HOOULOGO

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15.07.2019 | HOOU

Fördermöglichkeiten für HOOU-Kooperationsprojekte

Ihrer Leitidee der Openess folgend, öffnet sich die Hamburg Open Online University HOOU nun auch für Hochschulen bzw. Lehrende und deren Lehr/-Lernangebote außerhalb ihres Gründungsnetzwerkes.

Das heißt konkret: für interessierte Lehrende anderer Hochschulen besteht nun die Möglichkeit, digitale Lehr- und Lernangebote in die HOOU einzubringen. Um solche Angebote realisieren und unterstützen zu können, stehen für die HOOU Fördermittel in einem sog. „Kooperationstopf“ zur Verfügung: Lehrende aus anderen Hochschulen können über eine Kooperation bzw. „Tandempartnerschaft“ mit einer der HOOU-Partnerhochschulen oder dem UKE einen Antrag auf Förderung ihres OER-Content-Projektes bei der HOOU einreichen.

Zum Rahmen der Förderung

  • Förderhöhe: 10 Tsd. bis max. 70 Tsd. EUR pro Projekt
  • Laufzeit: 1 Jahr (ab 01.10.2019 möglich)
  • Deadline für die Antragstellung: 15.08.2019 an kooperation@hoou.de

Das Antragsformular inklusive der Förderbedingungen finden Sie hier.

Bei Fragen wenden Sie sich gern an kooperation@hoou.de

Wir freuen uns auf Ihre Projektideen und Anträge!

OER

19.06.2019 |

Neues Lernangebot "Die digitale Einführung der Nachhaltigkeitsziele in der Lehre" ist online

Obwohl die Erarbeitung der Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals – SDGs) der Vereinten Nationen in der Lehre in Hochschulen als sinnvoll und erforderlich betrachtet wird, mangelt es an Initiativen, die dieses Ziel verfolgen. Um dieses Problem zu beheben, erstellt das Projekt „Die digitale Einführung der Nachhaltigkeitsziele in der Lehre“ sechs Module, die die Erarbeitung der SDGs 3, 4, 5, 6, 7 und 13 in der Lehre ermöglichen. Dabei geht es nicht nur um die Vermittlung von Sachwissen zu den jeweiligen SDGs, sondern auch um die Vermittlung pragmatischer Handlungskompetenzen bei den Studierenden, die durch inter-, trans,- und multidisziplinäre Ansätze gefördert werden. Die Vision: Lehrende wirken als Multiplikatoren und informieren Studierende aus verschiedenen Fachrichtungen über die SDGs und ermuntern sie zu einer vertiefenden Auseinandersetzung mit den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen.

Hier geht es zum Lernangebot:

https://www.hoou.de/projects/die-digitale-einfuhrung-der-nachhaltigkeitsziele-in-der-lehre/preview

Casting Screens

Casting Screens, Screenshot

18.06.2019 | Katrin Schröder

Website Launch Casting Screens

Online: http://casting-screens.digitale-grafik.com/

Die Plattform „Casting Screens“ ist eine Initiative von Studierenden der Klasse Digitale Grafik der HFBK Hamburg unter Leitung von Prof. Christoph Knoth und Prof. Konrad Renner im Rahmen der Hamburg Open Online University (HOOU). Sie dient als digitaler Ausstellungsraum für künstlerische Screencasts – die Form der Videodokumentation für unser digitales Leben. Im Mittelpunkt stehen folgende Fragen:

  • Wie verarbeiten und erforschen Künstler*innen die digitale Kultur durch Bildschirmaufnahmen?
  • Welche Rolle und Relevanz haben Screencasts als künstlerisches Medium für die Darstellung der digitalen Kultur?
  • Auf welche Weise wird dieses relativ junge Medium künstlerisch genutzt?

Die Plattform vereint als die digitale Ausstellung Kunstwerke und theoretische Reflexionen, die das Thema Screencasting aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Dadurch werden die unterschiedlichen Möglichkeiten der Interaktion zwischen Mensch und Maschine, dem Offensichtlichen und dem Spekulativen in digitalen Repräsentationen sichtbar. Die Klasse Digitale Grafik übernahm hierfür die Autorenschaft und redaktionelle Arbeit, hat aber auch weitere, internationale Akteure aus dem Feld der digitalen Kultur eingeladen, eigene Screencasts zu erstellen und über die Plattform zu veröffentlichen.

Mit Beiträgen von: Ran Altamiro | César Escudero Andaluz | Julian Asbäck | Sacha Assi | Monique Baier | Evan Bech | Sofia Braga | Max Bodendorf | Nasia Chan | Jorge Day | Nicholas Evans | Francis Hunger | Thalia Kassem | Malin Kuht | Francis Kussatz |Aude Launay | Katharina Merten | Sebastian Möring | Jaakko Pallasvuo | Anna Regner | Jonathan Riese | Eglė Ruibytė | Tina Sauerländer | Sebastian Schmieg | Molly Soda | TeYosh | Eve Wangui

Projektbeteiligte: Cora Kehren | Benedikt Rottstegge | Jens Schnitzler | Marco Wesche

29.05.2019 |

EduBoxes - Neues Lernangebot zu interkultureller Wirtschaftskommunikation

„New perspectives on culture and their consequences for intercultural business communication and realtions“

Aufgrund von wachsender Mobilität der Menschen sowie einer voranschreitenden Digitalisierung und Globalisierung leben wir mittlerweile in einer Gesellschaft, die von Super-Diversität gekennzeichnet ist. Daher gilt die Fähigkeit, Menschen unterschiedlicher kultureller Prägung zu verstehen und mit ihnen angemessen zu kommunizieren und zu agieren, inzwischen als eine Kernkompetenz im Berufsleben. Diesem Bedarf wollen die Autor*innen des vorliegenden Lernmaterials nachkommen und haben dafür die sogenannten EduBoxen entwickelt. Die englischsprachigen Lehrmaterialien der EduBoxen sind virtuelle Container, die Themen der interkulturellen Wirtschaftskommunikation behandeln und dabei einerseits wissenschaftlich fundierte Grundlagen und Kenntnisse vermitteln, aber auch einen Orientierungs- und Reflexionsrahmen für eigene Erfahrungen bieten und Elemente des erfahrungsgeleiteten Lernens aufgreifen.

Alle Materialen und Medien sind frei zugänglich, berücksichtigen unterschiedliche Perspektiven, können an den Wissensstand der Nutzerinnen und Nutzer angepasst und in unterschiedlichen Lernsettings eingesetzt werden. Um möglichst flexibel einsetzbar zu sein, beinhalten die EduBoxen verschiedene Materialarten, die unterschiedliche Lernkanäle ansprechen, wie z.B. wissenschaftliche Texte, Foliensätze, Ablaufpläne, kurze Videos, Fallbeispiele und Aufgaben. Die Materialien sollen zur Reflektion anregen und es ermöglichen, Lösungsansätze und Synergien im Umgang mit Vielfalt zu entwickeln. Sie laden dazu ein, gängige interkulturelle Ansätze zu hinterfragen und kulturreflexive und netzwerkorientierte Perspektiven aufzugreifen, die es ermöglichen, kulturelle Verschiedenheit zu handhaben, produktiv zu gestalten und als Ressource zu nutzen. Damit unterstützen die Materialien Lehrende dabei, Studierende auf eine Arbeitswelt vorzubereiten, die von zunehmender Komplexität und Vielfalt geprägt ist.

Jede Box umfasst dafür verschiedene Unterrichtseinheiten, die auf einem Sessionplan basieren. Dieser gibt eine Übersicht über bereits vorhandene Materialien, lädt aber auch dazu ein diese mit eigenen Fallbeispielen und sonstigen Materialien zu erweitern. Derzeit stehen drei Boxen zur Verfügung, vier weitere sind in Arbeit.

Wenn Sie mehr erfahren möchten, hören Sie in unseren Podcast zu den EduBoxes rein oder verschaffen Sie sich einen Überblick über die Inhalte der EduBoxes oder starten Sie direkt mit der Konzeption Ihrer eigenen Lerneinheit zu interkulturellen Kompetenzen.

15.05.2019 |

OER barrierefrei gestalten: Lernangebot der HOOU@HAW

15% aller Studierenden in Hamburg haben eine gesundheitliche Beeinträchtigung, die sich auf das Studium auswirkt. Diese Studierenden könnten besonders vom E-Learning in der Hochschullehre profitieren, da die Digitalisierung eine große zeitliche und örtliche Flexibilität bietet. Eine chancengleiche Teilhabe und ein diskriminierungsfreies Studium sind jedoch nur möglich, wenn die Angebote barrierefrei zugänglich sind.

Das Lernangebot „OER barrierefrei gestalten“ stellt anhand eines Beispiels dar, worauf bei der Gestaltung barrierefreier OERs geachtet werden muss. Die Gegenüberstellung barrierefreier und nicht-barrierefreier Lerninhalte sensibilisiert eindrücklich für die Bedürfnisse von Studierenden mit Beeinträchtigungen in Hinblick auf z.B. die Textgestaltung, den Aufbau und die Strukturierung einer Seite sowie den Umgang mit Bild- und Videomaterialien. In einem Erfahrungsbericht beschreiben die Autor*innen ihr Vorgehen bei der Überarbeitung einer vorhandenen OER und stellen neben verschiedenen Simulationen, die Einschränkungen erfahrbar machen, auch eine Checkliste zu den Prinzipien der Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV) zur Verfügung.

Mit dem vorliegenden Lernangebot schaffen die Autor*innen einen guten Leitfaden für alle Produzierende von OER, die ihre Inhalte barriereärmer gestalten möchten. Dabei eignet sich das Lernangebot sowohl für eine nachträgliche Anpassung bereits vorhandener Materialien als auch für eine frühzeitige Berücksichtigung der Bedürfnisse von Menschen mit Beeinträchtigungen bei der Entstehung von neuen Materialien. Von der Gestaltung barrierefreier OERs profitieren nicht nur Lernende mit Beeinträchtigung. Auch für Studierende mit nichtdeutscher Muttersprache können barrierefreie OERs hilfreich sein. Nebenbei tragen sie durch klare Vorgaben zu Gliederung und Strukturierung zu einem guten Standard in der Wissenschaft bei.

In unserem Projektvideo erklärt die Autorin Meike Butenob kurz mit eigenen Worten worum es bei diesem Lernangebot geht.

Zum Lernangebot geht es hier.

12 Bider mit Eindrücken von HOOU at HAW Projekten und in der Mitte steht der Text: Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil der HOOU at HAW

20.03.2019 |

Ihr gehört zur HAW Hamburg und habt eine Idee für ein offenes, digitales Lernangebot?

Ihr habt Spaß an innovativer Lehre und möchtet gerne digitale Lehr- und Lernangebote entwickeln? Dann nutzt den kreativen Spielraum, den wir Euch mit unserer Projektförderung und dem dazugehörigen Unterstützungsangebot schaffen.
Die Projekte, die in dieser Förderlinie gefördert werden, orientieren sich an den Forschungs- und Lehrschwerpunkten der HAW Hamburg und sollen aus den Themenbereichen: Energie und Nachhaltigkeit, Gesundheit und Ernährung, Information, Kommunikation und Medien, Mobilität und Verkehr, Diversität, Digitalisierung Künstliche Intelligenz, Kompetenzorientierung, forschendes Lernen, Game-based Learning oder Curriculumentwicklung kommen.

Da wir uns als Experimentierfeld für die Hochschullehre verstehen, schaffen wir bewusst Möglichkeiten, um neue Formate in Lehre, Lernen Forschungstransfer und Studienorganisation auszuprobieren. Egal ob Ihr Euch schon länger mit digitalen Lernformaten beschäftigen oder ob digitale Lehre für Euch noch Neuland ist: Wir unterstützen Euch auf Euren Weg und produzieren gemeinsam mit Euch hochwertige offene Bildungsmaterialien. Bindet auch Eure Studierende mit ein und produziert mit Ihnen gemeinsam neue Inhalte (Learning by Teaching).

In unserer offenen Werkstatt und in den Workshops der Digitalen Qualifizierung könnt Ihr mit Gleichgesinnten in den Austausch kommen und sich zu ausgewählten Schwerpunkten Wissen aneignen. Darüber hinaus beraten wir Euch auch individuell.

Beantragt jetzt Euer Projekt mit diesem Antrag bis zum 25. Mai 2019:
Zum Antragsformular

20.02.2019 | HOOU

Retrospektive auf die letzten beiden Jahre / HOOU zieht Bilanz

Was hat das Team der HOOU@HAW in den letzten Jahren eigentlich gemacht? Welche Lernangebote sind entstanden, was wurde im Rahmen der digitalen Qualifizierung erreicht? Wenn Ihr Euch einen schnellen Überblick verschaffen möchtet, dann schaut hier rein:

07.02.2019 | HOOU

Erfolgreicher Start von “Open Your MINT” in der Zentralbibliothek

Seit dem vergangenen Herbst kooperiert die Hamburg Open Online University (HOOU) mit den Bücherhallen Hamburg. In der Reihe “Open Your MINT – Gestalte deine digitale Zukunft!” finden im ersten Halbjahr 2019 verschiedene Workshops zu aktuellen HOOU-Projekten statt. Veranstaltungsort ist immer die Zentralbibliothek am Hühnerposten. Den Start in die Reihe machten wir am Samstag, dem 02. Februar 2019, mit den Projekten tekethics (TUHH) und SciFiVisions (HCU/TUHH).

Lest unseren vollständigen Nachbericht auf dem Insights Blog der TUHH: https://insights.tuhh.de/de/blog/projekte/2019/02/07/tekethics-und-scifivisions-in-der-zentralbibliothek/

30.11.2018 | HOOU

Kniffelix mit dem Siegel des Erfurter Netcode ausgezeichnet

Dienstag, dem 27. November 2018, verlieh der Verein des Erfurter Netcode sein begehrtes Qualitätssiegel an fünf hochwertige Internetseiten für Kinder. Mit dabei: Kniffelix, das HOOU-Angebot der Kinderforscher an der TUHH.

Das Internet als Erfahrungsraum, den Kinder spielerisch und angstfrei für sich entdecken können – hierfür setzt sich der Erfurter Netcode ein. Der von mehreren Landesmedienanstalten und der Kirche getragene Verein hat Qualitätsstandards für Internetseiten entwickelt, die sich an Heranwachsende richten. Zu den Kriterien zählen unter anderem die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen, transparente und kindgerechte Datenschutzbestimmungen sowie die Medienkompetenzförderung.

Jedes Jahr vergibt der Erfurter Netcode ein Qualitätssiegel für herausragende Internetangebote für Kinder. Zu den fünf Preisträgern zählte dieses Jahr auch ein HOOU-Angebot: Kniffelix, von den Kinderforschern an der TUHH.

Kniffelix ist eine Experimentierwebseite, die junge Menschen für Naturwissenschaften begeistern möchte. Hierzu werden Kinder in ihrer Lebenswelt abgeholt und dazu animiert, alltägliche Phänomene zu hinterfragen. Wieso kommt beispielsweise Ketchup manchmal gar nicht und manchmal in einem großen Schwall aus der Flasche?

Die Fachjury des Erfurter Netcodes lobte die übersichtliche und kindgerechte Gestaltung der Seite. Besonders positiv wurde in der Laudatio die Kniffelix Online Community hervorgehoben:

„Kniffelix [bietet] den Kindern viel Raum zum Mitmachen und Diskutieren […]. Dabei hilft die moderierte Community, in der die jungen Besucher angehalten sind, ihre Forschungsergebnisse zu teilen, sich mit anderen auszutauschen, aber auch Kritik zu üben. Klare Spielregeln erleichtern den Umgang miteinander. Durch die aktive Teilnahme der Kinder fördert Kniffelix im besonderen Maß die Medienkompetenz der Nutzer.“

Medienpädagogin Stephanie Stelzer, welche das Kniffelix Projekt an der TUHH betreut, nahm die Auszeichnung für die Kinderforscher im Rahmen der Seitenstark Fachtagung entgegen. Seit diesem Jahr engagieren sich die Kinderforscher mit Kniffelix im Seitenstark Netzwerk von Kinderseitenanbietern, um sich für eine vielfältige Kindermedienlandschaft stark zu machen.

Tina Ladwig und Beate Anspach vor einer Leinwand auf der HOOUlet the .docs out steht

30.11.2018 | HOOU

#HOOU on Tour: Präsentation rhizome.hfbk.net

Dr. Tina Ladwig (TUHH) und Beate Anspach (HfBK) auf dem Symposium “Digitalisierung der UdK Berlin: Eine Anatomie”

rhizome.hfbk.net versucht das Experiment, die Besonderheiten einer Kunsthochschule mit den Möglichkeiten des Internet zu verbinden, das Analoge ins Digitale zu übersetzen. Das Lernangebot wird innerhalb des Tandems zwischen der Hochschule für bildende Künste Hamburg und der Technischen Universität Hamburg entwickelt. Bei diesen #HOOU Tandems der Hamburger Hochschulen arbeiten zwei inhaltlich entfernte Einrichtungen zusammen, um von einem gegenseitigen Austausch zu profitieren.


Die erfolgreiche Zusammenarbeit präsentieren heute Dr. Tina Ladwig (TUHH) und Beate Anspach (HfBK) auf dem Symposium „Digitalisierung der UdK Berlin: Eine Anatomie“. Die Konferenz unternimmt den Versuch einer Standortbestimmung der Hochschule zu Themen der Digitalisierung und deren Einfluss auf die Künste. Unter der Leitung des Ersten Vizepräsidenten Prof. Norbert Palz und dem Zentralinstitut für Weiterbildung (ZIW) markiert die Veranstaltung den Anfang einer strategischen Initiative, zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten der künstlerischen Lehre, der Forschung, aber auch der Hochschulverwaltung, der internen und externen Kommunikation, des Archivs und des Bibliothekswesens unter der Prämisse des technologischen Wandels zu untersuchen.