dann bedeutet Offenheit für mich, dass ich reflektiere, ob diese Idee mich weiterbringen kann. Oder auch, dass ich ein Ohr dafür habe, mit welchen Themen sich andere Personen beschäftigen, wie sie an Dinge herangehen und auch in den Austausch zu gehen, um zu schauen, ob dies meiner eigenen Arbeit zugutekommen könnte.

Kurz gesagt: die eigenen Scheuklappen abnehmen und in Verbindung mit lebenslangem Lernen ein Bewusstsein dafür entwickeln, dass die Welt nicht stehenbleibt.

Das Thema Offenheit an sich im Zusammenhang mit Open Education finde ich auch spannend. Für mich war das anfangs ein größerer Umgewöhnungsprozess. Ich verstecke meine Lehr-Lernmaterialien und Ideen nicht mehr in meiner Schublade, bis sie nach unzähligen Überarbeitungsversuchen im engen Rahmen genutzt werden können. Irgendwann müssen sie raus. Und zwar so, dass sie auch wirklich möglichst leicht nachgenutzt und eventuell angepasst oder verbessert werden können.

Wie passen Bibliotheken und Offenheit zusammen?

Florian Hagen: Bibliotheken stehen in meinen Augen traditionell für den freien Zugang zu Wissen. Durch die vielen Entwicklungen in der digitalen Welt erlebt dieses klassische Prinzip unter anderem mit Open Access, Open Source und Open Data seit vielen Jahren ein Revival. Wenn wir in unserem Fall auf die TUB schauen, so gibt es hier seit vielen Jahren Bemühungen um verschiedene Openness-Entwicklungen. Seit 2002 wird für die Unterstützung der Forschung über die Universitätsbibliothek Open-Access-Repository TORE angeboten und seit vielen Jahren gibt es einen Publikationsfonds.

Die TUB engagiert sich auch regelmäßig bei vielen Projekten rund um Openness. Im Rahmen des Hamburg Open Science-Programmes beteiligte sich die Universitätsbibliothek unter anderem am Projekt „Modernes Publizieren“, in welchem eine Prozesskette entwickelt wurde, die zum Beispiel einerseits das gemeinsame Schreiben in einer Forschungsgruppe unterstützt, andererseits andere Wege beim Peer-Review-Prozess geht und zugleich eine Publikation in einem Open-Access-Journal ermöglicht. Ein wichtiger Baustein war hier auch Open-Source-Software wie das GitLab der TUHH.

Und im Rahmen der Projektförderung der HOOU an der TUHH wurden auch zwei Projekte sehr erfolgreich durchgeführt, deren Ergebnisse heute noch in verschiedener Form fester Bestandteil des Serviceangebots der Bibliothek sind. Zum einen das vorhin erwähnte und sehr nachgefragte NTA-Seminar zum wissenschaftlichen Arbeiten an der TUHH und zum anderen das nach wie vor regelmäßig bespielte Blogangebot tub.torials.

Darüber hinaus bieten Bibliotheken natürlich grundsätzlich Zugang zu einer breiten Palette von Informationen, unabhängig von politischen, wirtschaftlichen oder ideologischen Interessen, um so letztlich eine informierte und offene Gesellschaft und Kultur zu fördern. Dies zeigt sich auch in der Öffentlichkeitsarbeit, wo unter anderem auch die Beteiligung an nationalen und internationalen Initiativen und Events wie der jährlichen Open Access Week eine Rolle spielt, um den offenen Austausch von Wissen und Ideen zu fördern. Das sollen nur einige Beispiele sein, die auch dazu führten, dass der Einsatz der TUB mit dem Open Library Badge ausgezeichnet wurde und die aufzeigen, dass Bibliothek und Offenheit einfach zusammengehört.

Das Kursbild zum Lernangebot: tub.torials - Gedanken, Ideen und Materialien zu Offenheit in Forschung und Lehre

tub.torials - Gedanken, Ideen und Materialien zu Offenheit in Forschung und Lehre

tub.torials widmet sich in Textform und über interaktive Elemente dem Thema Offenheit im Kontext von Wissenschaft, Forschung sowie Lehre.

Zum Lernangebot

Du hast gerade die beiden HOOU-Projekte erwähnt. Beschreibe sie gerne einmal in deinen Worten.

Florian Hagen: Das erste Projekt war 2018 „Wissenschaftliches Arbeiten öffnen“, durch das ich auch an die TUB kam. Das zweite Projekt war 2019 und 2020 das Blog tub.torials.

Im Projekt „Wissenschaftliches Arbeiten öffnen“ wurde ein neues Seminarkonzept erarbeitet, dass das seit 2013 angebotene Seminar „Wissenschaftliches Arbeiten“ didaktisch und inhaltlich im Hinblick auf die Entwicklungen im Wissenschaftsbereich auffrischte und Inhalte aus dem Seminar für alle Interessierten zugänglich machte.

Natürlich hat das Seminar weiterhin als roten Faden den idealtypischen Prozess von der Ideenfindung und Recherche, über den Schreibprozess bis hin zur Publikation und der Präsentation der Arbeitsergebnisse. Daran haben wir nichts geändert. Open Access und Entwicklungen in der wissenschaftlichen Publikationslandschaft sind inzwischen aber große Themen geworden, die wir auch im Seminar behandeln.

Auf dem Blog „tub.torials“ werden regelmäßig offene Bildungsmaterialien rund um den Life-Cycle wissenschaftlicher Kommunikation veröffentlicht. Der Schwerpunkt des Angebots ist die Bereitstellung von OER, die auch in den Serviceangeboten der TUB, wie zum Beispiel Beratungsgespräche und Seminare zum wissenschaftlichen Arbeiten, zum Einsatz kommen.

Außerdem werden im Blog auch Ideen, Erlebnisse und Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag offen festgehalten. Hierzu gehören zum Beispiel Berichte von besuchten Veranstaltungen oder auch Erfahrungen mit verschiedenen Anwendungen und Workflows.

Aus beiden HOOU-Projekten ist in Kooperation mit dem bereits erwähnten Hamburg Open Science Projekt „Modernes Publizieren“ die Veröffentlichung „Mehr als 77 Tipps zum wissenschaftlichen Arbeiten“ entstanden. Und das finde ich klasse, dass es Schnittpunkte zwischen den Projekten gab, genauso wie es Berührungspunkte in meiner Arbeit gibt: zwischen der offenen Wissenschaft und den offenen Lehr- und Lernmaterialien.

Und hier wären wir wieder beim Thema Openness: damit gibt es eine Art Flexibilität. Man findet etwas, findet das total gut, obwohl es aus einem anderen Anwendungskontext stammt, und kann es dann durch das Remixen auf die eigenen Bedürfnisse anpassen. Dadurch entsteht auch häufig ein spannender Austausch und man kann voneinander lernen. Wo wir nun wieder beim Stichwort des lebenslangen Lernens wären, denn genau das ist es ja.

Ein paar Beispiele dazu: wir haben an der TUB viele Erfahrungsberichte und Anleitungen zu Literaturverwaltungsprogrammen verfasst. Und wir haben immer wieder interessierte Gäste aus dem Ausland, die diese gerne an ihrer Bibliothek nutzen und anbieten möchten. Durch die offene Lizenzierung stellt dies kein Problem dar und die Texte müssen nur noch übersetzt werden, was heutzutage mit KI-Unterstützung auch schnell geht. Und so machen dann die Materialien ihre Runden. Manchmal erhält man eine Rückmeldung zur Nutzung, manchmal auch nicht.

Um noch ein Beispiel zu nennen: wir hatten versucht, den Begriff Open Science bildlicher darzustellen und haben den Open Science Regenschirm entworfen. Hier haben wir viele Rückmeldungen zur Weiternutzung erhalten – das freut einen natürlich immer! Oder auch, dass ich auf Tagungen über Remixe von unseren Veröffentlichungen aufmerksam werde. Und konstruktives Feedback oder Verbesserungsvorschläge zu den Materialien, sei es von Kolleg:innen oder auch Studierenden, sehe ich als Geschenk.

Was hast du selbst durch deine HOOU-Projekte gelernt und für deine tägliche Arbeit mitgenommen?

Florian Hagen: Das erste, was mir bei dieser Frage in den Sinn kommt ist, dass ich viele tolle Leute kennengelernt habe. Menschen, mit denen ich gerne rede und mit denen ich gerne zusammenarbeite. Menschen, die mir vorgelebt haben und vorleben, dass es gut ist offen für Vieles zu sein. Für andere Perspektiven auf Dinge und Meinungen, für konstruktives Feedback, aber auch dafür, immer wieder aus der eigenen Komfortzone einen Blick über den Tellerrand zu werfen. Auch wenn man also zum Beispiel seine geliebten Tools und Arbeitswerkzeuge im Arbeitsalltag hat, lohnt es sich Alternativen auszuprobieren. Mal, um einen anderen Blick auf etwas zu gewinnen. Mal, um perspektivisch auf sich dynamisch entwickelnde Arbeitsprozesse auch flexibel reagieren zu können und nicht zu sehr in den eigenen Gewohnheiten festzustecken.

Ich glaube, im Rahmen der HOOU fielen in der einen oder anderen gemeinsamen Projektrunde die Begriffe „Toolbox“ und „survival kit“. Zu meinem „survival kit“ zählen für mich neben einigen digitalen Werkzeugen die Kolleg:innen, mit denen man sich einfach mal gegenseitig Gedanken und Ideen zuwerfen kann, um voranzukommen. Dafür fand ich auch den HOOU-Hackerspace immer sehr schön.

Kannst du die beiden HOOU-Projekte in wenigen Worten beschreiben?

Florian: Ich versuche es: Türöffner, Vernetzung, Offener Blick und Reflexionswerkzeug.

Was ist dein Wunsch für die nächsten 10 Jahre HOOU@TUHH?

Florian: Ein jahresübergreifender Ideenaustausch mit allen ehemaligen HOOU-Projekten wäre schön!

Über Florian Hagen

Florian Hagen absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste (FaMI) und erwarb im Anschluss einen Bachelorabschluss im Bereich Bibliotheks- und Informationsmanagement. Darauf folgte ein Masterstudium in Information, Medien, Bibliothek (IMB). Sein Fokus liegt auf den Themen Open Access, Open Education und Literaturverwaltung. Zudem ist er aktuell für die Ausbildungskoordination an der TUB zuständig.

Eine Person steht vor einem Whiteboard und schreibt Formeln dran

Bild: ThisIsEngineering

14.03.2025 | Meena Stavesand

Gleichstellung in der Wissenschaft: Parität erst 2064?

Von Dorothea Christiane Erxlebens mutiger Promotion im 18. Jahrhundert bis zu den aktuellen Zahlen von nur 29 Prozent Professorinnen – unser Abschlussartikel zum Weltfrauentag blickt auf historische Vorbilder, aktuelle Herausforderungen und notwendige Veränderungen für eine echte Gleichstellung in Forschung und Lehre. Es geht um brillante Wissenschaftlerinnen, hartnäckige Widerstände und die Frage, warum wissenschaftlicher Fortschritt Vielfalt braucht – und wie lange wir noch auf Parität warten müssen.

Der Weltfrauentag am 8. März erinnert uns jedes Jahr daran, dass Gleichberechtigung kein Relikt vergangener Kämpfe ist, sondern eine lebendige Aufgabe bleibt. Seit Clara Zetkin 1911 den ersten internationalen Frauentag ins Leben rief, hat sich viel verändert – aber nicht genug. In der Wissenschaft spiegelt sich diese Entwicklung wie unter einem Brennglas wider: Beeindruckende Forschung steht neben großen Herausforderungen.

In unserer Serie zum Weltfrauentag haben wir eine Woche lang die Geschichten mutiger Wissenschaftlerinnen erzählt, ihre Durchbrüche und die Hürden, die sie überwinden mussten – und teilweise noch immer müssen – geschildert. Zum Abschluss dieser Reihe werfen wir einen umfassenden Blick auf dieses facettenreiche Thema.

Die Wegbereiterinnen: Mit Leidenschaft gegen Widerstände

Die Geschichte von Frauen in der Wissenschaft ist geprägt von außergewöhnlichem Mut. Dorothea Christiane Erxleben stellte sich Mitte des 18. Jahrhunderts gegen nahezu unüberwindbare gesellschaftliche Widerstände.

Sie praktizierte als Ärztin ohne formalen Abschluss und musste sich dafür sogar vor Gericht verantworten. Erst mit Unterstützung ihres Bruders und des preußischen Königs Friedrich des Großen konnte sie in Halle promovieren – ein Meilenstein, der bewies: Barrieren können fallen, wenn der Wille stark genug ist. Allerdings gilt das auch nicht immer, wie die Geschichte von Emmy Noether beweist – etwa 150 Jahre später:

Als erst zweite Frau in Deutschland promovierte Emmy Noether 1907 in Mathematik. Trotz eines formellen Verbots von 1908 versuchte sie, ihre Habilitation einzureichen. Der Mathematiker David Hilbert kämpfte für sie, doch offizielle Positionen blieben ihr verwehrt.

Der preußische Minister schrieb damals: „Die Zulassung von Frauen zur Habilitation als Privatdozent begegnet in akademischen Kreisen nach wie vor erheblichen Bedenken. Da die Frage nur grundsätzlich entschieden werden kann, vermag ich auch die Zulassung von Ausnahmen nicht zu genehmigen, selbst wenn im Einzelfall dadurch gewisse Härten unvermeidbar sind.“

Oft hielt Noether ihre Vorlesungen deswegen unter Hilberts Namen. Nach jahrelangem Ringen wurde ihr wegweisender Beitrag zur Abstrakten Algebra endlich anerkannt – heute gilt sie als Pionierin einer ganzen Epoche.

Dass Frauen in der Wissenschaft oft im Schatten standen, zeigt auch Rosalind Franklins Geschichte: Sie bewies als Biochemikerin und Spezialistin für Röntgenstrukturanalyse mit dem Foto 51 die Doppelhelix unser DNA. Den Nobelpreis bekamen allerdings zwei Männer: James Watson und Francis Crick, obwohl deren Forschung auf Rosalind Franklins Arbeiten beruhte. Ihr Anspruch erlosch mit ihrem frühen Tod 1958, da der Nobelpreis nicht posthum verliehen wird. Sie starb an Krebs – möglicherweise eine Auswirkung ihrer Arbeit mit Röntgenstrahlen.

Diese drei Biografien zeigen, wie hart der Kampf um wissenschaftliche Anerkennung in den vergangenen Jahrhunderten und Jahrzehnten war. Sie beweisen auch, dass bedeutende Fortschritte oft dann entstehen, wenn Frauen gegen strukturelle Widerstände angehen und gleichzeitig neue Denkweisen etablieren.

Gegenwart: Zwischen Fortschritt und Stillstand

Die heutige Situation zeigt ein gemischtes Bild. Es gibt messbare Fortschritte, aber auch Unterschiede:

Klassische Rollenbilder beeinflussen nach wie vor viele Karriereverläufe. Frauen übernehmen überdurchschnittlich viel unbezahlte Care-Arbeit, was ihre Zeit für Forschung und Publikationen einschränkt.

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Es braucht Chancengleichheit – sowohl strukturell als auch in den Köpfen der Menschen.
Katrin Bock, TU Hamburg

Der sogenannte Gender Publication Gap belegt: Wissenschaftlerinnen veröffentlichen tendenziell weniger Artikel als ihre männlichen Kollegen. Jede zweite Forscherin berichtet zudem von Fällen, in denen ihr Beitrag schlichtweg übersehen wurde.

„Es braucht Chancengleichheit – sowohl strukturell als auch in den Köpfen der Menschen!“ Dieses Zitat von Katrin Bock, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Hamburg, bringt es auf den Punkt. Gleichzeitig ist vor allem eins wichtig, wie Dr. Sophie Heins, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HafenCity Universität verdeutlicht: „Im Design und der Designforschung ist Vernetzung entscheidend, um Frauen sichtbarer zu machen“, antwortet sie auf die Frage, was es braucht, damit Frauen in dem eigenen Fachbereich noch stärker wirken können und sichtbarer werden.

Der Weg zur echten Gleichstellung: Parität erst 2064?

Der Glass Ceiling Index belegt weiterhin eine gläserne Decke zwischen Promotion und Professur. Obwohl der Frauenanteil bei Promotionen deutlich gestiegen ist, bleibt er bei den höchsten Professuren weit zurück:

„Wenn der Frauenanteil an den höchsten Professuren in gleicher Weise wie seit 1992 wachsen würde, wäre eine Parität im Jahr 2064 erreicht (…). Auch wenn das etwas schnellere Wachstum der letzten 10 Jahre zugrunde gelegt würde, wäre eine Parität erst 2057 erreicht“, heißt es in der Bilanz „30 Jahre Geschlechtergleichstellung in der Wissenschaft“.

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29

Prozent der Professuren sind in Deutschland mit Frauen besetzt.

Die Vereinbarkeit von Wissenschaft und Familie bleibt ein zentrales Thema – auch unter Wissenschaftlerinnen: „In der Wissenschaft braucht es mehr Frauen in Führungspositionen, um Veränderung zu bewirken und junge Wissenschaftlerinnen zu inspirieren“, sagt Dr. Franziska Miegel, psychologische Psychotherapeutin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

Von mehr Flexibilität und der Anerkennung von Care-Arbeit würden jedoch alle Forschenden profitieren. Wenn dieses Umdenken gelingt, müsste niemand mehr zwischen Familie und Karriere wählen.

Ausblick: Was die Zukunft bringen muss

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz hat die Förderung von Frauen in Wissenschaft und Forschung als wichtiges Querschnittsthema definiert. Damit sind die Grundlagen für Veränderung geschaffen. Was jetzt folgen muss, sind konkrete Maßnahmen wie etwa:

  • Strukturelle Reformen zur Förderung von Frauen auf allen Karrierestufen
  • Ein kultureller Wandel, um starre Denkmuster aufzubrechen
  • Ausgebaute Mentoring- und Vernetzungsangebote
  • Mehr Sensibilität für Care-Arbeit und faire Arbeitsbedingungen

Die Zahlen belegen, dass wir Fortschritte machen – aber das Tempo könnte schneller sein. Dass eine positive Entwicklung stattfindet, ist sicherlich auch dem unbeugsamen Engagement jener Frauen zu verdanken, die sich nicht abschrecken ließen: von Dorothea Christiane Erxleben über Rosalind Franklin bis hin zu Emmy Noether. Sie haben bewiesen, dass herausragender Forschungsgeist weder einem Geschlecht noch bestimmten Rollenmustern untergeordnet ist.

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Lange hielt die Welt an dem Irrglauben fest, Frauen fehle es an Kreativität und Fähigkeiten. Diese Vorstellung ist falsch, und sie zu widerlegen motiviert uns, sichtbarer und einflussreicher zu werden.
Tam Thi Pham, Hochschule für Musik und Theater

Mehr Mut, mehr Gleichberechtigung, mehr Sichtbarkeit

Der Weltfrauentag mahnt uns jedes Jahr aufs Neue, nicht nachzulassen. Er erinnert aber auch daran, wie viel Frauen schon erreicht haben – gerade in der Wissenschaft. Tam Thi Pham, Komponistin, Improvisateurin und Projektkoordinatorin an der Hochschule für Musik und Theater fasst daher treffend zusammen: „Lange hielt die Welt an dem Irrglauben fest, Frauen fehle es an Kreativität und Fähigkeiten. Diese Vorstellung ist falsch, und sie zu widerlegen motiviert uns, sichtbarer und einflussreicher zu werden.“

Vier Personen halten die Buchstaben OER

“OER” von Tomke Berning für die HOOU@HAW Hamburg (2022),

06.03.2025 | Ellen Pflaum

Das Recht auf Bildung: Ein Plädoyer für Open Educational Resources (OER)

Wir von der Hamburg Open Online University (HOOU) setzen uns mit Herzblut für Open Educational Resources, oder kurz: OER, ein. Wir sind davon überzeugt, dass diese eine Hilfe zur Lösung verschiedener Herausforderungen im Bildungsbereich darstellen. Dieser Artikel ist ein Plädoyer für OER. Wir zeigen Euch, warum unsere Welt OER braucht.

Als OER bezeichnen wir sämtliche Bildungsmaterialien und -inhalte, die frei nutzbar sind. Das heißt, dass sie legal und kostenfrei vervielfältigt, verwendet, verändert und verbreitet werden können.

Dies unterstützt die Öffnung der Bildung. Konkret heißt das, dass OER, einmal im Internet veröffentlicht, von allen Menschen auf der Welt frei genutzt werden können. So kann beispielsweise das Lernangebot Supporting Innovation Competences in Online Education weltweit Menschen Kenntnis vermitteln, was Innovationskompetenz ist und in welchen Bereichen sie diese stärken können, um den gesellschaftlichen und beruflichen Herausforderungen zu begegnen.  

Damit kommen wir zu der Frage, wie OER Chancengerechtigkeit in der Bildung beitragen kann.

UNESCO: „Inklusive, chancengerechte und hochwertige Bildung sicherstellen“

Das Menschenrecht auf Bildung wurde 1948 in den Allgemeinen Erklärungen der Menschenrechte festgelegt und durch verschiedene andere Dokumente konkretisiert. So hat die Bildungsagenda 2030 der UNESCO das folgende Ziel:

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„Bis 2030 für alle Menschen inklusive, chancengerechte und hochwertige Bildung sicherstellen sowie Möglichkeiten zum lebenslangen Lernen fördern.“
UNESCO, online in <a href=“HTTPS://WWW.UNESCO.DE/SITES/DEFAULT/FILES/2018-01/BILDUNGSAGENDA%202030_AKTIONSRAHMEN_KURZFASSUNG_DEUTSCHEVERSION_FINAL.PDF, CC-BY-ND“>Bildungsagenda 2030</a>

Es geht also nicht um ein (rein) altruistisches Postulat, sondern um die Realisierung eines definierten Rechts. Das Recht auf Bildung ist das vierte der 17 sogenannten Sustainable Development Goals (SDGs) der UN (United Nations). Und dennoch: Weltweit und auch innerhalb der Länder gibt es nach wie vor eine große Ungleichheit in der Bildung. Der Zugang zu Bildung wird stark von Faktoren wie Herkunft, sozialem Status oder auch dem Geschlecht bestimmt. Neueste Untersuchungen ergaben übrigens, dass sich diese Ungleichheiten seit 2020 durch die Corona-Pandemie weiter verschärft haben.

Bei der HOOU wollen wir dazu beitragen, mit Hilfe von Offener Bildung und OER:

  • Bildungsarmut zu durchbrechen
  • Bildungschancen zu ermöglichen
  • Bildung weltweit zu verbessern
  • Zugänglichkeit von hochwertigen Bildungsmaterialien zu erhöhen.

Wie kann das Menschenrecht auf Bildung eingehalten werden?

Durch eine Öffnung der Bildung wird die Teilhabe aller an Bildung ermöglicht bzw. vereinfacht. Für Hochschulen bieten offene Bildungsressourcen eine Chance, sich zu öffnen und auch Menschen den Zugang zu ihren Lerninhalten ermöglichen, die nicht physisch präsent bei ihnen studieren.

Doch auch wer heute an einer Hochschule studiert, sieht sich häufig mit erheblichen Kosten für Lernmaterialien (oftmals Fachbücher) konfrontiert. Dieses Phänomen lässt sich in den USA in besonders ausgeprägter Form beobachten. Laut einer 2016 durchgeführten Studie (Florida Virtual Campus, 2016 Student Textbook and Course Material Survey haben 66,6 % der 22.000 befragten Studierenden das erforderliche Lehrbuch nicht gekauft, von denen 37,6 % eine schlechte Note erhielten und 19,8 % den Kurs nicht bestanden.

Um zu verdeutlichen, um welche Summen es sich hier handelt: In East Carolina wurden im Jahr 2018 die Lehrbuchkosten für Studierende im Grundstudium auf 1306 $ (entspricht umgerechnet ca. 1099,60 Euro) jährlich geschätzt. (Quelle: Thomas, W. J., & Bernhardt, B. R. (2018). Helping keep the costs of textbooks for students down: Two approaches. Technical Services Quarterly, 35(3), 257-268.)

Es zeigt sich schnell, welche Benachteiligungen finanziell und sozial schlechter gestellte Schüler*innen und Studierende erfahren. OER ermöglichen hingegen kostenfreien, niederschwelligen und lernendenorientierten und damit leichteren Zugang zu Bildung als klassische Lehr-/Lernmaterialien. Sie können Benachteiligungen dadurch leichter entgegenwirken.

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„Der freie Zugang zu Bildungsressourcen im Internet wird immer mehr als Bedingung für nationale und globale gesellschaftliche Entwicklung erkannt“.
Barbara Getto und Michael Kerres (<a href=“https://www.pedocs.de/volltexte/2018/15385/pdf/Ackeren_et_al_2018_Flexibles_Lernen_mit_digitalen_Medien.pdf#page=18″>2018</a>)

Stärkung der Zivilgesellschaft durch OER

Auf individueller Ebene fördert Bildung das selbstverantwortliche Handeln und das staatsbürgerliche Bewusstsein. OER bieten dafür einen Raum. Jenseits der formalen Bildung finden hier Themen eine Öffentlichkeit, die Faktenwissen und allgemeinbindende Themen abbilden.

Des Weiteren fördert die HOOU für die Zivilgesellschaft relevante und die Allgemeinbildung fördernde Projekte auch im wissenschaftlichen Kontext: z.B. zu den Themen psychische Erkrankungen bei Studierenden (z. B. „Studieren mit einer psychischen Erkrankung: geht das?“), Ernährung und Nachhaltigkeit (z. B. Nudging für mehr Gesundheit und Nachhaltigkeit oder zum Thema Diversität (z. B. „Diversify! – Diversitätsbewusste Mediengestaltung“).

Bildung lebt von der ständigen Veränderung

OER können zu einer offenen Lehr-/Lernkultur, zum lebenslangen Lernen und  somit zu einer Verbesserung der Bildung beitragen. Offene Bildungsressourcen sind eng verzahnt mit dem Prozess der Digitalisierung der Bildung. Die Investition lohnt sich. Die positiven Aspekte – sowohl auf individueller als auch auf gesellschaftlicher Ebene – sind vielfältig und miteinander verzahnt.

Es bleibt noch immer viel zu tun in dem vergleichsweise jungen Feld der OER. OER passen manchmal nicht in unser Bild, das von klaren Strukturen und formaler Bildung geprägt ist, denn offene Bildungsressourcen leben von der ständigen Veränderung, dem ständigen Wandel und das ganz gezielt.

Sie bieten Möglichkeiten Wissen zu generieren, zu teilen, sich auszutauschen und alle Menschen können teilhaben. Mit Hilfe von OER ermöglichen wir neuartige Lernerlebnisse, kreatives Lernen und bieten so Raum zum Experimentieren und für Innovationen.

In unserer komplexen Welt mit ihren großen und dringenden Herausforderungen braucht es: Genau das!

Dieser Artikel ist eine gekürzte Version des Artikels „Ein Plädoyer für OER“ von Nina Anders und Martina Schradi, veröffentlicht unter CC BY 4.0 DE. Er wurde ursprünglich auf dem mittlerweile eingestellten Blog Lehre:digital der HOOU an der HAW Hamburg veröffentlicht.

Es sind viele diverse Menschen als Passfoto nebeneinander zu sehen, das Bild ist bunt eingefärbt

Foto: Gerd Altmann / Pixabay

12.02.2025 | Meena Stavesand

"Wissenschaft lebt von Perspektivenvielfalt und Interdisziplinarität"

Prof. Dr. Maren Baumhauer ist seit Februar neues Mitglied im HOOU-Aufsichtsrat. Anlässlich des internationalen Tags der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft gibt sie Einblicke in die Zukunft des Wissenschaftssystems. Sie betont, dass echter Fortschritt nur durch fachübergreifende Zusammenarbeit und multiprofessionelle Teams entstehen kann.

Prof. Baumhauer setzt sich für transparente Bildungsangebote ein und macht mit innovativen Projekten wie dem „Navigator für KI-Einsteiger“ Wissenschaft für alle zugänglich. Dabei unterstreicht sie die Bedeutung einer offenen Wissenschaftskultur, die nicht nur den technologischen Fortschritt vorantreibt, sondern auch das gesellschaftliche Vertrauen in die Forschung stärkt.

Was macht Wissenschaft für unsere Gesellschaft so wertvoll und wie bereichert uns die Vielfalt der Perspektiven in der Forschung?

Prof. Dr. Maren Baumhauer: Meines Erachtens liegt gerade die Zukunft unseres Wissenschaftssystems in der Interdisziplinarität und einer Perspektivenverschränkung unterschiedlichster Forschungsansätze und -strategien begründet. Sicherlich ist der Aspekt der Selbstbehauptung und Anerkennung, gerade wenn es um das „eigene“ Gegenstandsinteresse einer Disziplin geht wichtig.

Ein „echter“ Fortschritt – im Sinne eines konkreten Mehrwerts für die Gesellschaft – lässt sich aus meiner Sicht aber nur mit einem „Blick über den eigenen Tellerrand“ und über die Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams erzeugen. Wenn ich den Wert von Wissenschaft an bestimmten Kategorien festmachen müsste, würde ich vor allem den Erkenntnisgewinn, den technologischen Fortschritt und die Innovation, ihren kulturellen Beitrag und die Weiterentwicklung der Gesellschaft sowie die offenen Bildungsmöglichkeiten für Individuen herausstellen.

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Der Internationale Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft (englisch: International Day of Women and Girls in Science) wird jedes Jahr am 11. Februar begangen und wurde erstmals 2016 offiziell gefeiert. Ausgerufen von den Vereinten Nationen, soll dieser Tag auf die nach wie vor bestehenden Ungleichheiten in wissenschaftlichen Disziplinen aufmerksam machen. Ziel ist es, die volle und gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Mädchen in den Bereichen Wissenschaft, Technik, Ingenieurwesen und Mathematik zu fördern. Gleichzeitig erinnert der Tag daran, dass Diversität und Chancengleichheit entscheidend sind, um Innovationen voranzutreiben und globale Herausforderungen zu meistern.

Wie können wir die Wissenschaftswelt offener und zukunftsfähiger gestalten?

Prof. Dr. Maren Baumhauer: Ein „offenes“ Konzept von Wissenschaft und Bildung hat aus meiner Sicht eine hohe Bedeutung für die Zusammenarbeit in Bildungsorganisationen und den Austausch von Wissen. Gemeinsam Wissensstrukturen zu erzeugen, zu teilen und voneinander zu profitieren ist für die kollektive und individuelle Kompetenzentwicklung im Kontext von Arbeit, Beruf und Bildung enorm wichtig.

Ein weiterer zentraler Punkt ist aus meiner Perspektive das gesellschaftliche Vertrauen in die Wissenschaft zu stärken. Transparente Bildungsangebote und der freie Zugang zu wissenschaftlich basierten Bildungsmaterialien können dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Genau diese Punkte sehe ich in den Bildungsinitiativen und offenen Lernangeboten der HOOU realisiert.

Ein aktuelles Beispiel ist der „Navigator für KI-Einsteiger“, den ich zusammen mit meinem Team konzipiert habe. Künstliche Intelligenz (KI) ist längst Teil unserer Bildungsrealität geworden. Unser Lernangebot richtet sich an alle Bildungsinteressierten und bietet neue Impulse, sich Schritt für Schritt dem Thema KI anzunähern, um ihre Möglichkeiten und Grenzen zu reflektieren.

Das Kursbild zum Lernangebot: Schritt für Schritt: Ein Navigator für KI-Einsteiger

Schritt für Schritt: Ein Navigator für KI-Einsteiger

Künstliche Intelligenz (KI) hat sich inzwischen zu einem integralen Bestandteil unseres Alltags entwickelt. Mit innovativen KI-Tools wie ChatGPT, DALL-E oder Gemini ist es möglich, Texte zu erstellen, Bilder zu generieren, Musik zu komponieren und komplexe Probleme zu lösen.KI bietet zahlreiche Chancen, bringt jedoch auch Herausforderungen und Risiken mit sich. Daher ist es von Bedeutung, sich aktiv mit diesem Thema auseinanderzusetzen, um die Möglichkeiten und Grenzen dieser technischen Entwicklung zu verstehen.Unser Lernangebot zeigt dir einen Weg auf, wie du dich Schritt für Schritt mit dem Thema KI vertraut machen kannst.    

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Was hat in Ihnen die Begeisterung für die Wissenschaft geweckt und welchen Rat möchten Sie jungen Menschen geben, die eine wissenschaftliche Laufbahn erwägen?

Prof. Dr. Maren Baumhauer: Wissenschaftlich zu arbeiten bedeutet für mich absolute Freiheit und kreative Entfaltungsmöglichkeit im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit. Das ist eine großartige Chance, die das Wissenschaftssystem für junge Menschen bietet. Herausfordernder war und ist es, geeignete Rahmenbedingungen im Kontext andauernder Befristung zu schaffen, um weder Energie noch Muße für die wissenschaftlichen Qualifizierungsphasen zu verlieren.

Für die Bewältigung dieser Phasen bedarf es eines zielgerichteten Ressourceneinsatzes, um sein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Absolut wichtig ist für mich darüber hinaus die Entwicklung von Ambiguitätskompetenz im Wissenschaftssystem, die sich auf den Umgang mit Unsicherheiten und auch Mehrdeutigkeiten bezieht. Eine offene Haltung im Umgang mit Widersprüchen, unterschiedlichen Perspektiven und Erklärungsansätzen ist dafür unerlässlich.

Über Prof. Dr. Maren Baumhauer

Prof. Dr. Maren Baumhauer ist Juniorprofessorin für Berufliche Bildung und Digitalisierung am Dekanat T (Technologie und Innovation in der Bildung) an der TU Hamburg. Nach dem Studium der Erziehungswissenschaften (Dipl.-Päd.) an der Universität Trier mit den Nebenfächern Soziologie und Psychologie, Studienrichtung Weiterbildung, folgten Stationen als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universittät Trier und der Leibniz Universität Hannover.

Ihre Promotion legte Baumhauer in Berufspädagogik ab. Titel ihrer Dissertation: Berufsbezug und Wissenschaftsorientierung – Grundzüge einer Didaktik wissenschaftlich reflektierter (Berufs-)Praxis im Kontext der Hochschulweiterbildung. Seit 2023 forscht und lehrt sie an der TU Hamburg.

Eine Frau steht vor einem Bücherregal

Bild: Eliabe Costa / unsplash

11.02.2025 | Meena Stavesand

Zwischen KI und Fake News – Warum wir als Gesellschaft Wissenschaft mehr denn je brauchen

Der 11. Februar steht im Zeichen der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft. Ein wichtiger Tag, denn noch immer sind Frauen in vielen Forschungsbereichen unterrepräsentiert. Dabei braucht es gerade jetzt verschiedene Perspektiven, um die komplexen Herausforderungen unserer Zeit zu meistern. Prof. Dr. Frederike Masemann, Vizepräsidentin für Studium und Lehre an der HAW Hamburg und Aufsichtsrätin der HOOU, spricht im Interview über ihre Faszination für die Forschung.

Masemann erklärt, warum wissenschaftliches Arbeiten in Zeiten von halluzinierender KI und bewusst gestreuten Fehlinformationen wichtiger denn je ist. Außerdem gibt sie persönliche Einblicke in ihren Weg in die Wissenschaft.

Was macht Wissenschaft für unsere Gesellschaft so wertvoll und wie bereichert uns die Vielfalt der Perspektiven in der Forschung?

Prof. Dr. Frederike Masemann: Wie es die HAW Hamburg in ihrem Leitbild formuliert, ist es das zentrale Ziel der Wissenschaft, „nachhaltige Lösungen für die gesellschaftlichen Herausforderungen von Gegenwart und Zukunft zu entwickeln“. Wissenschaft bildet hierfür das Fundament, indem sie uns befähigt, Probleme und Krisen zu analysieren, Lösungswege zu skizzieren und Dinge zu erproben.

In einer Zeit, die von bewusst gestreuten Fehlinformationen, halluzinierender KI und anekdotischen Partikularnarrativen geprägt ist, erweist sich die wissenschaftliche Herangehensweise als besonders wertvoll. Sie basiert auf überprüfbaren Fakten und nachvollziehbaren Methoden – genau diese Eigenschaften machen kritisches Denken, logisches Testen und wissenschaftliches Arbeiten zu Kernstärken unserer aufgeklärten Gesellschaft.

Die Vielfalt der Perspektiven in der Forschung ermöglicht es uns dabei, komplexe Themen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. So können wir Zielkonflikte identifizieren und gesellschaftliche Aushandlungsprozesse unter Einbeziehung aller Betroffenen führen.

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Der Internationale Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft (englisch: International Day of Women and Girls in Science) wird jedes Jahr am 11. Februar begangen und wurde erstmals 2016 offiziell gefeiert. Ausgerufen von den Vereinten Nationen, soll dieser Tag auf die nach wie vor bestehenden Ungleichheiten in wissenschaftlichen Disziplinen aufmerksam machen. Ziel ist es, die volle und gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Mädchen in den Bereichen Wissenschaft, Technik, Ingenieurwesen und Mathematik zu fördern. Gleichzeitig erinnert der Tag daran, dass Diversität und Chancengleichheit entscheidend sind, um Innovationen voranzutreiben und globale Herausforderungen zu meistern.

Wie können wir die Wissenschaftswelt offener und zukunftsfähiger gestalten?

Prof. Dr. Frederike Masemann: Eine offene Wissenschaft ist unerlässlich für eine demokratische Gesellschaft – der Zugang zu wissenschaftlichen Fragestellungen, Ansätzen und Erkenntnissen muss daher für alle möglich sein. Dies stellt uns vor Herausforderungen, da insbesondere soziale Medien durch eine Aufmerksamkeitsökonomie gesteuert werden und ihre algorithmisch kuratierten Inhalte und Werbeangebote nicht automatisch einer „offenen“ Logik folgen.

Das Wissenschaftsbarometer zeigt deutlich, wie fragil das Vertrauen in die Wissenschaft ist. Deshalb braucht es dringend qualitätsgesicherte Plattformen und kostenfreie Zugangsmöglichkeiten zur Wissenschaftswelt. Da Kommunikation heute nicht mehr eindimensional verläuft, ist eine adressat*innengerechte Wissenschaftskommunikation über verschiedene Formate und Kanäle erforderlich. Die HOOU hat diese wichtige Aufgabe der Wissenschaftskommunikation zu einem ihrer zentralen Anliegen gemacht.

Was hat in Ihnen die Begeisterung für die Wissenschaft geweckt und welchen Rat möchten Sie jungen Menschen geben, die eine wissenschaftliche Laufbahn erwägen?

Prof. Dr. Frederike Masemann: Mich persönlich begeistert am wissenschaftlichen Arbeiten vor allem die Möglichkeit, mich intensiv mit einer Fragestellung auseinanderzusetzen. So durfte ich mich beispielsweise in meiner Doktorarbeit über zwei Jahre lang eingehend mit der Rolle der Medien für den gesellschaftlichen Zusammenhalt beschäftigen – eine unglaublich bereichernde Erfahrung.

Der Forschungsprozess erinnert mich oft an das Auspacken eines vielfach verpackten Geschenks: Tag für Tag nähere ich mich dem Kern, und schon beim Auspacken gibt es viele spannende Entdeckungen. Diese Überraschungen, Erkenntnisse und auch die Herausforderungen im Arbeitsprozess mit anderen zu teilen und zu diskutieren, empfinde ich als großartige Erfahrung. Für mich ist beim wissenschaftlichen Arbeiten der Weg bereits das Ziel.

Mein wichtigster Rat an junge Menschen, die eine akademische Laufbahn in Erwägung ziehen: Am Anfang muss ein ehrliches Interesse an einer Fragestellung stehen. Wer diese authentische Neugier für ein Thema oder eine Problemstellung in sich spürt, wird sehr wahrscheinlich auch Freude an einer wissenschaftlichen Karriere entwickeln.

Über Prof. Dr. Frederike Masemann

Dr. Frederike Masemann ist seit 1.9.2021 Professorin für Journalistik und Kommunikationswissenschaft am Department Information. Zuvor lehrte sie für ein Jahr als Vertretungsprofessorin an der HAW Hamburg. Ihre Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind politische Kommunikation, die Rolle des Journalismus für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und öffentlich-rechtlicher Rundfunk.

Sie studierte in den Geistes- und Sozialwissenschaften an der Universität Hamburg sowie an der University of Technology in Sydney (UTS), Australien. Als Stipendiatin der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit promovierte sie an der Universität Hamburg mit Forschungsaufenthalt an der London School of Economics and Political Science (LSE). Ihre Dissertation „Interkulturelle Integration als Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Fernsehens. Die Einwanderungsländer Deutschland und Großbritannien im Vergleich“ wurde aufgrund der gesellschaftlichen Relevanz von der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung mit dem Werner-von-Melle Preis 2010/2011 ausgezeichnet.

Seit über 10 Jahren arbeitet Dr. Frederike Masemann als Unternehmensberaterin an der Schnittstelle von Wirtschaft, Politik, Medien und Gesellschaft. Ihre Beratungsexpertise umfasst die Strategieentwicklung und -umsetzung zur erfolgreichen politischen Positionierung und Kommunikationsarbeit sowie die Management-Themen Führung, Transformation und Kulturwandel. Die von ihr konzipierten und durchgeführten Führungskräftetrainings nutzen aktuelle Erkennntisse der Neurowissenschaft, Verhaltensökonomie und Wirtschaftspsychologie. Zu ihren Kunden gehören Dax-Konzerne, KMUs und Startups genauso wie öffentliche Institutionen, Stiftungen, Verbände und NGOs. 

Illustration mit einem Bildschirm, auf dem Code steht und ein Diagramm mit X- und Y-Achse aus dem ein Blatt erwächst.

04.02.2025 | Meena Stavesand

Entdecke Wissen, das wirkt: Lerne mit unseren MINT-Kursen für die Zukunft

Erforsche Nachhaltigkeit, lerne Programmieren, verstehe Musik oder hinterfrage Ethik in der Technologie – gemeinsam mit den Hamburger Hochschulen. Wir zeigen dir die vielen Facetten der MINT-Fächer – von Ressourcenwirtschaft bis hin zu neusten Technologien wie KI.

Unsere interaktiven Kurse verbinden Theorie mit praktischer Anwendung – für Schüler:innen, Studierende, Berufstätige und alle Neugierigen. Lass dich von den zukunftsweisenden Themen wie nachhaltige Technologien, digitale Musik oder innovative Materialforschung inspirieren und lerne dazu. Alles kostenlos, alles in deinem Tempo.

Kniffelix: Alltagsrätseln auf der Spur

Warum wird Pizzateig eigentlich so schön fluffig? Und wie schafft es ein tonnenschweres Flugzeug, in der Luft zu bleiben? Bei Kniffelix der TU Hamburg gehst du diesen und vielen weiteren Alltagsfragen auf den Grund. In aufeinander aufbauenden Forschungsmissionen wirst du selbst zur Forscherin oder zum Forscher: Du recherchierst, experimentierst und tauschst deine Lösungen mit anderen aus. Ein Mitmach-Blog, der Spaß am Experimentieren weckt – für Kinder, Pädagog:innen und alle Neugierigen.

Das Kursbild zum Lernangebot: Kniffelix

Kniffelix

Entdecke unseren Mitmach-Experimentier-Blog und lerne anhand von Forschungsmissionen mehr über alltägliche Situationen.

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Inside the Simulation Lab: Wissenschaft, die Verhalten sichtbar macht

Wie untersuchen Forschende eigentlich, warum manche Menschen ihren Müll einfach auf die Straße werfen und andere nicht? Eine Möglichkeit sind Computer-Simulationen, in denen virtuelle „Agenten“ das Verhalten echter Menschen nachstellen. Im englischsprachigen Lernangebot der TU Hamburg bekommst du einen Blick hinter die Kulissen – im Simulation Lab.

Das Kursbild zum Lernangebot: Wissenschaft kurz erklärt: Inside the Simulation Lab

Wissenschaft kurz erklärt: Inside the Simulation Lab

Ever wondered how scientists use computer simulations to reveal the hidden influence of norms? Inside the simulation lab, you’ll explore how behaviors like littering can be represented in agent-based models and discover the key elements researchers need to design and run these simulations. Let us demystify this “alien technology”—no coding required.

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Ethics by Design: Sensibel mit Daten umgehen

Stell dir vor, du entwickelst eine neue App, die das Leben von Millionen Menschen beeinflussen wird. Wie stellst du sicher, dass sie nicht nur funktioniert, sondern auch ethische Grundsätze erfüllt? Darum geht’s in Ethics by Design der TU Hamburg. In verschiedenen Szenarien triffst du Entscheidungen mit weitreichenden Konsequenzen. Wie gehst du mit sensiblen Daten um? Wie verhinderst du, dass die KI diskriminiert? Wie schaffst du Transparenz und Vertrauen? Lerne, wie man Innovationen schafft, die begeistern und ethisch vertretbar sind.

Das Kursbild zum Lernangebot: Ethics by Design

Ethics by Design

Learn why ethics must be part of the technology development process from the start    

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Das Rätsel der Unendlichkeit: Kreative Mathematik

Es ist eine Frage, die wir uns als Kinder schon immer gestellt haben: Was ist eigentlich diese Unendlichkeit? Was kann ich mir darunter vorstellen? In dem TU-Hamburg-Kurs wird das Rätsel der Unendlichkeit gelöst – zumindest mathematisch. Der Kurs erklärt, was die Mathematik gemeinhin unter „unendlich“ versteht. Dabei bietet die Mathematik aber weder eine endgültige noch allgemeingültige Lösung – und behauptet das auch nicht. In unserem Angebot siehst du, dass mathematisches Denken eine sehr kreative Angelegenheit mit sehr viel Freiraum sein kann. 

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Pontifex – Das Rätsel der Unendlichkeit

Wissenschaft kurz erklärt: Am Rätsel der Unendlichkeit wird aufgezeigt, wie mathematisches Denken dabei helfen kann, Klarheit in ein verworrenes Thema zu bringen.

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Mechanik hautnah: Lerne Mathe und Physik spielerisch

Bei Mathematik und Physik winkst du eigentlich sofort ab? Diese Fächer waren dir immer zu theoretisch? Das muss nicht sein. In unserem Onlinekurs der TU Hamburg zu Mechanik verstehst du schnell, wie Bewegung und Kräfte unseren Alltag prägen – und wie man das mathematisch herleiten kann. Wir zeigen dir mechanische Prinzipien spielerisch, so dass der Teil mit den Zahlen gar nicht mehr so schlimm ist. Das Angebot eignet sich aber auch für Mathe-Profis!

Das Kursbild zum Lernangebot: Mechanik hautnah

Mechanik hautnah

Du willst die Welt um dich herum besser verstehen? Hier kannst du mit Beispielen und Experimenten lernen, wie Ingenieur:innen denken und arbeiten.

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nano saves macro: Stahlbau neu gedacht

Ein neues „Pflaster“ für Schweißnähte könnte Stahlbrücken und -gebäude zehnmal länger halten lassen – statt durchschnittliche 60 sogar 600 Jahre. Das spart nicht nur Geld, sondern auch sehr viel CO2. Denn neue Stahlproduktion belastet das Klima stark: Allein in Deutschland entstehen dabei jährlich mehr Treibhausgase als durch alle Inlandsflüge zusammen. In unserem Kurs der TU Hamburg lernst du mehr über diese zukunftsweisende Technik.

Das Kursbild zum Lernangebot: Nano saves Macro: Lebensdauerverlängerung von Stahlbrücken durch Nanotechnologie

Nano saves Macro: Lebensdauerverlängerung von Stahlbrücken durch Nanotechnologie

Viele Stahlbauwerke in Deutschland sind aufgrund der Ermüdung des Materials sanierungsbedürftig oder müssen abgerissen und neu gebaut werden. Dazu sind große Mengen an Stahl erforderlich. Die Produktion von Stahl zieht alleine in Deutschland Emissionen von 55 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr nach sich - sehr viel mehr als alle innerdeutschen Flüge zusammen.  Dieses Lernmodul behandelt eine neuartige Technologie, die die Lebensdauer von Stahlbauwerken durch ein "Pflaster" für die Schweißnaht zukünftig auf bis zu 600 Jahre verlängern - und somit sehr viel CO2  einsparen - könnte.

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AI for Autonomous Particle Accelerators: KI revolutioniert Teilchenbeschleuniger

Das Wort Teilchenbeschleuniger kennt wohl jeder. Doch was hat es damit eigentlich auf sich? Das erklärt das Lernangebot „AI for Autonomous Particle Accelerators“ der TU Hamburg – und wie der Name schon sagt, soll es auch um künstliche Intelligenz gehen und wie sie die Wissenschaft und Forschung rund um Teilchenbeschleuniger beeinflusst. Es ist ein spannender Einblick in die Zukunft der Physik und Technologie.

Das Kursbild zum Lernangebot: AI for Autonomous Particle Accelerators

AI for Autonomous Particle Accelerators

German: In diesem Kurs lernst du die wichtigsten Komponenten und Funktionen von Teilchenbeschleunigern kennen und wie KI eingesetzt werden kann, um ihren Betrieb zu optimieren und verschiedene wissenschaftliche Bereiche voranzubringen.English:In this course, you will learn about the key components and functions of particle accelerators, as well as about how AI can be used to optimize their operation and advance various scientific fields.

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Java für Newbies: Programmieren leicht gemacht

Tauche ein in die faszinierende Welt des Programmierens mit Java für Newbies der HAW Hamburg! Im Videospiel-Stil machst du dich Schritt für Schritt mit den Grundlagen von Java vertraut. Anhand vieler Beispiele und Übungen lernst du spielerisch den Umgang mit Variablen, Datentypen, Kontrollstrukturen und Schleifen. Ob Programmier-Neuling oder Quereinsteiger:in – hier findest du einen spannenden Zugang zur Welt von Java.

Das Kursbild zum Lernangebot: Java für Newbies

Java für Newbies

Der Kurs bietet eine leicht verständliche Einführung in die Java-Programmierung für Anfänger.

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Pontifex: Mathematik neu verstehen

Entdecke ein einzigartiges Lernnetzwerk. Pontifex von der TU Hamburg zeigt dir, wie mathematische Konzepte zusammenhängen und baut auf deinem Vorwissen auf. Mit Videos, Skripten und Podcasts findest du deinen individuellen Zugang. Identifiziere gezielt deine Wissenslücken und schließe sie durch interaktive Übungen und Austausch im Forum. Ein innovativer Weg, Mathematik Schritt für Schritt zu meistern.

Das Kursbild zum Lernangebot: Pontifex – Zusammenhänge der Mathematik verstehen

Pontifex – Zusammenhänge der Mathematik verstehen

Lerne mathematische Zusammenhänge der Grundlagenvorlesung Analysis mit einer modernen Webapplikation kennen und verstehen.

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MUTOR: Music meets technology

Klänge, Codes und Kognitionen: MUTOR ist ein Lernangebot der Hochschule für Musik und Theater (HfMT). Bei dem englischsprachigen Onlinekurs trifft Musik auf Technologie. Wie funktioniert unsere Wahrnehmung von Klängen? Welche Rolle spielen Mikrotonalität, Sound-Bild-Kombination und die Bewegungen von Musizierenden? Von der Physik des Klangs bis zur Musikpsychologie – hier gibt’s Antworten für alle Wissbegierigen.

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MUTOR – The Science of Music

The Music Technology Online Repository (MUTOR) offers OERs for distant and blended learning in music technology and multimedia.

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Collaborative Ideation: Gemeinsam Ideen entwickeln

Ideen hat jeder Mensch – und Kreativität kann man lernen. Darum zeigen wir dir in dem Lernangebot „Collaborative Ideation“ der TU Hamburg, wie wir gemeinsam für komplexe und gesellschaftlich relevante Probleme Ideen finden und entwickeln können. Am besten geht das in einem diversen Team.

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Collaborative Ideation: Gemeinsam Ideen entwickeln

Wie können dezentrale Teams bei der kollaborativen Ideenentwicklung zur gemeinsamen Lösungfindung komplexer Problemstellungen unterstützt werden?

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MikiE – Mikroben im Einsatz: Leben unter Extrembedingungen

Mikroorganismen gedeihen in der Tiefsee, im Polareis und in heißen Quellen. In diesem Kurs erfährst du, wie ihre besonderen Fähigkeiten die Industrie voranbringen: Ihre Enzyme ermöglichen neue Produktionsverfahren und nachhaltiges Wirtschaften. In drei interaktiven Episoden lernst du diese Überlebenskünstler kennen. Im virtuellen Labor führst du selbst Experimente durch – von der Polymerase-Kettenreaktion bis zur Transformation von Bakterienzellen. Ein praxisnaher Einblick in die Biotechnologie von morgen.

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MikiE - Mikroben im Einsatz

Ein Angebot des Instituts für Technische Mikrobiologie der Technischen Universität Hamburg (TUHH) in den Bereichen Mikrobiologie und Biotechnologie.

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Mathe mit Humor und eine Prise Abenteuer

Lust, Mathematik mal anders zu erleben? Dieses Lernangebot der HAW Hamburg eröffnet dir auf spielerische Art eine neue Perspektive auf das Fach. Mit einer Mischung aus Humor, Alltagsbeispielen und einer Prise Abenteuer werden selbst komplexere Themen wie Ableitungen und Integrale (be)greifbar. Aber auch Bruchrechnung und Gleichungen erwarten dich. Klicke rein und lerne die Mathematik auf eine bunte Art kennen.

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Mathe

Dieser interaktive Mathematikkurs führt dich auf eine spannende Reise durch die Welt der Zahlen und Funktionen.

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MINTFIT: Bereite dich aufs Abi oder Studium vor

Bei uns geht’s nicht um Noten, sondern um deine individuelle Stärken-Schwächen-Analyse in Sachen MINT. Checke mit MINTFIT, wie gut du dich in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik auskennst. Nutze unser kostenloses Angebot, um dich auf Abitur oder Studium vorzubereiten. Für jede Lücke gibt’s den perfekten E-Learning-Turbo, der dich ans Ziel bringt. MINTFIT ist ein gemeinsames Projekt von HAW Hamburg, HafenCity Universität, TU Hamburg, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und Universität Hamburg.

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MINTFIT - Mach Dich Fit fürs MINT-Studium!

  Faszinierst du dich für die Naturwissenschaften? Interessierst du dich für ein MINT-Studium? MINTFIT zeigt dir, wie fit du in Mathematik, Physik, Chemie und Informatik bist! Mit den MINTFIT-Onlinetests kannst du dein Wissen in den MINT-Fächern testen. Danach bekommst du ein individuelles Feedback zu deinem Wissensstand. Fehlende Kenntnisse kannst du mit maßgeschneiderten E-Learning-Kursen selbstständig auffrischen.      

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Schiffe begreifen: Physik zum Staunen

Warum kippen Containerschiffe trotz ihrer enormen Ladung nicht um? Das ist eine von vielen Fragen, die der Kurs der TU Hamburg beantwortet. Es geht um die Grundlagen der Hydrostatik. Lerne anhand moderner Handelsschiffe, wie physikalische Prinzipien den Welthandel ermöglichen. Komplexe Konzepte wie Schwimmstabilität und Konstruktionsprinzipien werden ebenfalls verständlich erklärt.

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Schiffe begreifen

Warum schwimmen Schiffe und wieso kippen sie trotz Stürmen nicht um? Finde es mithilfe der interaktiven Lerneinheiten selbst heraus.

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tub.torials: Kompetenzen für wissenschaftliches Arbeiten

Wie gestalten wir Forschung und Lehre offen und zugänglich? Die „tub.torials“ der TU-Bibliothek Hamburg (tub) zeigen dir den Weg durch den gesamten Forschungsprozess: Von der ersten Recherche bis zur Veröffentlichung lernst du, wie moderne Wissenschaftskommunikation funktioniert. Mit interaktiven Elementen und praxisnahen Beispielen entwickelst du wichtige Kompetenzen für dein wissenschaftliches Arbeiten.

Das Kursbild zum Lernangebot: tub.torials - Gedanken, Ideen und Materialien zu Offenheit in Forschung und Lehre

tub.torials - Gedanken, Ideen und Materialien zu Offenheit in Forschung und Lehre

tub.torials widmet sich in Textform und über interaktive Elemente dem Thema Offenheit im Kontext von Wissenschaft, Forschung sowie Lehre.

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Mehrweg Challenge: Kreislaufwirtschaft als Planspiel für Schüler:innen

Du bist Schüler:in oder Lehrkräft? Dann ist die Mehrweg Challenge der TU Hamburg für dich interessiert. Denn damit machen wir die Kreislaufwirtschaft für die Klassen 7 bis 10 greifbar: Das interaktive Planspiel vermittelt zentrale Konzepte der Nachhaltigkeit praxisnah. Die Schüler:innen entwickeln eigene Lösungsansätze und lernen spielerisch die Grundlagen der Kreislaufwirtschaft kennen. Das Format ist direkt im Unterricht einsetzbar und fördert vernetztes Denken.

Das Kursbild zum Lernangebot: Mehrweg Challenge – Ein Spiel zur Kreislaufwirtschaft

Mehrweg Challenge – Ein Spiel zur Kreislaufwirtschaft

Willkommen bei der MehrwegChallenge! In diesem Lernangebot für Schüler:innen der 7. bis 10. Klasse und allen interessierten lernst du das Konzept der Kreislaufwirtschaft anhand von Mehrwegverpackungen kennen. Wir stellen dir verschiedene Mehrwegsysteme vor und erklären die Unterschiede zwischen ihnen. Dabei geht es darum, ein Verständnis für Wiederverwendung zu entwickeln und das Konzept auf andere Lebensbereiche anzuwenden.    

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Auf die Ohren: Unsere Podcasts zu dem Thema MINT

Die Zahl 24 in einem blauen Kreis

4224: Johanna Peters – Leidenschaft für Mechanik

Johanna Peters spricht mit uns über ihre Leidenschaft für Mechanik und die Kunst zu lehren. Das Faszinierende an der Mechanik ist für die Ingenieurin Dr. Johanna Peters die Alltäglichkeit der Themen. In ihrem HOOU-Projekt schreibt sie: "Du machst einen Schritt. Du montierst deinen neuen Schrank. Du fährst Fahrrad und das vielleicht manchmal auch freihändig? - Dann bist du wirklich gut in Mechanik! - "Wie bitte?!?", wirst Du jetzt vermutlich fragen? Das ist doch für mich alles völlig normal. Was hat das denn bitte mit Mechanik zu tun?" Für ihr Lernangebot "Mechanik hautnah" erhält sie 2021 den Lehrpreis der Technischen Universität Hamburg.

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Das Bild zur Podcastepisode: Digital Bioresource Managment

Digital Bioresource Managment

Organic residues are bioresources and managing them well provides many challenges. In this podcast, Phillipp Lüssenhop introduced the bioresource information tool (BRIT) and talks about how it can contribute to exploiting untapped potentials.

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Podcast 42 - Episode 9

4209: Carola Schröder – Mikroben im Einsatz

MiKiE ist ein HOOU-Projekt der Technischen Mikrobiologie rund um die Welt der Mikroben und der Molekularbiologie. Es beschäftigt sich mit Extremophile Mikroorganismen die unter extremen Bedingungen leben, wie z.B. in der Tiefsee, in heißen Quellen oder in Salzseen. Diese Organismen produzieren Enzyme, die etwa bei extremer Kälte oder Hitze arbeiten können und für industrielle Prozesse und auch alltägliche Anwendungen genutzt werden.

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Unsere Events für dich

Ein surrealistisches Bild einer Textmaschine
Veranstaltung
17.09.2026
Lunch Bag Session: Einführung in KI-Textgeneratoren

Unter dem Titel "Lunch Bag Session: Einführung in KI-Textgeneratoren" veranstalten wir für alle Interessierten am Donnerstag, 17. September von 12 bis 13 Uhr eine Lunch Bag Session. Diese findet auf […]

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01.10.2026
Lunch Bag Session: KI-Bilderwelten! Einführung in KI-Bildgeneratoren

Unter dem Titel „KI-Bilderwelten! Einführung in KI-Bildgeneratoren“ veranstalten wir für alle Interessierten am Donnerstag, 1. Oktober von 12 bis 13 Uhr eine Lunch Bag Session. Diese findet auf Zoom statt. […]

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06.10.2026
Zweite Hamburger Podcast-Nacht

Gute Nachrichten für alle Podcast-Fans: Die Hamburger Podcast-Nacht geht in die zweite Runde. Auch in diesem Jahr bietet die Hamburg Open Online University (HOOU) spannenden Live-Shows aus Hamburg eine Bühne […]

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