23.09.2020 |

KISS* - Künstliche Intelligenz für Schüler*innen und Studierende

In den letzten Jahren kommt man in der Wirtschafts- und Technologie-Berichterstattung am Thema KI kaum vorbei. Auf der einen Seite findet man Ausblicke auf eine sagenhafte Zukunft, in der uns alle komplizierten und langweiligen Arbeiten von Maschinen abgenommen werden. Auf der anderen Seite gibt es auch skeptische Stimmen, die befürchten, dass KI-gesteuerte Roboter eine nicht mehr überschaubare Kontrolle über uns ausüben, und damit die Grundlagen unseres demokratischen Zusammenlebens infrage stellen.

Gerade weil KI so viele Bereiche unseres Lebens berühren wird und sogar jetzt schon berührt, behandelt die entstehende OER „KISS* – Künstliche Intelligenz für Schüler*innen und Studierende“ die Elemente der KI fachübergreifend und berücksichtigt verschiedene Aspekte und Perspektiven.

Die Basis bildet der technische Aspekt, da KI auf Methoden der Mathematik, Statistik und Informatik basiert. Die OER versucht die Technologie dabei mit einem Minimum an „mathematischen Ballast“ zu vermitteln und durch praxisnahe Beispiele, interaktive Simulationen und Übungen anschaulich darzustellen.
Der zweite Aspekt greift die wirtschaftlichen Zusammenhänge auf. Der Entwicklungsfortschritt in der KI wird vor allem von wirtschaftlichen Interessen getragen, daher wird bei allen Elementen mitbetrachtet, welche wirtschaftlichen Triebkräfte und Auswirkungen hinter dieser Technologie stecken.
Auf der Basis der technischen und wirtschaftlichen Aspekte werden in einem dritten Aspekt jeweils die Auswirkungen auf das Individuum und die Gesellschaft thematisiert, ethische Fragen eingebracht und die Lernenden angeregt, sich selbst eine Meinung zu bilden und zu diskutieren.

Das offene Bildungsangebot KISS* ist insbesondere für Schüler*Innen und Studierende konzipiert. Diese Altersgruppe ist mit digitalen Medien aufgewachsen und nutzt diese Technologien selbstverständlich im Alltag. Gerade für die kommende Generation von sogenannten Digital Natives, die unsere Gesellschaft, Politik und Wirtschaft in den kommenden Jahren bestimmen wird, ist es hilfreich und wichtig, diese Instrumente nicht nur kritiklos zu nutzen, sondern möglichst frühzeitig ein Verständnis über die zugrundeliegenden Mechanismen zu erlangen und die Auswirkungen des Einsatzes digitaler Techniken zu bedenken.

Wer steckt hinter KISS*?

Erfinder und Projektmanager von KISS* ist Werner Bogula, Computerlinguist, IT-Dozent und Digitalentwickler aus Hamburg, der von vielen kreativen Köpfen mit Rat und Tat unterstützt wird.
Als eines von 12 Projekten, die im Rahmen der Veranstaltung Hacks&Tools meets #OERcamp vom 21. bis 23.02. ausgewählt wurden, wird es von der HOOU@HAW gefördert.

#afterwOERk

Wer mehr über dieses spannende Thema erfahren möchte, ist herzlich eingeladen am vierten digitalen #afterwOERk am 15.10.2020 teilzunehmen. Wir freuen uns auf ein anregendes Gespräch zwischen Moderator Christian Friedrich und dem Hamburger Computerlinguist, IT-Dozent und Digitalentwickler Werner Bogula, der darüber spricht, warum beim Thema KI technische, wirtschaftliche aber auch gesellschaftliche und ethische Aspekte und Perspektiven eine Rolle spielen.
Zur Anmeldung geht es hier.

15.09.2020 | Andrea Schlotfeldt

Video "Digitale Lehre & Urheberrecht. § 60a UrhG, Zitate, OER & Co."

Die Vorbereitung und Umsetzung digitaler Lehrformate stellt Lehrende vor vielfältige didaktische und technische Herausforderungen. Wie sieht es aber eigentlich rechtlich aus? Welche Materialien dürfen denn in digitalen Lehrveranstaltungen (u. a.) an Hochschulen eingesetzt werden?

Das knapp 9-minütige Video „Digitale Lehre & Urheberrecht – § 60 a UrhG, Zitatrecht, OER & Co.“ vom Team der HOOU an der HAW Hamburg befasst sich genau mit dieser wichtigen Thematik.

Auszug aus „Digitale Lehre & Urheberrecht.“ (CC BY 4.0; Gestaltung: Julia Bieck)

Am Beispiel der (fiktiven) HAW-Professorin Miriam werden zulässige Nutzungsszenarien visualisiert. Nach einem kurzen Abstecher zur Frage, inwieweit Texte, Fotos, Schaubilder etc. urheberrechtlich geschützt sind, wird deutlich, welche gesetzlichen Ausnahmeregelungen es gibt. Denn genau diese erlauben es Lehrenden an Bildungseinrichtungen, auch bei bestehendem Urheberrechtsschutz fremde Materialien wie etwa Buchauszüge oder Infografiken für eigene Lehrveranstaltungen einzusetzen.

Im Fokus des Videos steht § 60 a Urheberrechtsgesetz (UrhG), der detailliert regelt, welche Nutzungen in Unterricht und Lehre erlaubt sind und was dabei zu beachten ist.

Dabei kann es sich sowohl um live stattfindende Lehrveranstaltungen wie auch um die Bereitstellung vertonter Vortragsfolien im  Lernraum der Hochschule oder um andere Formate handeln.

Übrigens: Weil die Konzeption und Produktion den Beteiligten so gut gefallen hat, ist die Versuchung groß, weitere CC-lizenzierte Videos zu verwandten Themen zu produzieren. Feedback zu diesem Video und möglichen weiteren Themen an das Team HOOU@HAW Hamburg ist daher herzlich willkommen.

Foyer einer Universität mit einigen Studierenden

24.08.2020 |

Studieren mit psychischen Erkrankungen - Wie geht das?

Ca. 8 % aller Hamburger Studierenden haben eine psychische Erkrankung, die sich auf ihr Studium auswirkt (Quellen: beeinträchtigt studieren – best2, Deutsches Studentenwerk, 2018; 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks, 2017). Aus Unwissenheit, Scham oder Angst vor Diskriminierung und Stigmatisierung werden Unterstützungsleistungen von Betroffenen jedoch oft nicht in Anspruch genommen.

Die im Aufbau befindliche OER „Studieren mit einer psychischen Erkrankung: (wie) geht das?“ soll hier Aufklärung leisten und dafür sensibilisieren, wie Studieren mit einer psychischen Erkrankung gelingen kann. So bekommen Studierende zum einen Informationen dazu, welche Maßnahmen sich zur Anpassung des Studiums eignen und welche Unterstützungsmöglichkeiten vorhanden sind. Zum anderen berichten betroffene Studierende von ihren persönlichen Erfahrungen und sollen so zur Ermutigung und Stärkung beitragen. Darüber hinaus richtet sich die OER auch an Lehrende und Beschäftigte, die hier Informationen zu verschiedenen Formen von psychischen Erkrankungen erhalten, beispielhaft erfahren wie Studienverläufe von Betroffenen aussehen können und wo es Unterstützungsmöglichkeiten gibt.

Ziel ist es mit einer sachlichen Aufklärung zur Entstigmatisierung von Betroffenen und damit zum Studienerfolg beizutragen. Durch die Vermittlung von gesichertem Wissen zu diesem Thema, sollen Reflexionsprozesse rund um die Inhalte angestoßen werden. Darüber hinaus sollen die Inhalte die Entwicklung inklusiver Prozesse und Strukturen im tertiären Bildungssektor unterstützen.

Die OER ist modular aufgebaut, so dass sich Nutzende die Inhalte gemäß ihren Fragen und Interessen zusammenstellen können. Produziert werden Interviews mit betroffenen Studierenden und Expert*innen, Erfahrungsberichte sowie informative Texte über psychische Erkrankungen und das Studium mit Beeinträchtigung. Darüber hinaus gibt es Material zu Unterstützungsmöglichkeiten und zur Antistigma-Arbeit.

Die OER entsteht an der HAW Hamburg, die mit ihrem umfassenden Beratungsangebot für behinderte und chronisch kranke Studierende eine Vorbildfunktion für andere Hochschulen hat. Einen besonderen Beitrag zur Begleitung, Beratung und Unterstützung von Studierenden mit psychischen Erkrankungen sowie aus dem Autismusspektrum leistet seit vielen Jahren das Peer-to-Peer-Projekt (unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Dieter Röh).

Ein Flugzeug im Himmel

05.08.2020 | Katrin Schröder

Neues Lernangebot von Kniffelix auf der HOOU-Plattform: Flugzeug Rätsel

Kniffelix hat ein neues Rätsel. Pünktlich zum Start der Hamburger Sommerferien ist seit dem 25.06.2020 das Intro zum neuen Flugzeug Rätsel auf Kniffelix online (hier geht es direkt zum Flugzeug Rätsel ). Die weiteren Missionen des Rätsels wurden wöchentlich veröffentlicht. Die letzte Mission, Mission 3, erschien am 27.07.2020. Heute folgte dann auch der Exkurs zur Studien- und Berufsorientierung mit einem Interview mit einem Piloten in Ausbildung.

Seit heute gibt es das Flugzeug Rätsel nun auch als Lernangebot direkt hier auf der HOOU Plattform. Schaut gleich mal vorbei.

Ein Notebook auf dem die Webseite für Climate 2020 der HAW Hamburg zu sehen ist

07.07.2020 |

Climate 2020 | Online-Klimakonferenz und neues Lernangebot

Die Klimakonferenz

CLIMATE 2020, die Online-Klimakonferenz, war eine einzigartige Gelegenheit, den internationalen Dialog und den Ideenaustausch zwischen Klima-Expert*innen aus dem akademischen, politischen, wirtschaftlichen und sozialen Bereich und dem Rest der Gesellschaft zu verbessern.

In der Zeit vom 23.- 30. März 2020 haben fast 3000 Personen aus vielen unterschiedlichen Ländern an der Online-Klimakonferenz „Climate 2020“ teilgenommen. Organisiert wurde die 7. Online-Klimakonferenz vom Forschungs- und Transferzentrum „Nachhaltigkeits- und Klimaschutzmanagement“ (FTZ-NK) an der HAW Hamburg, namentlich von Prof. Walter Leal und Franziska Wolf. Ziel war es, die neuesten Forschungsergebnisse zum Klimawandel und seinen Auswirkungen zu vermitteln sowie Nachwuchsforschern aus aller Welt die Möglichkeit zu geben, ihre Ergebnisse auf globaler Ebene zu präsentieren. Um das Ganze möglichst klimafreundlich zu gestalten, hat die Konferenz vollständig online stattgefunden, so dass niemand anreisen musste.

Die Konferenz fungierte als eine Plattform, auf der die Teilnehmenden Beiträge zu Themen wie Klimapolitik, Bildung und Sensibilisierung für den Klimawandel, Biodiversität oder Klimafinanzierung lesen, sehen, hören und miteinander diskutieren konnten. Auf ihr wurden Informationen zu zahlreichen Projekten, Initiativen und Strategien bereitgestellt, die derzeit auf den fünf Kontinenten umgesetzt werden. Die Konferenz gab den Expert*innen damit Gelegenheit, sich mit den neuesten Erkenntnisse aus aktuellen Aktivitäten rund um den Globus zur Anpassung an und Eindämmung des Klimawandels auseinanderzusetzen.

Das Lernangebot

„Schade, dass es so schnell vorbei war“, haben wir uns gedacht. Um die Nachbereitung noch nachhaltiger zu gestalten, machen wir darum nun all die wertvollen Beiträge offen auf www.hoou.de zugänglich, so dass jede und jeder auch lange über die Konferenz hinaus auf die Informationen zugreifen und sie für den eigenen Zweck weiternutzen kann.

Kniffelix: Felix mit startendem Flieger

Kniffelix Lernangebot der TUHH Hamburg, Flugzeug Rätsel

01.07.2020 | Katrin Schröder

Wir heben ab: neues Flugzeug Rätsel auf Kniffelix

Kniffelix hat ein neues Rätsel. Pünktlich zum Start der Hamburger Sommerferien ist seit dem 25.06.2020 das Intro zum neuen Flugzeug Rätsel auf Kniffelix online (hier geht es direkt zum Flugzeug Rätsel ). Am 01. Juli folgte bereits Teil 1 der Mission 1. Die weiteren Missionen des Rätsels werden nach und nach veröffentlicht.

Teaser Kniffelix Flugzeug Rätsel

Wir freuen uns dieses Mal besonders, bei der Rätselentwicklung mit dem DLR-School Lab in Hamburg und seinem studentischen Mitarbeiter Christian Wermter zusammengearbeitet zu haben! Christian gibt uns einen wunderbaren Einblick in das Fliegen, sowohl am Flugsimulator als auch in der Realität.

Screenshot aus dem Video von Christian Wermter (CC BY SA 4.0 International)

Außerdem freuen wir uns auch wieder sehr über Unterstützung aus der Bevölkerung von Sebastian Krebs für die Erstellung von wirklich tollen 3D Animationen.

Screenshot aus einem Video einer 3D-Animation von Sebastian Krebs (CC BY)

Wie ist das Rätsel aufgebaut?

Wir kommen von der Alltagsbeobachtung von Flugzeugen zu einer Fragestellung. Gemeinsam mit den Besuchern des Flugzeug Rätsels wollen wir herausfinden, was Flugzeuge eigentlich in der Luft hält. 

Das Rätsel wird in Form von aufeinander aufbauenden Missionen durchlaufen. Das kann im eigenen Tempo geschehen, da man immer wieder dort einsteigen kann, wo man aufgehört hat. In den Missionen gibt es verschiedene Videos, Quizze und Aufgaben. Außerdem gibt es die Möglichkeit seine Ergebnisse in der Community zu zeigen und sich auszutauschen. Man kann also online richtig mitarbeiten. Ebenfalls wird es einen Bereich zur Berufs- & Studienorientierung geben.

Screenshot des Exkurses im Flugzeug Rätsel

Worum geht es im Flugzeug Rätsel?

Im Flugzeug Rätsel geht es darum, dass Flugzeuge sehr groß und schwer sind und man sich daher fragen kann, was sie eigentlich in der Luft hält. Wir werden gemeinsam herauszufinden, was beim Fliegen eine Rolle spielt. Hierzu wird ein Flieger-Modell gebastelt und sein Flugverhalten beobachtet. Nachdem im Rätsel dann herausgefunden wurde, worauf es beim Flugzeug ankommt, wird dieses Modell noch einmal für den perfekten Flug modifiziert.

Für wen eignet sich das Rätsel und der Exkurs?

Wie alle bisherigen Kniffelix-Rätsel ist auch dieses allgemeinverständlich für alle Menschen ab Klasse drei, jedoch lernen auch Jugendliche & Erwachsene jede Menge dazu. In den Exkursen der Rätsel lernt man über Interviews verschiedene Menschen kennen, die über Berufs- und Studienmöglichkeiten aus ihrer persönlichen Erfahrung heraus berichten. Das Flugzeug Rätsel kann sowohl mit einer Klasse im Unterricht als auch alleine Zuhause durchgeführt werden.

01.07.2020 |

Social-Media-Kampagnen für den Bildungsbereich – Lernangebot am Beispiel des HOOU Events Hacks & Tools

Die Bespielung verschiedenster Social-Media-Kanäle ist heute fester Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit. Im Bildungsbereich ist dies nicht anders und so haben wir die Erfahrungen aus unserer Kampagne zu Hacks&Tools meets #OER-Camp genutzt, um daraus ein Lernangebot zu erstellen, das anhand von vielen Original-Beispielen zeigt, wie man dabei vorgehen kann.

Der Rahmen

Vom 21. bis 23. Februar 2020 entwickelten die Teilnehmer*innen von Hacks&Tools meets OER-Camp mit freien und offenen Daten, neusten Tools und der Unterstützung unser Expert*innen ein eigenes Konzept oder schlossen sich einem Team an.

In dieser produktiven Atmosphäre fanden sich Gleichgesinnte, tauschten Ideen aus und feilten an ihren Konzepten. Es entstanden viele Projekte, von denen schließlich 21 ihre Ideen einer Jury vorstellen. Zwölf dieser Projekte haben die Zusage für eine Projektförderung durch die HOOU@HAW bekommen und erarbeiten derzeit ihre Inhalte. Wer mehr zu den einzelnen Projekten wissen möchte, findet hier Informationen.

Die Kampagne

Zur Vorbereitung des Events haben Studierende der Fakultät Design, Medien und Information der HAW Hamburg unter Leitung von Prof. Dr. Hanna Klimpe als Teil eines HOOU-Projekts eine Social Media Kampagne entwickelt.

Ziel des Projekts war es, über soziale Medien Aufmerksamkeit für die OER-Veranstaltung „Hacks&Tools meets #OERcamp“ zu erzeugen und so möglichst viele Menschen aus unterschiedlichen Bereichen anzusprechen. Dabei sind viele tolle Inhalte entstanden, die das Team der HOOU@HAW für seine Arbeit nutzen konnte und gleichzeitig konnten die Studierenden Erfahrungen in einem „echten“ Projekt sammeln. Sie haben dabei selbständig in verschiedenen Teams alle Schritte der Kampagnen vorbereitet, geplant und umgesetzt und sich somit kooperativ und explorativ einem für sie neuen Thema genähert. Die qualitativ hochwertigen Ergebnisse haben zu einer großen Reichweite geführt und damit zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen.

Das Lernangebot

Wir legen in diesem Lernangebot die gesamte Konzeption zur Social-Media-Kampagne offen dar. Anhand dieses konkreten Beispiels, welches unter anderem auch auf der Hacks&Tools-Seite nachvollzogen werden kann, erklären wir Prozesse, Methoden und Good-Practices bei der Umsetzung einer solchen Kampagne. Die Übertragbarkeit auf das eigene Projekt wird gefördert, indem wir Vorlagen und einige Tools zur Verfügung stellen.

Wenn du an diesem Lernangebot teilnimmst, kannst du deine eigene Social-Media-Kampagne für ein Bildungsprojekt umsetzen, indem du:

  • die besonderen Chancen und Herausforderungen von Social Media im Allgemeinen und für den Bildungsbereich im Speziellen kennenlernst,
  • deine Zielgruppe analysierst und daraus Anforderungen für die Kampagne ableitest,
  • bestehenden Content auditierst,
  • eigene Contentproduktionen planst und umsetzt, und
  • die Kampagne mit HIlfe eines Redaktionsplans planst und umsetzt.

Zum Abschluss des Lernangebots werden die „Lessons learned“ der Projektgruppe zusammengetragen und in Form einer Checkliste zusammengestellt.

Wenn du unseren Hacks&Tools meets #OERcamp verpasst hast, schau doch auf unserer Veranstaltungswebseite vorbei oder hör Dir unseren Podcast zum Rückblick auf Hacks&Tools meets #OERcamp an.

23.06.2020 | HOOU

afterwOERk Nachlese: Austausch zu „Gamebased Learning“, Barrierearmut und „Openess“ beim Game-Design

Das HOOU-Projekt „Epidemic Disease Detectives Hamburg”

Das Auftreten von Seuchen und Epidemien ist seit jeher Teil unserer Geschichte und wird auch zukünftig eine Bedrohung für unsere Gesundheit darstellen. Akteur:innen des Gesundheitswesens versuchen diesen Bedrohungen zu begegnen und ihren Ursachen, den Infektionserregern, auf die Spur zu kommen. Das HOOU-Projekt „EDDi“ (Epidemic Disease Detective Hamburg) will diese Arbeit in Form eines „Serious Game“ für den Einsatz in der Hochschullehre erfahrbar machen und erzählt dazu die Geschichte eines Krankheitsausbruchs in Hamburg. Zum #AfterwOERk am 18. Juni um 20:00 Uhr warfen wir einen Blick hinter die „EDDi“-Kulissen!

Live und digital – das #AfterwOERk in Zeiten des Corona

Zum ersten Mal fand das #AfterwOERk live und digital statt – dafür machten es sich am Donnerstagabend unser Moderator Christian Friedrich, seine Gäste aus dem Projekt EDDi sowie zahlreiche Interessierte vor dem Computer gemütlich und trafen sich in einem Zoom-Raum.

Das EDDi-Team war durch Juliane Bönecke, Gesundheitswissenschaftlerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im EDDi-Projekt, Maik Helfrich, wissenschaftlicher Mitarbeiter im GamesLab der HAW Hamburg, Eric Massenberg, Master-Studierender Games sowie Prof. Ralf Reintjes, Mediziner, Gesundheitswissenschaftler und Epidemiologe, vertreten und brachte ganz unterschiedliche und spannende Fachexpertisen in die Diskussion ein.

Spannender Austausch zu „Gamebased Learning“, Barrierearmut und „Openess“ beim Game-Design

Diese Runde entwickelt derzeit anhand bestehender Fallszenarien ein „Serious Game“, in dem epidemiologische Grundprinzipien und Praktiken angewandt werden sollen und die Herausforderungen in der Ausbruchsuntersuchung erfahrbar werden. Aufgabe der Spielenden ist es, einen Krankheitsausbruch mithilfe epidemiologischer Methoden zu untersuchen, die Quelle des Ausbruchs zu identifizieren und geeignete Maßnahmen und Kommunikationsstrategien zur Eindämmung der Infektionskrankheit zu verfolgen.

Dem spannenden Austausch zu Inhalten und Ablauf des Projekts, zum Thema „Game-based Learning“ allgemein sowie zu Fragen wie „Openess“ und Barrierearmut beim Game-Design folgte ein reges Gespräch unter allen Beteiligten zu unserem neuen #AfterwOERk Format – live und digital. Konsens war: menschlicher Kontakt ist auch in Coronazeiten zum Glück nicht komplett abgesagt, sondern lässt sich – zumindest teilweise – in den digitalen Raum übertragen.  

Das #AfterwOERk Puzzle: Linksammlung zu Tools, Spielen, Infomaterialien und Comics rund um Epidemien und COVID-19

Wie gewohnt haben wir zum #AfterwOERk ein spannendes Puzzle erstellt – für Coronazeiten komplett digital nutzbar! Es handelt sich um eine interessante Linksammlung zu Tools, Spielen, Infomaterialien und Comics rund um das Thema Epidemien und COVID-19 – teils mit CC Lizenz. Hier ist es zum Download:

Fazit: wir machen gerne erstmal so weiter!

Weiterführende Infos:

https://www.hoou.de/blog/episodes/hamburg-hoert-ein-hoou-eddi-im-spiel-ueber-epidemien-lernen

https://wiki.gamesmaster-hamburg.de/display/EDDI

https://www.hoou.de/blog/eddi-epidemic-disease-detective

11.05.2020 |

We proudly present: OER zu OER

Schon lange wollten wir unsere jahrelangen Erfahrungen aus der Prozessbegleitung von HOOU-Projekten in einer Open Educational Resource (OER) zugänglich machen. Jetzt ist sie da, unsere „OER zu OER“, die Produzent*innen von OER und solche, die es noch werden wollen, bei der Gestaltung ihres offenen Lernangebots oder Materials begleitet.

In diesem Angebot kann jede*r an seinem/ihrem individuellen Wissenstand anknüpfen. Egal ob Sie schon öfter eigene OERs erstellt haben und nur auf der Suche nach neuen Impulsen oder hilfreichen Checklisten sind oder ob Sie sich zum ersten Mal mit dem Thema OER auseinandersetzen: Dieses Unterstützungsangebot hält für jeden die passenden Informationen bereit. Und das beste: es wird laufend überarbeitet und ergänzt, so dass Sie immer wieder neue Ideen und Anregungen bekommen werden.

Für Neueinsteiger*innen gibt es grundlegende Informationen zur Hamburg Open Online University (HOOU) und zu Open Educational Resources (OER).

Möchten Sie direkt mit der Erarbeitung Ihres Materials oder Lernangebots beginnen, so werden Sie Schritt-für Schritt durch den gesamten Erstellungsprozess begleitet. Dabei durchlaufen Sie die Handlungsfelder Analyse, Konzeption, Produktion und Veröffentlichung. Mit systematischen Fragen erarbeiten Sie die Rahmenbedingungen für Ihre Inhalte und erhalten unterwegs theoretischen Input und praktische Tipps. Unterfüttert sind alle Teilaspekte mit weiterführenden Links und Literaturhinweisen.

Auf dem Weg zu Ihrer eigenen OER begegnen Sie bereits vielen unterschiedlichen Inhaltstypen, die sich für die Vermittlung verschiedener Themen und die Erarbeitung von Fragestellungen eignen. Lassen Sie sich davon für Ihre eigenen Ausarbeitungen inspirieren!

All diejenigen, die bereits Erfahrung mit der Ausgestaltung von OERs haben und die didaktischen Grundlagen sicher beherrschen, können sich in unserer Toolbox umschauen. Hier finden sich praktische Checklisten, bearbeitbare Vorlagen und hilfreiche Handreichungen.

Ergänzt wird das Angebot durch den Blog „OER-Geflüster“. Hier stellen wir Ihnen unsere Lieblings-OERs vor und zeigen Ihnen in unseren sog. „3-Minuten-Tools“ einfache Anwendungen, mit denen Sie Ihre OER bereichern können.

Ausgedacht hat sich das Ganze Ellen Pflaum, die Teamleitung der HOOU an der HAW Hamburg und langjährige didaktische Beraterin vieler HOOU-Projekte. Wir finden: Ihre Erfahrung spürt man in jeder Zeile unseres neuen Lernangebots.

Schauen Sie vorbei, lassen Sie Kommentare da, treten Sie mit uns in Kontakt. Wir freuen uns über Anmerkungen und Reaktionen! https://www.hoou.de/projects/oer-zu-oer/preview

05.05.2020 | jakob.kopczynski@haw-hamburg.de

Hamburg hOERt ein HOOU feiert die 25. Folge! Und Du kannst mitmachen!

Wir feiern die 25. Folge von Hamburg hOERt ein HOOU! Die Jubiläumsausgabe hat eine besondere Gesprächspartnerin: Nele Heise spricht mit Christian Friedrich über Podcasts: 

Wie werden sie für Lehren und Lernen eingesetzt? Welche Potenziale haben Podcasts in der Wissenschaftskommunikation? Außerdem geht es um Neles eigene Forschung zur Frage, wie Podcasts Teilhabe befördern – und wie es mit der Diversität des Mediums ausschaut.

Wie kannst Du mitmachen?

Schick uns vor der Aufzeichnung Deine Fragen, Ideen und Kommentare. Hast Du Erfahrungen mit Podcasts in Lehre und Lernen oder in der Wissenschaftskommunikation? Hast Du eine Frage zur Forschung über Podcasts oder einen anderen Themenwunsch? Feedback zu vergangenen Folgen von Hamburg hOERt ein HOOU? Schick uns Deine Fragen und Kommentare per E-Mail, entweder als kurze Sprachnachricht oder als Text.

Kurz zusammengefasst:

  • Fragen und Kommentare bis zum 10. Mai an team_hoou@haw-hamburg.de 
  • Als Sprachnachricht (max. 20 Sekunden) oder als Text in der E-Mail

Achtung Wenn Du uns Deine Sprachnachrichten schickst, gehen wir davon aus, dass Du mit der Veröffentlichung Deiner Sprachnachricht (O-Ton) im Rahmen des Podcasts unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY-SA 4.0, d.h. zur Weiternutzung durch Dritte, einverstanden bist.

Übrigens freuen wir uns zur Jubiläumsfolge ganz besonders über Bewertungen von Hamburg hOERt ein HOOU bei Apple Podcasts, bei panoptikum.io oder wo auch immer Du Podcasts hörst.

Mehr zu Nele Heise: 

Nele Heise ist freie Medienforscherin und Referentin. Nach dem Studium in Erfurt arbeitete sie als Junior Researcher am Hamburger Leibniz-Institut für Medienforschung, später war sie Mitarbeiterin an der Universität Hamburg und im Projekt „ANNA – Das vernetzte Leben“ zu KI und Algorithmen im Verbraucheralltag (iRights e.V.) tätig. Neben Lehraufträgen, Vorträgen und Workshops berät sie Einrichtungen im Medien- und Bildungsbereich zu Themen wie Podcasting, digitaler Mediennutzung und ethischen Fragen der Digitalisierung. Sie ist Mitgründerin des unabhängigen Forschungsnetzwerkes Otherwise Network. neleheise.de / Twitter / LinkedIn