Institution: Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
13.10.2026 | Christian Friedrich
Pheline Roggan
Live von der 2. Hamburger Podcast-Nacht im Hansa-Theatersaal: Die Schauspielerin und Klimaaktivistin Pheline Roggan mit Nicola Wessinghage über Klimaangst, Aktivismus, zivilen Ungehorsam, Ideen für ein nachhaltiges Hamburg und das “Klimaparlament”.
Wir waren auf der Bühne im Hansa-Theatersaal in Hamburg: Bei der 2. Hamburger Podcast-Nacht hatten wir Pheline Roggan zu Gast. Pheline ist Schauspielerin und Klimaaktivistin. Sie hat mit der Initiative Changemaker.film aus einer Selbstverpflichtung einen Beitrag zum Filmförderungsgesetzt gemacht, setzt sich für nachhaltiges Drehen in der Filmindutrie ein, praktiziert zivilen Ungehorsam und versucht, mit einer positiven Grundhaltung ihrer Klimaangs sowie Verbotsdebatten Einhalt zu gebieten.
Die Podcast-Nacht im Video
• Maria Rossbauer und Christoph Twickel von DIE ZEIT:Hamburg diskutierten in der „Elbvertiefung“ über klimaresilientes Wohnen.
• Marilena Berends sprach im „Sinneswandel“ mit der Philosophin Dorothea Winter darüber, wie wir als demokratische Gesellschaft und als Einzelne im Umgang mit KI souverän bleiben.
• Korinna Hennig und Nele Rößler erkundeten mit Dr. Sebastian Rakers von BLUU in „Synapsen“ die Möglichkeiten einer nachhaltigen Lebensmittelproduktion im Bioreaktor.
• Pheline Roggan erzählte Nicola Wessinghage im Podcast „Hamburg, was willst du wissen?“, wie sie ihre Klimaangst in konstruktiven Aktivismus verwandelt hat.
Moderation: Christian Friedrich
Links
Pheline Roggan, Website: https://phelineroggan.de
Pheline Roggan bei Instagram: @phelineroggan_official
ARD-Serie “Wir können auch anders”, u.a. mit Pheline Roggan
Initiative changemakers.film – Selbstverpflichtung zum Grünen Drehen und zur aktiven Reduzierung der CO2 Emissionen in der Filmbranche
Hansa-Theatersaal: www.hansa-theater.com
Lernangebote der HOOU, Auswahl für die Podcast-Nacht
1. Nudging für Gesundheit und Nachhaltigkeit
Credits
Moderation: Nicola Wessinghage und Christian Friedrich
Tonaufnahme Live-MItschnitt: Jakob Kopczynski, André Schweitzer
Musik: Jakob Kopczynski
Produktion: Christian Friedrich
Foto Credits Pheline Roggan: Yvonne Schmedemann
Die Angebote zum Selbstlernen auf der Online-Plattform der Hamburg Open Online University stehen allen Interessierten frei zur Verfügung. Um unsere Lernangebote zu nutzen, brauchst du weder zu studieren noch bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen. Schau einfach online vorbei.
Unsere Internetadresse ist www.hoou.de
Feedback, Anregungen und Kommentare zum Podcast erreichen uns per E-Mail unter waswillstduwissen@haw-hamburg.de
12.10.2026 | jakob.kopczynski@haw-hamburg.de
#04 Wirksamkeit in der Praxis gestalten
Wie wird nachhaltige Entwicklung eigentlich wirksam? Reicht es, wenn jede und jeder für sich etwas verändert, oder braucht es das Zusammenspiel von Menschen, Organisationen, Politik und Gesellschaft?
In dieser Folge von „Zumutung Kurswechsel“ sprechen Ellen und Claudia darüber, wie aus individuellem Handeln eine größere Hebelwirkung entstehen kann und warum Wirksamkeit auf unterschiedlichen Ebenen gedacht werden muss. Dabei geht es auch um die Frage, wie sich Wirkung überhaupt messen lässt:
Welche Rolle spielen Kennzahlen, Indikatoren und eine Baseline, und warum kann Messen sogar dabei helfen, Erfolge sichtbar zu machen und zu feiern?
An konkreten Beispielen wird es praktisch: vom Papierverbrauch über Klimabilanzierung und Multiakteurspartnerschaften bis hin zur Kreislaufwirtschaft.
Ellen und Claudia sprechen über die verschiedenen R-Strategien und darüber, warum Recycling eigentlich erst dann ins Spiel kommen sollte, wenn andere Möglichkeiten ausgeschöpft sind.
Außerdem geht es um den Intention-Behavior-Gap: Warum handeln wir trotz guter Vorsätze nicht immer so, wie wir eigentlich möchten? Welche Rolle spielen Routinen, Nudging und Reframing?
Und was hilft, wenn man vor der Wahl zwischen Biogurke aus Italien und konventioneller Gurke aus Deutschland steht?
Zum Schluss wird deutlich: Wirksamkeit bedeutet nicht nur, Ergebnisse zu messen. Es geht auch um die persönliche Frage:
Was will ich eigentlich bewirken – und welche Rolle möchte ich bei der Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft spielen?
Shownotes
Hinweis: Wir haben diese Folge im Juli 2026 aufgezeichnet.
Zum Lernangebot
Basiswissen Nachhaltigkeit: Wie wird nachhaltige Entwicklung wirksam?
https://learn.hoou.de/course/view.php?id=1414
Links
Im Gespräch erwähnen wir die Hamburger Wildwuchs-Brauerei. Hier erfahrt ihr mehr über deren Nachhaltigkeitsbemühungen und Kreislaufwirtschaft:
https://www.wildwuchs-brauwerk.de/Nachhaltigkeit/
In diesem Zuge erwähnen wir auch die Initiative zur Gemeinwohlökonomie, einem Wirtschaftsmodell, das darauf abzielt, wirtschaftliche Aktivitäten auf Maximierung des Gemeinwohls und nicht auf Maximierung des Profits auszurichten. Dazu gibt es auch ein Lernangebot bei der HOOU: https://learn.hoou.de/blocks/course_overview_page/course.php?id=1150
Ihr wollt Claudias Lieblings-SDG näher kennenlernen?
https://www.bmz.de/de/agenda-2030/sdg-17
https://sdg-indikatoren.de/17/
https://17ziele.de/ziele/17.html
Nudging
https://www.umweltbundesamt.de/themen/nudging-impulse-fuer-nachhaltigen-konsum
https://www.oecd.org/en/about/news/press-releases/2023/06/survey-shows-households-are-willing-to-shift-to-greener-lifestyles-but-that-cost-and-convenience-are-key-.html
Kreislaufwirtschaft und die R-Prinzipien
Informationsseite des Europäischen Parlaments zur Kreislaufwirtschaft
https://www.hsbi.de/incamsbi/wissensbasis-circular-economy/r-prinzipien
Beteiligte
Ellen Pflaum
Claudia Heinrich
Titelgrafik: Johanna Ploch und Maurice Rieger
Podcastproduktion: Dennis Krüger von Mutterstern
06.10.2026 | Katrin Schröder
Live Podcast: Hamburg was willst du wissen?
Wie entstehen eigentlich Podcasts – und was können wir dabei lernen?
Podcasts machen neugierig, bringen Menschen ins Gespräch und eröffnen neue Perspektiven. Bei unserem Live-Podcast „Hamburg, was willst du wissen?“ der Hamburg Open Online University (HOOU) zeigen wir euch, wie das funktioniert – live, interaktiv und gemeinsam mit euch!
Moderator Christian Friederich begrüßt Heidi vom Galli Theater Hamburg. Gemeinsam sprechen sie darüber, was sie antreibt und was es Spannendes zu lernen gibt. Dabei werfen wir einen Blick hinter die Kulissen eines Podcasts und entdecken, wie aus Fragen, Ideen und Gesprächen neues Wissen entsteht.
Kinder sind bei uns ausdrücklich willkommen – nicht nur im Publikum, sondern mittendrin! Denn wer stellt bessere Fragen als neugierige Kinder? Gemeinsam mit unserem Gast werden wir bei einer kleinen Mitmachaktion aktiv, probieren etwas aus und tanken neue Energie.
Und dann seid ihr dran! Unter dem Motto „Hamburg, was willst du wissen?“ dürfen vor allem die Kinder die Moderation von Christian übernehmen, unserem Gast ihre Fragen stellen und den Podcast live mitgestalten. Was wolltet ihr schon immer wissen? Was interessiert euch? Und was habt ihr euch vielleicht noch nie zu fragen getraut? Hier ist Platz für eure Neugier!
Zum Abschluss schauen wir gemeinsam zurück: „Hamburg, was hast du heute gelernt?“
Kommt vorbei, hört zu, fragt nach und macht mit – egal, ob groß oder klein. Wir freuen uns auf neugierige Köpfe, spannende Fragen und neue Erkenntnisse!
Die Teilnahme ist kostenfrei.
01.10.2026 | Christian Friedrich
ForensKI: Wer ertappt hier wen?
Live vom Informatikfestival 2026: Wie verändert KI digitale Forensik?
Prof. Dr. rer. pol. Dirk Pawlaszczyk, HS Mittweida
GitHub Repository von Dirk Pawlaszczyk
Digitale Spuren finden sich heute überall: auf Smartphones, in Cloud-Diensten, in Chatverläufen oder in gelöschten Datenbankeinträgen. Die IT-Forensik sichert diese Spuren, rekonstruiert daraus Abläufe und liefert Beweise, die auch vor Gericht bestehen müssen. Künstliche Intelligenz verändert diese Arbeit grundlegend. Sie kann helfen, riesige Datenmengen schneller auszuwerten, wirft aber auch Fragen nach der Nachvollziehbarkeit und Rechtsgültigkeit der Ergebnisse auf, oder erzeugt und manipuliert selber Spuren.
In dieser Live-Ausgabe des Podcasts „Die Sicherheits_lücke“ spricht Host Monina Schwarz mit Prof. Dr. Dirk Pawlaszczyk über den Wandel der IT-Forensik durch KI. Pawlaszczyk forscht zu digitaler Forensik, insbesondere zur Auswertung mobiler Geräte, und beschäftigt sich damit, wie sich KI-Methoden in forensischen Untersuchungen sinnvoll einsetzen lassen. Gemeinsam gehen die beiden der Frage nach, was sich für Ermittler:innen, Gerichte und Betroffene ändert, wenn KI auf beiden Seiten mitspielt. Wer ertappt hier eigentlich wen?
Podcast App Empfehlungen
Unsere Kapitelbilder könnt ihr mit einer guten Podcast App sehen. Zum Beispiel mit:
Die Sicherheits_lücke im Netz
Abonniere Die Sicherheits_lücke überall, wo es Podcasts gibt, oder über unsere Website: https://www.sicherheitsluecke.fm
Die Sicherheits_lücke bei Mastodon
Die Sicherheits_lücke bei LinkedIn
Die Sicherheits_lücke bei Pixelfed
Feedback oder Kritik? Wünsche? Schreib uns: post@sicherheitsluecke.fm
Die Sicherheits_lücke ist ein Podcast der Hamburg Open Online University (HOOU).
Monina Schwarz, LSI Bayern
Volker Skwarek an der HAW Hamburg
08.09.2026 | Christian Friedrich
Malika Rabahallah
Die Leiterin des FilmFest Hamburg, Malika Rabahallah, im Gespräch mit Nicola Wessinghage über Politik, Gesellschaft und Film, über Kulturmanagement und Diversität.
Links
Moin Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein
Diversity-Checklisten für Filmproduktion
Lernangebote der HOOU
Wissenschaft kurz erklärt: Warum denken wir in Schubladen?
Zweite Hamburger Podcast-Nacht am 6.10.2026
Ausgewählte weitere Folgen
Reyhan Şahin – Dr. Bitch RayCredits
Credits
Moderation: Nicola Wessinghage und Christian Friedrich
Musik: Jakob Kopczynski
Produktion: Christian Friedrich
Foto Credits Malika Rabahallah:
Die Angebote zum Selbstlernen auf der Online-Plattform der Hamburg Open Online University stehen allen Interessierten frei zur Verfügung. Um unsere Lernangebote zu nutzen, brauchst du weder zu studieren noch bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen. Schau einfach online vorbei.
Unsere Internetadresse ist www.hoou.de
Feedback, Anregungen und Kommentare zum Podcast erreichen uns per E-Mail unter waswillstduwissen@haw-hamburg.de
Illustration: Julia Bieck | HOOU@HAW Hamburg
07.09.2026 | Katrin Schröder
HOOU Podcast-Labor: vom Konzept zur veröffentlichten Folge (Teil 2)
Du bringst erste Grundkenntnisse im Podcasting mit und möchtest aus einer eigenen Idee ein Format entwickeln?
Im HOOU Podcast-Labor entwickelst du deine Podcast-Idee zu einem tragfähigen Format weiter und setzt sie Schritt für Schritt um – von der Konzeption über Aufnahme und Produktion bis zur Veröffentlichung. Begleitet wirst du dabei von einem erfahrenen Podcaster und dem Expertenteam der HOOU@HAW.
Podcasts bieten viele Möglichkeiten, Themen aus Bildung, Kultur und Wissenschaftskommunikation zugänglich und nahbar zu vermitteln – etwa um Forschung zu erzählen, Wissen zu vermitteln oder Menschen rund um ein Thema miteinander ins Gespräch zu bringen.
In einer kleinen Gruppe arbeitest du an deinem eigenen Podcast und erhältst regelmäßig Feedback zu deinem Projekt.
Am Ende steht eine erste veröffentlichte Folge und ein Format, das du anschließend selbstständig weiterführen kannst.
Voraussetzung für die Teilnahme
Wichtig:
Voraussetzung für die Teilnahme ist eine klare Produktionsabsicht sowie erste Grundkenntnisse im Podcasting. Diese können durch die Teilnahme am „Podcasting Basics: Intro-Workshop“, vergleichbare Vorerfahrungen oder ein kurzes Vorgespräch belegt werden.
Bei Rückfragen zu den Voraussetzungen wendet euch gerne an den Referenten Christian Friedrich: me@christianfriedrich.org
Inhalte
Im Podcast-Labor arbeitest du an den zentralen Schritten der Podcast-Produktion:
- Konzept und Format: Idee schärfen, Zielgruppe definieren und ein passendes Format entwickeln
- Technik und Produktion: Aufnahme, Schnitt, Postproduktion und Veröffentlichung
- Sound und Gestaltung: Klang, Musik, Cover und begleitende Kommunikation / social media
- Vertiefungsthemen: je nach Bedarf, z. B. Recht, Video, Didaktik, KI oder Barrierefreiheit
Lernziele
Die Teilnehmenden:
- entwickeln ein tragfähiges Podcast-Konzept und planen dessen Umsetzung,
- wählen geeignete Technik und Software für Aufnahme, Schnitt und Produktion aus,
- nehmen eine Podcast-Folge auf und bearbeiten diese,
- gestalten Sound, Aufbau und Format ihres Podcasts zielgruppengerecht,
- veröffentlichen eine eigene Podcast-Folge,
- erhalten Impulse für die Weiterentwicklung und Verstetigung ihres Formats.
Ablauf
Das HOOU Podcast-Labor besteht aus zwei ganztägigen Präsenzworkshops, verbindlichen Online-Check-ins und optionalen Sprechstunden. Die Teilnahme erfolgt als zusammenhängendes Programm; eine Anmeldung zu einzelnen Terminen ist nicht möglich.
Präsenzteil 1: Konzept und Sound
Dienstag, 13.10.2026 | 09:30–16:30 Uhr
Online-Check-in 1: Konzept vorstellen und schärfen
Termin nach Absprache | online
Präsenzteil 2: Produktion und Postproduktion
Dienstag, 10.11.2026 | 09:30–16:30 Uhr
Online-Check-in 2: Feedback zur Produktion
Termin nach Absprache | online
Online-Check-in 3: Vertiefung nach Bedarf
Termin nach Absprache | online
Show & Tell: Abschlussveranstaltung
Termin nach Absprache | Hamburg
Zielgruppe
Das Podcast-Labor richtet sich an Menschen aus Bildung, Kultur und Wissenschaftskommunikation, die einen eigenen Podcast umsetzen möchten – einzeln oder gerne auch im Team.
Veröffentlichung und Technik
Die Veröffentlichung deines Podcasts erfolgt über die HOOU. Von dort kann er auch auf gängigen Podcast-Plattformen wie Spotify oder Apple Podcasts verfügbar gemacht werden.
Spezielle technische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Das HOOU@HAW-Team stellt eine Grundausstattung an Mikrofonen und Aufnahmeequipment zur Verfügung. Idealerweise haben die Teilnehmenden Zugang zu einem Laptop oder Computer, auf dem sie die benötigte Software installieren können.
Bei Rückfragen zu der Workshopreihe wendet euch gerne an: julia.bieck@haw-hamburg.de
Illustration: Julia Bieck | HOOU@HAW Hamburg
07.09.2026 | Katrin Schröder
HOOU Podcast-Labor: vom Konzept zur veröffentlichten Folge (Teil 1)
Du bringst erste Grundkenntnisse im Podcasting mit und möchtest aus einer eigenen Idee ein Format entwickeln?
Im HOOU Podcast-Labor entwickelst du deine Podcast-Idee zu einem tragfähigen Format weiter und setzt sie Schritt für Schritt um – von der Konzeption über Aufnahme und Produktion bis zur Veröffentlichung. Begleitet wirst du dabei von einem erfahrenen Podcaster und dem Expertenteam der HOOU@HAW.
Podcasts bieten viele Möglichkeiten, Themen aus Bildung, Kultur und Wissenschaftskommunikation zugänglich und nahbar zu vermitteln – etwa um Forschung zu erzählen, Wissen zu vermitteln oder Menschen rund um ein Thema miteinander ins Gespräch zu bringen.
In einer kleinen Gruppe arbeitest du an deinem eigenen Podcast und erhältst regelmäßig Feedback zu deinem Projekt.
Am Ende steht eine erste veröffentlichte Folge und ein Format, das du anschließend selbstständig weiterführen kannst.
Voraussetzung für die Teilnahme
Wichtig:
Voraussetzung für die Teilnahme ist eine klare Produktionsabsicht sowie erste Grundkenntnisse im Podcasting. Diese können durch die Teilnahme am „Podcasting Basics: Intro-Workshop“, vergleichbare Vorerfahrungen oder ein kurzes Vorgespräch belegt werden.
Bei Rückfragen zu den Voraussetzungen wendet euch gerne an den Referenten Christian Friedrich: me@christianfriedrich.org
Inhalte
Im Podcast-Labor arbeitest du an den zentralen Schritten der Podcast-Produktion:
- Konzept und Format: Idee schärfen, Zielgruppe definieren und ein passendes Format entwickeln
- Technik und Produktion: Aufnahme, Schnitt, Postproduktion und Veröffentlichung
- Sound und Gestaltung: Klang, Musik, Cover und begleitende Kommunikation / social media
- Vertiefungsthemen: je nach Bedarf, z. B. Recht, Video, Didaktik, KI oder Barrierefreiheit
Lernziele
Die Teilnehmenden:
- entwickeln ein tragfähiges Podcast-Konzept und planen dessen Umsetzung,
- wählen geeignete Technik und Software für Aufnahme, Schnitt und Produktion aus,
- nehmen eine Podcast-Folge auf und bearbeiten diese,
- gestalten Sound, Aufbau und Format ihres Podcasts zielgruppengerecht,
- veröffentlichen eine eigene Podcast-Folge,
- erhalten Impulse für die Weiterentwicklung und Verstetigung ihres Formats.
Ablauf
Das HOOU Podcast-Labor besteht aus zwei ganztägigen Präsenzworkshops, verbindlichen Online-Check-ins und optionalen Sprechstunden. Die Teilnahme erfolgt als zusammenhängendes Programm; eine Anmeldung zu einzelnen Terminen ist nicht möglich.
Präsenzteil 1: Konzept und Sound
Dienstag, 13.10.2026 | 09:30–16:30 Uhr
Online-Check-in 1: Konzept vorstellen und schärfen
Termin nach Absprache | online
Präsenzteil 2: Produktion und Postproduktion
Dienstag, 10.11.2026 | 09:30–16:30 Uhr
Online-Check-in 2: Feedback zur Produktion
Termin nach Absprache | online
Online-Check-in 3: Vertiefung nach Bedarf
Termin nach Absprache | online
Show & Tell: Abschlussveranstaltung
Termin nach Absprache | Hamburg
Zielgruppe
Das Podcast-Labor richtet sich an Menschen aus Bildung, Kultur und Wissenschaftskommunikation, die einen eigenen Podcast umsetzen möchten – einzeln oder gerne auch im Team.
Veröffentlichung und Technik
Die Veröffentlichung deines Podcasts erfolgt über die HOOU. Von dort kann er auch auf gängigen Podcast-Plattformen wie Spotify oder Apple Podcasts verfügbar gemacht werden.
Spezielle technische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Das HOOU@HAW-Team stellt eine Grundausstattung an Mikrofonen und Aufnahmeequipment zur Verfügung. Idealerweise haben die Teilnehmenden Zugang zu einem Laptop oder Computer, auf dem sie die benötigte Software installieren können.
Bei Rückfragen zu der Workshopreihe wendet euch gerne an: julia.bieck@haw-hamburg.de
Illustration: Julia Bieck | HOOU@HAW Hamburg
07.09.2026 | Katrin Schröder
Podcasting Basics: Intro-Workshop
Ein kompakter Einstieg in Konzeption, Technik und Produktion
Ein Tag, um ins Podcasting zu starten – offen für alle, die mit dem Gedanken spielen, einen eigenen Podcast zu machen.
Podcasts eignen sich besonders gut, um Themen aus Bildung, Kultur und Wissenschaftskommunikation zugänglich und nahbar zu vermitteln. In diesem Workshop lernst du die wichtigsten Grundlagen kennen, die du für den Einstieg brauchst. Gemeinsam schauen wir darauf, wie aus einer ersten Idee ein tragfähiges Format wird, welche Technik für den Start sinnvoll ist und was bei Aufnahme, Produktion und Veröffentlichung zu beachten ist.
Inhalte
- Wie wird aus einer Idee ein tragfähiges Podcast-Konzept?
- Welche Zielgruppe möchte ich erreichen und welches Format passt dazu?
- Welche Technik und Software brauche ich für den Einstieg?
- Wie plane ich Aufnahme, Produktion und Veröffentlichung?
- Was macht einen Podcast hörenswert?
Zielgruppe
Der Workshop richtet sich an alle, die einen eigenen Podcast entwickeln möchten oder sich grundsätzlich für Podcasting interessieren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Und danach?
Du möchtest nach diesem Workshop tiefer einsteigen und deinen eigenen Podcast veröffentlichen? Im Anschluss kannst du am „HOOU Podcast-Labor: vom Konzept zur veröffentlichten Folge“ teilnehmen und dort ein eigenes Format entwickeln, das über die Plattform der HOOU veröffentlicht wird.
Referent
Christian Friedrich
Grafiken: Maurice Rieger
28.08.2026 | Ellen Pflaum
Zweite Hamburger Podcast-Nacht
Gute Nachrichten für alle Podcast-Fans: Die Hamburger Podcast-Nacht geht in die zweite Runde. Auch in diesem Jahr bietet die Hamburg Open Online University (HOOU) spannenden Live-Shows aus Hamburg eine Bühne und feiert damit das Medium in besonderer Atmosphäre. Am 6. Oktober ab 19:00 Uhr gehört der Hansa-Theatersaal den Hosts vier verschiedener Formate und ihren Gästen.
Die HOOU ist erneut Veranstalterin und mit der eigenen Produktion „Hamburg, was willst du wissen?“ selbst vertreten. Der Hansa-Theatersaal schafft dafür den passenden Rahmen: mit viel Plüsch, Bewirtung am Platz und Varieté-Charme.

Gemeinsames Thema: Wie wir morgen leben wollen
Alle Live-Shows verbindet in diesem Jahr eine gemeinsame Frage:
„Wie wollen wir morgen leben? Ideen für ein nachhaltiges Hamburg.“
„Nach dem großen Erfolg der ersten Podcast-Nacht im vergangenen Jahr freuen wir uns sehr darauf, weitere Podcasts ins Stadtgespräch zu bringen“, sagt Ellen Pflaum, von der HOOU an der HAW Hamburg. „Nachhaltigkeit ist in diesem Jahr ein Schwerpunktthema der HOOU an der HAW Hamburg. Mit der Podcast-Nacht wollen wir auch auf die vielen Lernangebote aufmerksam machen, die dazu auf unserer Plattform zu finden sind.“
Vier Shows mit spannenden Gästen
An diesem Abend gehören Bühne und Mikrofone vier Hamburger Podcasts und ihren Gästen aus der An diesem Abend gehören Bühne und Mikrofone vier Hamburger Podcasts und ihren Gästen aus der Stadt:
- „Elbvertiefung“ von DIE ZEIT:Hamburg: Ressortleiterin Maria Rossbauer und Redakteur Christoph Twickel diskutieren, welche Ideen für klimaresilientes Wohnen Hamburg voranbringen könnte.
- Im „Sinneswandel“-Podcast denkt die Journalistin und Moderatorin Marilena Berends mit der Philosophin Dorothea Winter laut nach – über Künstliche Intelligenz und Demokratie.
- In „Synapsen – der Wissenschaftspodcast“ haben Korinna Hennig und Nele Rößler von NDR Info den Mitgründer / CEO von Bluu Seafood, Sebastian Rakers, zu Gast.
Ihre Frage: Sind Fleisch und Fisch aus dem Bioreaktor eine Lösung für nachhaltige Ernährung? - Im HOOU-Podcast „Hamburg, was willst du wissen?“ wird die Schauspielerin und Klimaaktivistin Pheline Roggan berichten, wie sie gelernt hat, Klimaangst in aktives Engagement zu verwandeln.
Jedes Gespräch dauert etwa 30 Minuten. In der Pause stehen Hosts und Gäste für den direkten Austausch mit dem Publikum bereit.
Informationen zu den Podcasts:

„Hamburg, was willst du wissen?“: Was würdest du gerne noch einmal lernen, wenn du freie Wahl und Zeit hättest? Im Podcast der HOOU stellen bekannte Menschen der Stadt ihre drei Lieblings-Lernangebote der Online-Universität vor. Über ihre Auswahl entsteht ein persönliches Gespräch, abwechselnd mit Christian Friedrich und Nicola Wessinghage: über Lernen, Leben, Chancen und Träume und Bildung, die Zukunft gestaltet.
Hamburg, was willst du wissen?

Elbvertiefung: Die „Elbvertiefung“ ist der tägliche Newsletter aus dem Hamburg-Ressort der ZEIT. Es geht darin um Politik, Kultur, Wirtschaft – und den Hamburger Alltag. Immer wieder sprechen die Leiterin der ZEIT:Hamburg, Maria Rossbauer, und das Team der „Elbvertiefung“ auch live über ein Thema, das die Menschen Hamburgs gerade bewegt. Im Hansa-Theatersaal werden sie diskutieren, wie Hamburg auch in Zukunft eine lebenswerte Stadt für seine Bürgerinnen und Bürger bleiben kann.

Sinneswandel ist ein Podcast zwischen Philosophie und Popkultur. Die Journalistin Marilena Berends spricht über Sinnsuche, Kreativität, Selbstzweifel, gesellschaftliche Brüche und das Leben im Dauerwandel. Sie denkt laut über Themen wie Nachhaltigkeit, Sinn, Zukunft der Arbeit oder gesellschaftliche Veränderungen nach. Dabei verbindet sie persönliche Beobachtungen mit philosophischen Gedanken. Menschen und Geschichten stehen im Mittelpunkt – sie zeigen, wie wir anders denken und handeln können, wenn wir wollen.

Synapsen-Podcast: Die „Synapsen“-Hosts Korinna Hennig und Beke Schulmann sprechen mit Journalistinnen, Journalisten und Gästen aus der Wissenschaft über aktuelle Fragen der Gesundheitsforschung. Sie nehmen ihr Publikum mit ins Stresslabor oder in den Klima-Windkanal – an Orte, an denen Gesundheit, Umwelt und Klima zusammengedacht werden. Mit Denkanstößen und Aha-Effekten.
Livestream
Wer nicht vor Ort dabei sein kann, kann die zweite Hamburger Podcast-Nacht hier auf der Website im Livestream verfolgen.
Der Stream startet am Dienstag, 6. Oktober, um 19.00 Uhr.
Alles auf einen Blick
Wann: Dienstag, 6. Oktober, 19:00 Uhr – 22:00 Uhr, Einlass ab 18:00 Uhr
Wo: Hansa-Theatersaal, Steindamm 17, 20099 Hamburg
Tickets: Hansa-Theater Hamburg. Kosten: 10€.
Livestream: Dienstag, 6. Oktober, ab 19:00 Uhr über www.hoou.de/podcastnacht
HOOU-Gewinnspiel Zweite Hamburger Podcastnacht 2026
Hinweise zur Datenverarbeitung bei Teilnahme am HOOU-Gewinnspiel 2026
Illustration: KI-gestützte Umsetzung
28.08.2026 | Katrin Schröder
Hamburg, wie willst du leben? (Teil 2)
Zukünfte erkunden und sichtbar machen mit Futures Literacy
Wie willst du in Zukunft wohnen, lernen, arbeiten oder das Zusammenleben in deiner Stadt mitgestalten?
In der Workshopreihe „Hamburg, wie willst du leben?“ setzt du dich mit einer für dich relevanten Zukunftsfrage auseinander und machst unterschiedliche Zukünfte vorstellbar. Eine davon wird mit Fotografie und KI-gestützter Bildbearbeitung zum sichtbaren Zukunftsbild.
Viele Menschen haben heute das Gefühl, dass die Zukunft vor allem von äußeren Rahmenbedingungen geprägt wird, die außerhalb ihres Einflussbereichs liegen. Klimawandel, technologische Veränderungen und gesellschaftliche Umbrüche können den Eindruck erwecken, dass wir vorwiegend auf Veränderungen reagieren, die bereits feststehen. Doch die Zukunft ist nicht festgelegt, sie wird durch unsere heutigen Vorstellungen, Entscheidungen und unser Handeln mitgestaltet.
An diesem Punkt setzt die Workshopreihe „Hamburg, wie willst du leben?“ an. Sie lädt dazu ein, sich intensiv mit einer selbst gewählten Zukunftsfrage auseinanderzusetzen. Dabei geht es nicht darum, die Zukunft vorherzusagen. Vielmehr hinterfragen die Teilnehmenden eigene, oft unbewusste Annahmen über Zukunft und erweitern ihren Möglichkeitsraum für unterschiedliche Zukunftsperspektiven. Denn je mehr unterschiedliche Zukünfte vorstellbar werden, desto mehr Handlungsmöglichkeiten werden auch sichtbar.
Eine dieser möglichen Zukunftsperspektiven gestalten die Teilnehmenden anschließend aus: Mithilfe von Fotografie und KI-gestützter Bildbearbeitung entwickeln sie ein Zukunftsbild, das im Rahmen einer Ausstellung präsentiert wird.
Die Workshopreihe besteht aus drei aufeinander aufbauenden Teilen. Die Teilnahme erfolgt als zusammenhängende Reihe und umfasst alle drei Veranstaltungsteile.
Die Workshops finden an folgenden Terminen statt:
Teil 1: Zukunft erkunden und Zukunftsfragen schärfen
Donnerstag, 05.11. | 09:30–16:00 Uhr
Teil 2: Zukünfte sichtbar machen: What-if-Pictures
Donnerstag, 19.11. | 09:30–16:00 Uhr
Teil 3: Ausstellung und Präsentation
(Januar 2027, Termin wird mit den Teilnehmenden abgestimmt)
Ablauf
Teil 1: Zukunft erkunden und Zukunftsfragen schärfen
Donnerstag, 05.11. | 09:30 – 16:00 Uhr
Im ersten Workshopteil lernen die Teilnehmenden den Ansatz Futures Literacy kennen und setzen sich mit ihrer eigenen Zukunftsfrage auseinander. Diese kann sich auf einen konkreten Ort in Hamburg beziehen z. B. einen Stadtteil, einen Lernort, eine Institution oder einen Begegnungsraum. Sie kann aber auch einen weiter gefassten sozialen, kulturellen oder gesellschaftlichen Zusammenhang in den Blick nehmen, in dem Fragen rund um zukünftiges Lernen, Arbeiten oder Zusammenleben eine Rolle spielen.
Mithilfe ausgewählter Foresight-Methoden (z. B. Future Wheel, Szenariokreuz) erkunden die Teilnehmenden unterschiedliche mögliche Zukünfte für ihr Thema. Dabei machen sie eigene Vorstellungen und die zugrunde liegenden Annahmen sichtbar, erweitern ihren Möglichkeitsraum und schärfen ihre Zukunftsfrage weiter.
Im Anschluss fotografieren die Teilnehmenden Orte, Situationen und Eindrücke aus Hamburg oder recherchieren passendes Bildmaterial, das als Ausgangspunkt für die Entwicklung ihrer Zukunftsbilder dient.
Teil 2: Zukünfte sichtbar machen: What-if-Pictures
Donnerstag, 19.11. | 09:30–16:00 Uhr
Ausgehend von ihren Fotografien oder ihrem recherchierten Bildmaterial wählen die Teilnehmenden eine Zukunftsperspektive aus und entwickeln daraus mithilfe KI-gestützter Werkzeuge ein Zukunftsbild. Dabei bearbeiten sie die Ausgangsbilder digital weiter und machen sichtbar, wie z. B. ein Ort, eine Situation oder Formen des gesellschaftlichen Zusammenlebens in einer möglichen Zukunft aussehen könnten.
Durch die gestalterische Auseinandersetzung konkretisieren die Teilnehmenden ihre Zukunftsvorstellung und reflektieren die dahinterliegenden Annahmen. Welche Veränderungen werden auf den Bildern sichtbar? Welche Entscheidungen oder Entwicklungen haben zu genau dieser Darstellung geführt?
Anschließend können die Teilnehmende ihre Zukunftsbilder eigenständig weiterentwickeln und fertigstellen. Für Fragen und Abstimmungen steht der Referent beratend zur Verfügung.
Teil 3: Ausstellung und Präsentation
(Januar 2027, Termin wird mit den Teilnehmenden abgestimmt)
Zum Abschluss werden die entstandenen Zukunftsbilder öffentlich präsentiert. Die Ausstellung macht unterschiedliche Vorstellungen eines zukünftigen Hamburgs sichtbar und lädt dazu ein, über mögliche Zukünfte, die dahinterliegenden Fragen und unterschiedliche Perspektiven ins Gespräch zu kommen.
Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat, das die erworbenen Kompetenzen bescheinigt.
Lernziele
Die Teilnehmenden:
- reflektieren eigene Zukunftsvorstellungen und machen die ihnen zugrunde liegenden Annahmen sichtbar,
- hinterfragen, woher diese Vorstellungen kommen und welche Wirkung sie auf das eigene Denken und Handeln haben,
- erweitern ihren Möglichkeitsraum, indem sie unterschiedliche Zukünfte erkunden und neue Perspektiven entwickeln,
- konkretisieren eine ausgewählte Zukunftsperspektive,
- erkennen eigene Handlungsmöglichkeiten und Gestaltungsspielräume,
- entwickeln mithilfe von Fotografie und KI-gestützter Bildbearbeitung ein Zukunftsbild und bereiten dieses für die abschließende Ausstellung auf.
Zielgruppe
Die Workshopreihe richtet sich an Menschen, die sich mit der Zukunft Hamburgs auseinandersetzen und eigene Zukunftsfragen entwickeln möchten.
Willkommen sind Einzelpersonen ebenso wie bestehende Gruppen, Teams oder Initiativen aus unterschiedlichen Bereichen – beispielsweise aus Bildung, Wissenschaft, Kultur, Stadtteilentwicklung, Zivilgesellschaft, Vereinen oder Organisationen.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Referent
Max Irmer ist Foresight Experience Designer. Er verbindet Methoden der Zukunftsforschung mit spekulativem Design, um Zukünfte sichtbar, erlebbar und gestaltbar zu machen. Max ist Lehrbeauftragter an zahlreichen Hochschulen, berät NGOs, Kultureinrichtungen und Unternehmen und entwickelt Workshopformate an der Schnittstelle von Foresight, Experiences und Design.