OER barrierefrei gestalten: Lernangebot der HOOU@HAW
15%
aller Studierenden in Hamburg haben eine gesundheitliche Beeinträchtigung, die
sich auf das Studium auswirkt. Diese Studierenden könnten besonders vom
E-Learning in der Hochschullehre profitieren, da die Digitalisierung eine große
zeitliche und örtliche Flexibilität bietet. Eine chancengleiche Teilhabe und
ein diskriminierungsfreies Studium sind jedoch nur möglich, wenn die Angebote
barrierefrei zugänglich sind.
Das
Lernangebot „OER barrierefrei gestalten“ stellt anhand eines Beispiels dar,
worauf bei der Gestaltung barrierefreier OERs geachtet werden muss. Die
Gegenüberstellung barrierefreier und nicht-barrierefreier Lerninhalte
sensibilisiert eindrücklich für die Bedürfnisse von Studierenden mit
Beeinträchtigungen in Hinblick auf z.B. die Textgestaltung, den Aufbau und die
Strukturierung einer Seite sowie den Umgang mit Bild- und Videomaterialien. In
einem Erfahrungsbericht beschreiben die Autor*innen ihr Vorgehen bei der
Überarbeitung einer vorhandenen OER und stellen neben verschiedenen
Simulationen, die Einschränkungen erfahrbar machen, auch eine Checkliste zu den
Prinzipien der Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV) zur
Verfügung.
Mit dem vorliegenden Lernangebot schaffen die Autor*innen einen guten Leitfaden für alle Produzierende von OER, die ihre Inhalte barriereärmer gestalten möchten. Dabei eignet sich das Lernangebot sowohl für eine nachträgliche Anpassung bereits vorhandener Materialien als auch für eine frühzeitige Berücksichtigung der Bedürfnisse von Menschen mit Beeinträchtigungen bei der Entstehung von neuen Materialien. Von der Gestaltung barrierefreier OERs profitieren nicht nur Lernende mit Beeinträchtigung. Auch für Studierende mit nichtdeutscher Muttersprache können barrierefreie OERs hilfreich sein. Nebenbei tragen sie durch klare Vorgaben zu Gliederung und Strukturierung zu einem guten Standard in der Wissenschaft bei.
In unserem Projektvideo erklärt die Autorin Meike Butenob kurz mit eigenen Worten worum es bei diesem Lernangebot geht.
Digitales Lernen und nachhaltiger Tourismus für kleine Inselentwicklungsstaaten
09.04.2019 |
HOOU
25.04.19 (7-wöchige Onlinekurs): Digitales Lernen und nachhaltiger Tourismus für kleine Inselentwicklungsstaaten
Forschungszentrum Nachhaltigkeit und Klimafolgenmanagement der HAW Hamburg startet neuen Onlinekurs
Der neue, englischsprachige Onlinekurs des Forschungs- und Transferzentrums „Nachhaltigkeit und Klimafolgenmanagement“ (FTZ-NK) der HAW Hamburg richtet sich sowohl an Beschäftigte in der Tourismusbranche, politische Entscheider wie auch Masterstudierende. Wer mehr erfahren will, wie sich nachhaltiger Tourismus auf kleine Inselstaaten entwickeln und gestalten lässt, kann sich ab sofort unter www.dl4sd.org kostenlos für den Kurs “Sustainable Tourism for Small Island Developing States (SIDS) – Policy-Maker Edition” einschreiben.
Ab 25. April 2019 startet der 7-wöchige interaktive Onlinekurs. Ziel des Kurses ist es, bei Teilnehmern das Verständnis von nachhaltigem Tourismus zu fördern, aktuelle Entwicklungen und Politikansätze kritisch zu hinterfragen und gleichzeitig Lernende dazu zu befähigen, Chancen von nachhaltigen Tourismusstrategien zu erkennen, die die nachhaltige Entwicklung von kleinen Inselstaaten unterstützen. Videos mit Fallstudien aus der Karibik, dem Pazifik und dem Indischen Ozean, Audiointerviews mit Tourismusakteuren aus kleinen Inselstaaten, interaktive Lerninhalte, Quizzes und gegenseitige Peer-Review-Aufgaben runden das Lernergebnis ab. Die Kursinhalte entwickelte das Team des FTZ-NK in enger Zusammenarbeit mit der Nichtregierungsorganisation „Sustainable Travel International“ (STI) und der „Hamburg Open Online University“ (HOOU).
Derya Taser, Mitarbeiterin des FTZ-NK und Chefentwicklerin des Kurses: „Mit diesem Onlinekurs bieten wir Tourismusinteressierten in aller Welt, also Entscheidern, Praktikern, aber auch Studierenden, ein neues kostenloses digitales Weiterbildungsangebot. Durch den Dialog und die Interaktionsmöglichkeiten können sich Teilnehmende aus aller Welt austauschen und gemeinsam auf innovative Weise lernen, wie ein oft mit schädlichen Auswirkungen verbundener Tourismus nachhaltiger gestaltet werden kann.“
Der Onlinekurs läuft im Rahmen des Programms „Digital Learning for Sustainability (DL4SD)“, mit dem das Forschungs- und Transferzentrum FTZ-NK die Entwicklung von offenen internetbasierten Weiterbildungsformaten vorantreibt. Neben dem Tourismuskurs entwickelt das FZ-NK derzeit eine Toolbox mit Lernmaterialen über die globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals) der Vereinten Nationen. Im Sinne von Open Education kann auf vergangene Kursinhalte zu nachhaltiger Energieerzeugung und Elektromobilität weiterhin zugegriffen werden.
Hamburg hOERt ein HOOU! Diverse Körper, diverse Identitäten
20.03.2019 |
HOOU
Hamburg hOERt ein HOOU! Diverse Körper, diverse Identitäten
Live-Aufzeichnung des 3. Symposium des Projekts “Intersex kontrovers” der Hamburg Open Online University im Museum am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt (MARKK) : “Diverse Körper, diverse Identitäten”.
Hamburg hOERt ein HOOU! HOOU@HAW: Rückblick und Ausblick
Christian Friedrich im Gespräch mit Ellen Pflaum, Projektleitung
HOOU@HAW und Andrea Schlotfeldt, Medienrechtsanwältin und Juristische
Mitarbeiterin im Projekt HOOU@HAW.
Christian Friedrich im Gespräch mit Andreas Hedrich, Soziologe,
Gesellschafter einer Medienagentur, Hochschullehrer für Medienpädagogik
an der Universität Hamburg, Initiator zahlreicher medienpädagogischer
Projekte und Mitbegründer der Initiative Creative Gaming.
Gamification, Game-Based-Learning, Creative Gaming, spielerisches lernen: das sind alles Begriffe, mit denen Lehrende, die sich für digitale Medien in der Lehre interessieren, früher oder später in Berührung kommen. Womöglich fragen sie sich an der Stelle, ob dahinter nur Hypes, Trends oder gar Worthülsen stecken oder ob digitale Spiele oder Game-basierte Ansätze tatsächlich das Lehren und Lernen bereichern können.
Wir starten ins neue Jahr mit einem weiteren spannenden AfterwOERk, das sich diesem Themenkomplex annehmen wird.
Zu Gast und im Gespräch mit Moderator Christian Friedrich wird diesmal Andreas Hedrich sein. Er ist Soziologe, Gesellschafter einer Medienagentur, Hochschullehrer für Medienpädagogik an der Universität Hamburg, Initiator zahlreicher medienpädagogischer Projekte und Mitbegründer der Initiative Creative Gaming.
Herr Hedrich wird über seine Bildungsprojekte berichten, erläutern, wie Spiele die Lehre und Schule bereichern können und die Frage beantworten, warum wir so gerne spielen und warum wir das – vor allem auch beim Lehren und Lernen – dringend beibehalten sollten.
Im Anschluss an das Gespräch ist wieder Zeit für Diskussionen und Vernetzung.
Das HOOU #AfterwOERk findet am Mittwoch, den 30.01.2019 von 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr im GamesLab in derFinkenau 31 statt.
Zur kostenlosen Anmeldung für die Veranstaltung gelangt Ihr hier.
Hamburg hOERt ein HOOU! Intersexualität, Diversität und Gender
27.11.2018 |
HOOU
Hamburg hOERt ein HOOU! Intersexualität, Diversität und Gender
Ellen Pflaum und Jakob Kopczynski im Gespräch mit Isabel Collien von
der HAW Hamburg – Projektleiterin der HOOU Projekte „Was ist Gender?“
und „Geschlechter- und diversitybewusste Mediengestaltung“ – und Dr.
Katinka Schweizer vom UKE Hamburg – Projektleiterin des Projekts
“Intersex Kontrovers”.