Institution: Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
Grafiken Maurice Rieger
22.05.2026 | Katrin Schröder
Zweite Hamburger Podcast-Nacht
Gute Nachrichten für alle Podcast-Fans: Die Hamburger Podcast-Nacht geht in die zweite Runde. Auch in diesem Jahr bietet die Hamburg Open Online University (HOOU) spannenden Live-Shows aus Hamburg eine Bühne und feiert damit das Medium in besonderer Atmosphäre. Am 6. Oktober ab 19:00 Uhr gehört der Hansa-Theatersaal den Hosts vier verschiedener Formate und ihren Gästen.
Die HOOU ist erneut Veranstalterin und mit der eigenen Produktion „Hamburg, was willst du wissen?“ selbst vertreten. Der Hansa-Theatersaal schafft dafür den passenden Rahmen: mit viel Plüsch, Bewirtung am Platz und Varieté-Charme.
Gemeinsames Thema: Wie wir morgen leben wollen
Alle Live-Shows verbindet in diesem Jahr eine gemeinsame Frage:
„Wie wollen wir morgen leben? Ideen für ein nachhaltiges Hamburg.“
„Nach dem großen Erfolg der ersten Podcast-Nacht im vergangenen Jahr freuen wir uns sehr darauf, weitere Podcasts ins Stadtgespräch zu bringen“, sagt Ellen Pflaum, von der HOOU an der HAW Hamburg. „Nachhaltigkeit ist in diesem Jahr ein Schwerpunktthema der HOOU an der HAW Hamburg. Mit der Podcast-Nacht wollen wir auch auf die vielen Lernangebote aufmerksam machen, die dazu auf unserer Plattform zu finden sind.“
Vier Shows mit spannenden Gästen
An diesem Abend gehören Bühne und Mikrofone vier Hamburger Podcasts und ihren Gästen aus der Stadt:
- „Hamburg, was willst du wissen?“ (HOOU)
- „Elbvertiefung“ als Live-Podcast (ZEIT Hamburg)
- „Sinneswandel“ (Marilena Berends)
- „Synapsen – der Wissenschaftspodcast“ (NDR Info)
Jedes Gespräch dauert etwa 30 Minuten. In der Pause stehen Hosts und Gäste für den direkten Austausch mit dem Publikum bereit.
Vorverkauf startet in Kürze
Die Grafik ist von Marco Verch, CC-BY 2.0, mit Hilfe von KI erstellt.
21.05.2026 | Katrin Schröder
Nachhaltigkeit erleben: BNE-Pionier*innen der HOOU@HAW Hamburg geben Einblicke
Wie sähe dein Alltag aus, wenn Nachhaltigkeit die selbstverständlichste Entscheidung wäre? Welche unsichtbaren Zusammenhänge beeinflussen eigentlich, wie wir mit Ressourcen umgehen – und wer darüber bestimmt? Und wie könnten Städte aussehen, in denen Mensch und Natur wirklich im Einklang leben?
Bei unserer interaktiven Veranstaltung während der Hamburg Sustainability Week laden die BNE-Pionier*innen der HOOU@HAW Hamburg dazu ein, zentrale Themen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) praxisnah zu entdecken.
Im Mittelpunkt stehen drei Themenbereiche: nachhaltiger Lebensstil, Ressourcen und Machtverhältnisse sowie Städte und Biotope. Zu jedem dieser Schwerpunkte geben anschauliche Infoposter einen fundierten Überblick und eröffnen unterschiedliche Perspektiven. An ergänzenden Hands-on-Stationen können Besucher*innen selbst aktiv werden, neue Denkanstöße gewinnen und ihr eigenes Bewusstsein für Nachhaltigkeit stärken.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Format „Reingeforscht“ der HAW Hamburg statt und verbindet interaktive Elemente mit fachlichen Impulsen aus Wissenschaft und Praxis. So entsteht ein lebendiger Austauschraum, der zum Mitmachen, Diskutieren und Weiterdenken einlädt.
Ob neugierig, engagiert oder einfach interessiert – alle sind herzlich willkommen, Nachhaltigkeit aus neuen Blickwinkeln zu erleben und gemeinsam Zukunft zu gestalten.
12.05.2026 | Christian Friedrich
Antje Flemming
Literaturwissenschaftlerin und Leiterin des Literaturhauses Hamburg Dr. Antje Flemming im Gespräch mit Nicola Wessinghage über Kultur in Ost und West, Diversität in der Literatur und die Frage, wie ein Literaturhaus relevant für alle Menschen sein kann.
Hamburg, das ist heute: Antje Flemming. Seit Mai 2025 leitet sie das Literaturhaus Hamburg – ein Haus, dem sie schon seit über zwei Jahrzehnten verbunden ist: Von 2002 bis 2016 verantwortete sie dort bereits die Öffentlichkeitsarbeit, zuletzt war sie als Literaturreferentin in der Hamburger Kulturbehörde tätig.
Im Gespräch mit Nicola Wessinghage spricht Antje Flemming über ihre Kindheit und Jugend in der DDR, über unterschiedliche Zugänge zu Kultur in Ost und West und darüber, wie sie das Literaturhaus für ein möglichst breites Publikum öffnen möchte. Es geht um Diversität in der Literatur, um die Autorinnen der Gruppe 47 – und um die Frage, wie ein Literaturhaus heute relevant für alle Menschen sein kann.
Die HOOU-Lernangebote, die zu dieser Folge passen, knüpfen an zentrale Themen des Gesprächs an: „Comm.Unity“ zu gesellschaftlichem Zusammenhalt und „Die Neue Frau“ zu weiblichen Lebensentwürfen in der Literatur und Kulturgeschichte.
Links
Literaturhaus Hamburg (Wikipedia)
Podcast „Jetzt lass mich doch mal auslesen“
Comic-Projekt „100 Jahre Lenz“ mit Illustrationen von Studierenden der HAW
Lee Leder Guttmann (Wikipedia)
Foto Antje Flemming: Gunter Glücklich
HOOU Lernangebote
Credits
Moderation: Nicola Wessinghage und Christian Friedrich Musik: Jakob Kopczynski Produktion: Christian Friedrich Foto Antje Flemming: Gunter Glücklich
Die Angebote zum Selbstlernen auf der Online-Plattform der Hamburg Open Online University stehen allen Interessierten frei zur Verfügung. Um unsere Lernangebote zu nutzen, brauchst du weder zu studieren noch bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen. Schau einfach online vorbei. Unsere Internetadresse ist www.hoou.de
Feedback, Anregungen und Kommentare zum Podcast erreichen uns per E-Mail unter waswillstduwissen@haw-hamburg.de
Bild: Ian Usher / Unsplash
11.05.2026 | hoouadmin
Herausforderung Drohnen: Cyberangriffe von oben
Für die meisten Menschen ist eine Cyberattacke etwas, das im eigenen Postfach oder Netzwerk lauert. Doch was vielen nicht bewusst ist: Durch Drohnen können solche Angriffe heute auch über unseren Köpfen oder vor unserem Fenster passieren. Was Kriminelle bewegt, Drohnen einzusetzen, wie sie das tun und wie wir uns schützen können. Ein Beitrag von Prof. Dr. Volker Skwarek (HAW Hamburg), Host des HOOU-Podcasts „Die Sicherheits_lücke“
Drohnen: Errungenschaften der Technik, die nicht nur regelmäßig über, sondern mittlerweile auch in unseren Köpfen schwirren. In einer Vielzahl von Anwendungen sind sie längst fest etabliert: Sie transportieren Pakete, überwachen Wälder bei Brandgefahr oder liefern spektakuläre Luftaufnahmen bei Open-Air-Events. Wie bei jeder technologischen Innovation bringt der vermehrte Einsatz von Drohnen jedoch auch eine Reihe an Herausforderungen mit sich. Und Cyber(un)sicherheit steht in diesem Fall ganz oben auf der Liste.
Luftfahrtrechtlich als UAVs (Unmanned Aerial Vehicles) bezeichnet, sind Drohnen unbemannte Fluggeräte, die entweder autonom fliegen oder ferngesteuert werden. Ausgestattet mit Kameras und Sensoren können sie zahlreiche Aufgaben übernehmen, die sich üblicherweise mit Überwachung oder Dokumentation befassen. Für jede davon gibt es inzwischen spezialisierte Drohnen sowie die entsprechenden Konfigurationen.
Aber unabhängig davon, ob es sich um eine Drohne für Filmaufnahmen, eine militärische Drohne oder eine Do-it-yourself-Version im 3D-Druck handelt: Jede Drohne stellt ein potenzielles Risiko für einen Cyberangriff dar – und kann dabei sowohl Werkzeug als auch Ziel des Angriffs sein.
Die Schattenseiten der Freiheit
Drohnen sind inzwischen in einem breiten Spektrum und einer großen Preisspanne verfügbar. Sie sind oft sehr einfach zu steuern, klein und relativ unauffällig. Während sie im Flug einfach Grenzen überwinden und dadurch viele neue Möglichkeiten und Anwendungsfälle eröffnen, ziehen sie auch unweigerlich die Aufmerksamkeit von Cyberkriminellen auf sich. Denn die oben erwähnten Vorteile machen Drohnen auch zu äußerst attraktiven Begleitern für Cyberangriffe in sensiblen Bereichen, die ohne sie nicht zugänglich wären.
Doch wer nutzt Drohnen für Cyberangriffe? Und mit welcher Motivation wird ein solcher Cyberangriff ausgeführt? Auch wenn es sicher nicht eindeutig differenzierbar ist, so lassen sich verschiedene Kategorien von Angreifenden nach Mitteln und Zielen unterscheiden.
Wer nutzt Drohnen für Cyberangriffe?
Da sind zum einen die sogenannten Skriptkiddies: Diese Personengruppe, zumeist Menschen mit wenig Informatikkenntnissen, hat eingeschränkte technische und finanzielle Möglichkeiten und probiert beispielsweise publizierte Konzepte aus. Drohnen setzen sie eher als Mittel zum Zweck ein, ohne vorsätzlich ein Ziel zu verfolgen, das die IT-Sicherheit verletzt. Dazu gehört beispielsweise das Ausspähen von WiFi mit dem Versuch, in diese Netzwerke einzudringen.
Auch Cyberaktivist*innen setzen bereits vermehrt Drohnen ein. Diese Personengruppe agiert eher einzeln als organisiert und verfolgt ein weiterführendes, in der Regel übergeordnetes Ziel. Dabei werden bekannte Techniken und Schwachstellen kombiniert und weiterentwickelt. Es bestehen finanzielle Grenzen, die aber deutlich höher sind als die der Skriptkiddies. Zudem besteht in dieser Kategorie von Angreifenden ein umfangreicheres Wissen, etwa darüber, wie man Drohnen selbst baut oder so umbaut, dass sie sich optimal für den geplanten Angriff eignen.
So können Überwachungen im optischen oder Infrarotbereich für Social-Engineering-Angriffe durchgeführt oder auch optische und Laser- oder Radarscans von Liegenschaften zur Schwachstellenanalyse durchgeführt werden. Zudem können zusätzliche WiFi-Accesspoints als Man-in-the-Middle abgesetzt werden, um so Datenverkehr mitzuhören, abzufangen oder sogar im Namen des Absenders zu manipulieren. Aktivistische Gruppen verfolgen damit oft das Ziel, Daten und Informationen zu stehlen und für die aktivistischen Zwecke als Druckmittel einzusetzen. Eher selten besteht die Absicht, sich monetär zu bereichern.
Im Gegensatz zu Cyberaktivist*innen verfügen Cyberkriminelle, eine weitere Gruppe, die vom Einsatz von Drohnen profitieren kann, zusätzlich über große finanzielle Mittel, sodass ihre Angriffe nicht an materiellen Grenzen scheitern. Diese Gruppe ist in der Lage, sich zahlreiche Drohnen mit unterschiedlichen Eigenschaften und Nutzlasten zu beschaffen und diese in Mehrpilotensystemen für komplexe Aufgaben und Manöver zu steuern. Allerdings steht für Wirtschaftskriminelle der Return on Invest im Vordergrund. Somit sind bei den meisten Angriffen das Ausspähen und Stehlen von Daten, das Vorbereiten von physischen Einbrüchen, Cyberspionage und Erpressung zu erwarten.
Im Auftrag von Regierungen und Staaten
Eine besonders schwer zu greifende Gruppe sind die State Actors, also Angreifende, die im Auftrag von Regierungen und Staaten agieren. Sie nutzen ähnliche Mittel wie Cyberkriminelle, handeln jedoch eher nicht aus finanziellen Interessen. Für sie gilt, andere Gesellschafts- und Wirtschaftssysteme zu destabilisieren. Dabei sind Umfang und Art der eingesetzten Mittel von untergeordneter Bedeutung, wenn der Zweck sie aus Sicht der Handelnden rechtfertigt.
State Actors geht es bei Cyberangriffen durch Drohnen oft eher um nachrichtendienstliche Analysen: Längerfristiges Mitschneiden verschlüsselter Kommunikation über WiFi, sogenanntes IMSI-Scanning der SIM-Karten von Mobiltelefonen an verschiedenen Orten, um Bewegungsmuster und sogar Wohnorte von Personen zu bestimmen, oder der Einsatz von höchstauflösenden Kameras und Richtmikrofonen, um Bildschirme und Gespräche auszuspähen: eine ausgezeichnete Grundlage, um weitere Cyberoperationen zu starten.
Schnellere und gezieltere Angriffe möglich
Welche Gruppe sie auch einsetzt: Fest steht, dass Cyberangriffe durch Drohnen an Komplexität gewinnen. Etablierte Abwehrmaßnahmen wie ein Zaun oder eine Mauer lassen sich damit mühelos überwinden, der physische Angriffsraum wird erweitert und die Geschwindigkeit, in der Angriffe ausgeführt werden, erhöht sich. Für Firmen bedeutet das, dass die Absicherung ihres Geländes auch den Luftraum und womöglich das Umfeld miteinbeziehen muss.
Darüber hinaus ermöglicht die hohe Geschwindigkeit einer Drohne Cyberangriffe auf Orte und Räume, an denen man sich bisher in relativer Sicherheit wiegen konnte. Beispielsweise werden dadurch Angriffe auf WiFi-Systeme in einem vermeintlich physisch sicher abgegrenzten Raum möglich, indem in einem einzigen, schnellen Überflug Netzwerke, Authentifikationsverfahren oder Bluetoothgeräte lokalisiert und mitgeschnitten werden, um Sicherheitslücken zu finden.
Aus diesen Überlegungen lässt sich der Charakter der zu erwartenden Cyberangriffe ableiten: Die hohe Mobilität, die geringe Größe sowie die Möglichkeit zum Transport leichter Nutzlasten prädestiniert Drohnen dafür, Angriffe vorzubereiten und durchzuführen.
Methoden der Angriffe
Methoden, die dabei mittlerweile bekannt sind, sind etwa das Erstellen von (3D-)Geländeplänen oder das Ausspähen von vorhandenen und angefragten drahtlosen Netzwerken sowie von Bluetooth-Verbindungen, insbesondere zu Druckern und anderen schlecht gesicherten Geräten des Internet of Things.
Auch das Scannen von Netzwerken über ungesicherte Zugangspunkte oder das Ausstrahlen eines Netzwerks und Accesspoints wird durch Drohnen sehr viel einfacher. Zudem ermöglichen sie es, den Funkverkehr drahtloser Mäuse und Tastaturen mitzuschneiden sowie Personen, Dokumente und Bildschirme zu fotografieren oder zu filmen.
Die zu erwartenden Angriffe zeichnen sich also durch eine Mischung aus unerwarteter Nähe, Höhe, Position und Geschwindigkeit aus. Die konkreten Angriffsvektoren sind dabei vielfältig: von Social Engineering über Man-in-the-Middle-Angriffe, um Netzwerke zu kompromittieren, bis hin zum Ausnutzen bekannter Sicherheitslücken durch spezialisierte Tools.
Podcast thematisiert Drohnenangriffe und deren Abwehr
Eine gute Verteidigung gibt es leider nicht. In unserer mehrteiligen Podcast-Serie haben wir uns mit dem Thema auseinandergesetzt und herausgearbeitet, dass der beste Schutz darin besteht, über präventive Angriffe wie Red-Teaming und Pentesting herauszufinden, wo Schwachstellen gegenüber Drohnen bestehen. Und darin, sich beim Schutz von IT, Ressourcen und Gelände nicht auf die physische Unerreichbarkeit zu verlassen. Drohnenangriffe zu erkennen und abzuwehren, ist aufgrund der geringen Größe und hohen Geschwindigkeit oft ein aussichtsloses Unterfangen.
Selbstverteidigungsmaßnahmen wie Zerstörung, Hacking oder Abschuss lassen sich juristisch – wenn überhaupt – nur für den konkreten Einzelfall abschätzen. Grundsätzlich müsste die Polizei informiert werden und eingreifen. Dafür laufen Drohnenangriffe aber zu schnell ab. Zudem verfügt die Polizei selbst kaum über wirksame Maßnahmen.
Drohnen, Cybersecurity und Recht
In dieser Folge spricht Volker Skwarek mit David Klein, Fachanwalt für Informationsrecht und Salary Partner der Kanzlei Taylor Wessing. Das Gespräch dreht sich um Auswirkungen, Gefahren und rechtliche Beurteilungen rund um Cybersicherheit und Drohnen. Im Anschluss ordnen Monina Schwarz und Ingo Timm das Interview ein.
Daher bleibt die Empfehlung, Drohnen in der Bewertung des Cyberrisikos zu berücksichtigen und ausreichende Präventivmaßnahmen zu ergreifen – beispielsweise auch durch die Lage kritischer Räume, die Orientierung von Schreibtischen und Monitoren zu Fenstern oder Handlungsempfehlungen an die Mitarbeitenden im Fall einer Drohnensichtung.
Die Sicherheits_lücke
… ist ein Podcast der Hamburg Open Online University (HOOU), der IT-Sicherheit greifbar macht und fundierte Inhalte mit unterhaltsamen Gesprächen verbindet. Prof. Dr. Volker Skwarek (HAW Hamburg) spricht gemeinsam mit Monina Schwarz (Landesamt für Sicherheit in der Informationstechnik Bayern) und Prof. Dr. Ingo Timm (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz und Universität Trier) über aktuelle Risiken, technologische Trends und gesellschaftliche Herausforderungen. Die Illustrationen und das Design des Podcasts wurden gestaltet von Anne Vogt.
https://www.sicherheitsluecke.fm
Über den Autor
Volker Skwarek ist seit 2014 Professor für Technische Informatik an der HAW Hamburg und leitet das Forschungs- und Transferzentrum CyberSec. Dort forschen er und seine wissenschaftlichen Mitarbeiter an Methoden der Kodierung von Identitäten, Netzwerkabsicherung, Access-Control-Mechanismen insbesondere für Anwendungen der kritischen Infrastruktur. Bei der Gesellschaft für Informatik engagiert er sich als stellvertretender Sprecher der Fachgruppe Netzwerksicherheit (NetSec) und organisiert die Konferenz GI Sicherheit 2026 in Hamburg. Sein Text ist in Zusammenarbeit mit Monina Schwarz, Ingo Timm sowie Christian Friedrich entstanden, mit denen er seit Januar 2025 den Podcast „Die Sicherheits_lücke“ produziert. Dort wurde das Thema auch in mehreren Episoden aufgegriffen.
Dieser Beitrag ist im Mitgliedermagazin der Gesellschaft für Informatik e.V. – „Das Informatik-Magazin“ – erschienen.
30.04.2026 | Christian Friedrich
Digitale Souveränität: philosophische Sackgasse?
In dieser Folge nehmen Volker Skwarek und Ingo Timm das Thema digitale Souveränität auseinander. Sie diskutieren, warum Office 365, PowerPoint und Outlook so erfolgreich sind, wo Lock-in-Effekte wehtun und wieso Migrierbarkeit und offene Formate wichtiger sein könnten als der Versuch, eine eigene europäische Cloud zu bauen. Themen sind unter anderem der CLOUD Act, die Sperrung des Mail-Accounts von IStGH-Chefankläger Karim Khan, die Bundeswehr-Cloud bei Google, KI-Souveränität, Apertus, Mistral und der „Digital Independence Day“. Am Ende die These: Trennung von Daten und Programmen ist der eigentliche Hebel
Links
Strafgerichtshof: Microsofts E-Mail-Sperre als Weckruf für digitale Souveränität (heise)
BSI-Blog: Digitale Souveränität
Souveräner Arbeitsplatz (BMDS)
ZenDiS — Zentrum für Digitale Souveränität
Podcast App Empfehlungen
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Die Sicherheits_lücke ist ein Podcast der Hamburg Open Online University (HOOU).
Monina Schwarz, LSI Bayern
Volker Skwarek an der HAW Hamburg
Produktion und Musik: Christian Friedrich
Das in dieser Episode verwendete Bildmaterial steht unter der Lizenz CC-BY 4.0, Urheberin ist Anne Vogt.
24.04.2026 | Katrin Schröder
Live-Podcast „Ehrencast“
Wie engagieren sich Menschen für unsere Gesellschaft? Und warum tun sie das eigentlich?
Im Live-Podcast „Ehrencast“ der HOOU an der HAW Hamburg und der Bücherhallen Hamburg sprechen wir am Freitag, 29. Mai, um 16 Uhr mit Ehrenamtlichen aus unterschiedlichen Bereichen über ihre Erfahrungen, Beweggründe und Herausforderungen. Alle 15–20 Minuten wechselt der Gast. Das Publikum ist eingeladen, mitzudiskutieren und Fragen zu stellen.
Unsere Gäste:
- Medienboten der Bücherhallen – bringen Menschen, die nicht mobil sind, ihre Leihmedien nach Hause. Mit Zeit für einen Klönschnack.
- SILBER & SMART – altersgerechter Einstieg in Tablet, Smartphone und Internet für Menschen 60+.
- DIALOG IN DEUTSCH – Deutsch sprechen, üben und Menschen treffen: ein Angebot für Zugewanderte.
- Hospizarbeit – Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen sowie ihrer Angehörigen.
- Eine fünfte Stimme kommt noch dazu.
Die Moderation übernimmt Christian Friedrich.
Kommt am 29. Mai vorbei und höre aus erster Hand, wie spannend und wertvoll ein Ehrenamt sein kann.
Veranstalterin: HOOU@HAW Hamburg und Bücherhalle Zentralbibliothek
30.03.2026 | Katrin Schröder
Zukunftswerkstatt für die Mobilität von morgen
Wie bewegen wir uns morgen durch Hamburg? Effizient, klimafreundlich und für alle zugänglich? Die Welt verändert sich ständig – und die Ideen von heute gestalten die Realität von morgen. In unserer Zukunftswerkstatt für die Mobilität von morgen möchten wir gemeinsam mit euch neue Perspektiven auf urbane Mobilität entwickeln.
In vier interaktiven Zoom-Sessions könnt ihr eure Sichtweise zu aktuellen Herausforderungen in Hamburg einbringen und gemeinsam neue Konzepte entwerfen. Methodisch begleitend erkunden wir im HOOU-Kurs „Collaborative Ideation“ die gemeinsamen Ideenentwicklung.
Unsere kreative Reise führt euch durch verschiedene Stationen:
Workshop 1 – Kennenlernen in Kollektivien
30.04. | 16:30–18:30 Uhr
Workshop 2 – Überfahrt auf die Problemsinsel
21.05. | 16:30–18:30 Uhr
Workshop 3 – Lösungssuche im Kreativland
11.06. | 16:30–18:30 Uhr
Workshop 4 – Die Eishöhlen Sieb-Iriens
02.07. | 16:30–18:30 Uhr
Ihr könnt auch schon vorab in unseren HOOU-Kurs „Collaborative Ideation: Gemeinsam Ideen entwickeln“ hineinschauen:
https://learn.hoou.de/blocks/course_overview_page/course.php?id=483
Anmeldung
Wenn ihr teilnehmen möchtet, meldet euch bitte bis zum 25.04. per E-Mail an: jan.kuechenhof@gmail.com
Wir freuen uns auf eure Ideen und darauf, gemeinsam an einer spannenden Zukunft der Mobilität zu arbeiten!
Annerkennungsmöglichkeiten
A) Teilnehmerbescheid über das Lernangebot “Collaborative Ideation”: https://learn.hoou.de/blocks/course_overview_page/course.php?id=483
B) Für Studierende*: 3 ETCS über den SDG-Campus (https://sdg-campus.de/)
* Für ordentlich immatrikulierte Studierende der folgenden Universitäten: TU Hamburg, HCU, Uni Weimar, Uni Stuttgart, TU Dresden, TU München oder LUH.
26.03.2026 | Christian Friedrich
NIS-2, und nun?
Wir sprechen mit drei Experten über die Umsetzung von NIS-2.
Vor einigen Folgen haben wir über das kommende NIS-2-Umsetzungsgesetz gesprochen, nun ist es da. Unter dem Motto „NIS-2, und nun?“ haben wir drei Gäste eingeladen und mit ihnen auf der Bühne bei der #GISICHERHEIT2026 an der HAW Hamburg gesprochen: Bastian Pfarrherr, Leiter der Netzstrategie vom Netzbetreiber Hamburger Energienetze, Marian Blok, Referent für KRITIS-Sektoren Transport und Verkehr, Weltraum und Ernährung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, und Thomas Holst, geschäftsführender Gesellschafter der BT Nord Systemhaus GmbH.
Website: www.sicherheitsluecke.fm
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/die-sicherheitslücke/
Mastodon: https://podcasts.social/@DieSicherheits_luecke
Links zu dieser Folge
NIS-2-Umsetzungsgesetz im Bundesgesetzblatt
Unsere Panelgäste
Weitere Folgen zu NIS-2
NIS-2 mit Dennis-Kenji Kipker vom 03. April 2025
Shorts: NIS-2 aktuell mit HonkHase vom 17. November 2025
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Credits
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Produktion und Musik: Christian Friedrich
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23.03.2026 | jakob.kopczynski@haw-hamburg.de
KI in der Wissenschaft: Hochschulen zwischen Innovationsdruck und Bewahrung der akademischen Tradition
In dieser Folge von „Digitales Dilemma“ beleuchten wir, wie generative künstliche Intelligenz Wissenschaft, Lehre und Studium verändert und welche Herausforderungen daraus für Bildungseinrichtungen wie Hochschulen entstehen. Ein historischer Rückblick zeigt, dass KI nicht nur ein neues Werkzeug ist, sondern tiefgreifende Auswirkungen für die wissenschaftliche Praxis und das akademische Arbeiten mit sich bringt. Die Expertinnen Dr. Jannica Budde und Prof. Dr. Barbara Müller ordnen Risiken, Potenziale und die Notwendigkeit klarer Regeln für KI ein und zeigen, welche Kompetenzen für eine verantwortungsvolle Wissenschaft der Zukunft entscheidend sind.
Credits
Moderation: Marinja Gedaschko (Masterstudierende DiTra), Hannah Litke (Masterstudierende DiTra), Paulina Wendt (Masterstudierende DiTra)
Gäste: Prof. Dr. Barbara Müller (Professorin der Radboud Universität in Nijmegen),
Dr. Jannica Budde (Senior Projektmanagerin, Centrum für Hochschulentwicklung – CHE)
Produktion / Redaktion: Masterstudiengang „Digitale Transformation der Informations- und Medienwirtschaft“, 3. Semester. Leitung Dr. phil. Katharina Jeorgakopulos und Emma Schilling, Master of Arts (M.A.)
Musik / Jingle: Lion Isele (Bachelorstudierender Media Systems)
Schnitt: Hannah Vischer (Bachelorstudierende Medientechnik)
Layout: Alina Busch (Masterstudierende DiTra)
Rechte / Credits: Im Auftrag der HAW Hamburg
Quellen
Ash, M. G. (2001). Wissenschaft und Politik als Ressource füreinander: Programmatische Überlegungen am Beispiel Deutschlands. In J. Büschenfeld (Hrsg.), Wissenschaftsgeschichte heute: Festschrift für Peter Lundgreen (S. 117–134). Verlag für Regionalgeschichte.
Clark, W. (2005). Academic Charisma and the Origins of the Research University. https://doi.org/10.7208/chicago/9780226109237.001.0001
Deutschlandfunknova.de. (2023, 13. Dezember). Uni in Tschechien schafft Bachelorarbeiten ab. Deutschlandfunk Nova. https://deutschlandfunknova.de/beitrag/nicht-mehr-zeitgemaess-uni-in-tschechien-schafft-bachelorarbeiten-ab
Eichinger, L.M. (2017). Deutsch als Wissenschaftssprache. In S. M. Moraldo (Hrsg.), Die deutsche Sprache in Intalien. Zwischen Europäisierung und Globalisierung (S. 43-69). Peter Lang.
Eid, J. S. & Schmalzried, G. (2025, 25. April). Hausarbeiten mit ChatGPT: Was bayerische Unis jetzt erlauben. BR24. https://www.br.de/nachrichten/netzwelt/hausarbeiten-mit-chatgpt-was-bayerische-unis-jetzt-erlauben,UjI2Yze
Grigat, F. (2018, 8. April). Wissenschaft, Praxis und Prestige: Zur Geschichte von Dissertation und Promotion [Interview mit U. Rasche]. Forschung & Lehre. https://www.forschung-und-lehre.de/karriere/promotion/wissenschaft-praxis-und-prestige-508
Guest, O., Suarez, M., Müller, B., van Meerkerk, E., Oude Groote Beverborg, A., de Haan, R., Reyes Elizondo, A., Blokpoel, M., Scharfenberg, N., Kleinherenbrink, A., Camerino, I., Woensdregt, M., Monett, D., Brown, J., Avraamidou, L., Alenda-Demoutiez, J., Hermans, F., & van Rooij, I. (2025). Against the Uncritical Adoption of ‚AI‘ Technologies in Academia. Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.17065099
Pdi & LTO-Redaktion (o.D.). Juristisches Prüfen 2030. Hybridklausuren statt Schönschrift. LTO-Karriere. https://www.lto.de/karriere/jura-studium/stories/detail/thesenpapier-zum-juristischen-pruefen-2030-ki-einsatz-jurastudium-klausuren-hausarbeiten
Knecht, J. (2025). Offenlegung der KI-Nutzung an Hochschulen. BwDigiRecht
(Rechtsinformationsstelle für Digitale Lehre).
Koppe, L. (2024, 3. März). Künstliche Intelligenz an Hochschulen: Adieu, Bachelorarbeit. taz.de. https://taz.de/Kuenstliche-Intelligenz-an-Hochschulen/!5993419/
Müller-Jung, J., & Heller, P. (2025, 12. September). KI an Universitäten und Schulen: Experten fordern kritischen Umgang mit KI [Audio-Podcast-Folge]. In F.A.Z. Wissen – der Podcast. https://www.faz.net/podcasts/f-a-z-wissen-der-podcast/ki-an-universitaeten-und-schulen-experten-fordern-kritischen-umgang-mit-ki-110683556.html
Nordenbrock, K. (2023, 4. Dezember). Wegen ChatGPT: An dieser Uni müssen Studenten keine Bachelorarbeit mehr einreichen. T3n Magazin. https://t3n.de/news/chatgpt-uni-studenten-keine-bachelorarbeit-1594254/
Orf.At. (2024, 29. Februar). Gegen KI-Tricks: FH-Bereich ersetzt Bachelorarbeit. science.ORF.at. https://science.orf.at/stories/3223859/
Ringer, F. K. (1990). The Decline of the German Mandarins: The German Academic Community, 1890–1933. Wesleyan University Press.
Weßels, D., Bils, A., & Budde, J. (2025). Wissenschaftliche Abschlussarbeiten im KI-Zeitalter: Disruption, Herausforderungen und neue Bewertungsansätze (Diskussionspapier Nr. 38). (S. 2). Hochschulforum Digitalisierung.
Grafik: Sina Gösele
23.03.2026 | Katrin Schröder
KI-Werkstatt: KI in der Hochschullehre
Unter dem Titel “KI in der Hochschullehre – Perspektiven, Praxis und Austausch” veranstalten wir am Donnerstag, 4. Juni von 14:00–17:15 Uhr eine KI-Werkstatt. Diese findet in Präsenz im Forum Finkenau der HAW Hamburg statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung über das untenstehende Formular ist aus organisatorischen Gründen erforderlich.
Generative KI verändert die Hochschullehre rasant – von neuen didaktischen Möglichkeiten über rechtliche Fragen bis hin zu Herausforderungen für Prüfungen, Inklusion und Medienproduktion. Doch wie können Lehrende und Hochschulen diese Entwicklungen sinnvoll und verantwortungsvoll gestalten?
In der KI-Werkstatt, die vom Multimedia Kontor Hamburg (MMKH) in Zusammenarbeit mit der HAW Hamburg und in Partnerschaft mit der Hamburg Open Online University organisiert und durchgeführt wird, erwarten Sie eine Keynote von Jonas Leschke (HAW Hamburg) sowie mehrere interaktive Thementische. Dort diskutieren wir gemeinsam aktuelle Fragen rund um den Einsatz von KI in Studium und Lehre, etwa zu neuen Aufgabenformaten, rechtlichen Rahmenbedingungen, Inklusion, Unterstützungsstrukturen oder kreativen Anwendungen wie Musik und Medienproduktion.
Die Veranstaltung bietet Raum für Austausch, Perspektivenvielfalt und praxisnahe Impulse. Bringen Sie Ihre Erfahrungen, Fragen und Ideen ein und gestalten Sie gemeinsam mit anderen Teilnehmenden die Zukunft der KI-gestützten Hochschullehre.
Zielgruppe
Die KI-Werkstatt richtet sich vor allem an Hochschullehrende sowie Kolleg*innen aus Service- und Supporteinrichtungen der Hochschullehre an den Hamburger Hochschulen. Zudem sind interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Hamburg herzlich eingeladen. Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihre Mitwirkung bei der Erschließung unterschiedlicher KI-Anwendungsbereiche.
Programmablauf
- 14:00 Begrüßung
- Keynote Jonas Leschke, Leitung Zentrum für Lehren und Lernen, HAW Hamburg: “Lehren und Lernen trotz generativer KI”
Die Potenziale und Herausforderungen generativer KI für das Lehren und Lernen an Hochschulen werden intensiv diskutiert. Doch in welchem Verhältnis stehen heute Lernprodukt, Lernhandlung und intendierter Lernprozess? Welche konkreten didaktischen Konsequenzen ergeben sich daraus für die Praxis für Lehrende und Studierende? Im Vortrag werden verschiedene etablierte pädagogisch-psychologische Modelle im Kontext generativer KI diskutiert und praxisnahe Implikationen für die Gestaltung von Hochschullehre sowie für die Weiterentwicklung der Kompetenzen von Lehrenden und Studierenden abgeleitet.
- Keynote Jonas Leschke, Leitung Zentrum für Lehren und Lernen, HAW Hamburg: “Lehren und Lernen trotz generativer KI”
- 14:45–15:45 Erste Tischrunde
- 15:45–16:15 Pause
- 16:15–17:15 Zweite Tischrunde
- 17:15 Verabschiedung
Unsere Thementische
Aufgabenformate für den verantwortungsvollen KI-Einsatz gestalten
Leitung: Dr. Sophie Heins und Franz Vergöhl (beide HCU Hamburg)
Inhalt: Wir stellen die Ergebnisse einer im Jahr 2025 durchgeführten Delphi-Studie vor. Gegenstand der Studie war die Frage, wie Aufgaben und Hinweise zur Nutzung von KI gestaltet sein sollten, damit Studierende weiterhin möglichst eigenständig arbeiten.
KI in Lehre und Studium – Wie gehe ich möglichst rechtssicher vor?
Leitung: Andrea Schlotfeldt (HAW Hamburg), Jens O. Brelle (Multimedia Kontor Hamburg)
Inhalt: Der Thementisch beleuchtet in Impulsvorträgen aktuelle Entwicklungen und Gerichtsentscheidungen rund um urheber- und datenschutzrechtliche Bezüge beim Einsatz von KI-Anwendungen in Lehre und Studium sowie auch rechtliche Aspekte beim Einsatz von KI in Prüfungen. Anschließend besteht die Gelegenheit für Austausch und Fragen.
KI & Inklusion – KI als Treiber oder Hindernis für eine inklusive und gerechte Bildung? Neue Perspektiven auf ein komplexes Thema
Leitung: Katrin Bock (TU Hamburg)
Inhalt: Der Einsatz von KI könnte neuen Schwung in unser Bildungssystem bringen und dringend benötigte Verbesserungen ermöglichen. Doch profitieren wirklich alle Lernenden im Sinne einer inklusiven und chancengerechten Bildung davon? Um dies besser zu verstehen, braucht es eine Klärung grundlegender Fragen, die Berücksichtigung verschiedener Blickwinkel und praktische Lösungen. So lassen sich Probleme schnell angehen und Potenziale bestmöglich nutzen. Der Thementisch liefert einen kurzen Überblick über dieses komplexe Thema. Gemeinsam sollen Fragen diskutiert, geklärt oder auch neu gestellt werden.
KI-Einsatzszenarien & Unterstützungsstrukturen
Leitung: Louisa Zwenger und Johannes Schäfers (beide TU Hamburg)
Inhalt: Wie kann KI die Lehre an Hamburger Hochschulen unterstützen? An unserem Thementisch „KI-Einsatzszenarien & Unterstützungsstrukturen“ wollen wir euch einen Einblick in ein innovatives Lernraumkonzept – am Beispiel der TUHH – aufzeigen. Gemeinsam entwickeln wir Visionen für unsere Hochschulstandorte, diskutieren Best Practices und sammeln im Plenum konkrete Wünsche für eine zukunftsfähige Lehre. Kommt vorbei, bringt eure Ideen ein und gestaltet mit uns die KI-gestützte Lehre von morgen!
Wenn Bewegung Musik wird – KI zum Anfassen und Hören
Referentin: Xiao Fu (HFMT Hamburg)
In diesem Beitrag geht es darum, wie Künstliche Intelligenz Musik nicht nur erzeugen, sondern auch auf menschliche Bewegung reagieren kann. Am Beispiel eines interaktiven Systems wird gezeigt, wie Gesten eines gehörlosen Performers in Echtzeit in Klang übersetzt werden. Dabei kommen sowohl regelbasierte als auch lernende Verfahren zum Einsatz, die gemeinsam eine flexible und zugleich stabile musikalische Struktur ermöglichen. So entsteht ein Raum, in dem Musik, Körper und Technologie unmittelbar miteinander verbunden sind. Gleichzeitig stellt sich die Frage: Wer steuert hier eigentlich wen – der Mensch die Maschine oder umgekehrt
Prompt. Generate. Play. Let’s generate Videos!
Leitung: Jan von Roth, Christoph Dobbitsch, Philippe Schaumburg (Multimedia Kontor Hamburg)
Inhalt: Wie sieht die Zukunft der Videoproduktion aus? An unserem Thementisch experimentieren wir mit aktuellen KI-Tools zur Videogenerierung und erkunden, wie sich Videoinhalte künftig mithilfe generativer KI erstellen lassen.
Gemeinsam produzieren wir kurze Clips, in denen historische Persönlichkeiten als KI-Avatare zum Leben erweckt werden und ihre Geschichten erzählen. Sprache, Bilder und Videos entstehen dabei allein durch Texteingaben.
Nach einem kurzen theoretischen Einstieg probieren die Teilnehmenden die Technologien selbst aus und entwickeln eigene Videos mit KI-gestützten Produktionsworkflows.
Anmeldung
Die KI-Werkstatt „KI in der Hochschullehre – Perspektiven, Praxis und Austausch“ findet in Präsenz im Forum Finkenau der HAW Hamburg statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung über das MMKH ist aus organisatorischen Gründen erforderlich.