Schriftzug Pimp up my Printer

25.05.2021 |

Projektabschluss "Pimp my 3D"

Was tun mit einem kaputten 3D-Drucker, wenn er nicht mehr repariert werden kann? Als Dario Quiñones ein ebensolches Exemplar vermacht bekam, hauchte er ihm als Instrument neues Leben ein. Durch eine Förderung bei Hacks & Tools wurde ein Projekt draus, das nun, eineinhalb Jahre später als OER-Lernangebot auf www.hoou.de seinen Platz gefunden hat. 

„Pimp my 3D-Printer” ist ein Hack-Projekt, das Elektronik wiederverwertet, um ihr einen neuen Platz in der Gesellschaft zu geben.

Das Lernangebot ist in 8 Kapiteln aufgebaut und versorgt euch mit theoretischem Hintergrund zu 3D-Druckern, Programmierung und Musik, bietet euch bereits fertig programmierte Software und ein Patch für Raspberry Pi, zeigt in Schritt-für-Schritt Anleitungen wie ihr euch selber eine Zither baut und richtet sich an alle, die gerne basteln und tüfteln.

Ein Plektrum, welches an einem gepimpten 3D-Drucker befestigt ist, schwebt über einer selbstgebauten Zither.
Der 3D-Drucker in Action.

HOOU@HAW: Eure OER ist eine umfangreiche Lernressource geworden. Kann ich auch ohne Zugang zu einem 3D-Drucker etwas lernen?

Na klar kann man das. Wir haben in unserer OER alles ausführlich erklärt und so kann man auch, ohne selbst einen 3D-Drucker zu haben, in die Grundlagen von PureData reinschnuppern. Außerdem bekommt man praktische Tipps wie man sich selbst ein E-Zither bauen kann.

HOOU@HAW: Alle Materialien sind unter offenen Lizenzen veröffentlicht worden. War Openness schon vor der Förderung etwas, mit dem ihr zu tun hattet?

Einige Teammitglieder hatten schon Erfahrungen mit Openness, wir haben uns bei Hacks & Tools kennengelernt und haben uns dort mit dem Openness-Konzept tiefer beschäftigt.

HOOU@HAW: Hat euch die Pandemie vor Herausforderungen in der Umsetzung gestellt? Wenn ja, welche?

Auf jeden Fall, wir konnten uns nicht so einfach treffen und das hat unseren Zeitplan völlig durcheinandergebracht. Wir haben auch versucht bis zum Schluss den Workshop noch offline durchzuführen was jetzt leider doch nicht möglich ist.

HOOU@HAW: Ihr konntet alle Ziele zeitlich und inhaltlich einhalten. Gab es etwas, was ihr rückblickend anders hättet machen wollen, oder euch überrascht hat?

Wir haben den ganzen administrativen Teil unterschätzt. Wir haben uns aber doch schnell hineingefuchst und daraus viel gelernt.

Für alle, die Lust haben, sich das Ganze mal „live“ anzuschauen, findet am 28.05.21 um 19:00 ein Workshop statt.

Im Workshop werden wir unser Projekt vorstellen und erklären. Zum Schluss kann dann jede:r die*der möchte, den 3D-Drucker auch selbst einmal aus der Ferne steuern.

Der Zoom-link wird auf unserer Facebookseite ab 18 Uhr bekannt gegeben. 

https://www.facebook.com/PimpMy3DPrinter/

Wir freuen uns auf Euch!

HOOU@HAW: Euer Workshop findet, anders als geplant nicht in einem Makerspace, sondern digital statt. Wollt ihr das irgendwann noch nachholen?

Ein Workshop in einem Makerspace wäre natürlich ideal. Mal sehen was in der Zukunft kommt.

Danke für die schöne Zusammenarbeit und das tolle Endergebnis.

Schriftzug auf Pink: HOOU an der TUHH Projektideen für 2022 gesucht! Jetzt bewerben!

18.05.2021 | Katrin Schröder

Digitalisierung neu denken - Bewerbungsstart für die HOOU Projekte an der TUHH

In den letzten Jahren und vor allem auch durch die Corona-Pandemie hat Digitalisierung in Lehre und Forschung eine ganz neue Bedeutung erhalten. Doch welche Möglichkeiten gibt es, Aktivitäten aus der Präsenz nicht einfach nur zu digitalisieren, sondern neu zu denken? Genau dieser Frage stellt sich die HOOU an der TUHH: methodisch, didaktisch, technisch und strukturell neue Wege des Lehrens und Lernens in digitalen Räumen gehen und dabei Lehre und Forschung sichtbar machen.

Als HOOU-Projekt an der TUHH erhalten Sie die Möglichkeit, Ihre Idee Wirklichkeit werden zu lassen, sie experimentell zu erproben und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das Team der HOOU@TUHH unterstützt dabei durch Expertise in den Bereichen Mediendidaktik, Medienproduktion, technische Umsetzung und Kommunikationsdesign. Als institutionsübergreifender Verbund bietet die HOOU für die Projekte vor allem zwei Dinge: Reichweite und Sichtbarkeit.

Für alle Projektideen gilt: Viele Dinge sind möglich! In der kommenden Förderrunde stehen dabei vor allem die folgenden Leitideen im Vordergrund:

// Zukunftstechnologien
// Sustainable Development Goals (SDGs)
// Neue Formate des Lernens
// Wissenschaft kurz erklärt

Falls Sie also eine passende Projektidee zu diesen Leitideen haben und die digitale Forschung und Lehre an der TUHH aufmischen wollen, bewerben Sie sich für eine Förderung bei der HOOU@TUHH! Da es auch die Möglichkeit gibt, einen Antrag als Kooperationsprojekt zu stellen, sind dabei nicht nur Professor:innen der TUHH gefragt.

Alle Infos zum Antragsverfahren, den Förderbedingungen und auch den neuen flexiblen Förderungsmodellen finden sich auf der HOOU@TUHH Webseite: https://hoou.tuhh.de/mitmachen.

Lernen Sie die HOOU an der TUHH kennen und reichen Sie bis zum 15. Juli Ihre Projektidee für 2022 ein. Wir freuen uns auf Ihre Anträge!

Schriftzug F3_kollektiv

05.05.2021 |

Projektabschluss - Machtkritische OER zu Flucht & Digitalisierung

Das F3_kollektiv hat sich im Februar 2020 mit Evelyn Linde und Simon Toewe bei Hacks&Tools um eine Förderung für ihr OER Projekt beworben. Die Idee einer Lernplattform für machtkritische Bildungsarbeit wurde nun erfolgreich als Lernangebot auf der Plattform hoou.de umgesetzt. Im Februar 2020 war noch nicht absehbar, dass die Pandemie unsere Leben auf den Kopf stellt. Im Team von Evelyn und Simon haben Lockdown & Co neben der Kommunikation zwischen verschiedenen Städten vor allem die Planung und Durchführung der Multiplikator:innenschulung für die entwickelten OER-Tools beeinträchtigt 

Das Team des F3_kollektivs mit Masken – Foto von Miriam Juschkat/ F3_kollektiv unter der Lizenz CC By S.A. 4.0

Das Team hat flexibel auf die Situation reagiert und die Schulung erfolgreich digital durchgeführt. In dem Workshop stellten sie zwei Tools vor: Ein interaktives Video zur Digitalisierungspraxis des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und ein digitales Tool zu Grenzen und Grenzüberquerungen. Beide Tools sind Teil der Themenreihe „Migration und Flucht“.

Das Team des F3_kollektivs ohne Masken – Foto von Miriam Juschkat/ F3_kollektiv unter der Lizenz CC By S.A. 4.0

In dem Video stellen Tareq Alaows und Lea Beckmann die Digitalisierungspraxis des BAMF aus verschiedenen Perspektiven vor. Sie erklären, wie das BAMF im Asylverfahren auf die Daten auf Mobiltelefonen von geflüchteten Menschen zugreift. Dabei wird den Zuschauenden die Tragweite und Fehleranfälligkeit des Systems bewusst. In der Schulung wurde deutlich, dass viele der Teilnehmenden nicht mit dem Thema der Datenauswertung vertraut waren. 

HOOU@HAW: Warum, glaubt ihr, ist über die Digitalisierungspraxis des BAMF in der Gesellschaft so wenig bekannt?

Das hängt von der Perspektive ab: Menschen, die im Alltag und in Institutionen Rassismus erfahren, die keinen deutschen Pass haben oder die sich mit dem Asylsystem auseinandersetzen, haben viel Wissen dazu. Menschen hingegen, die diesbezüglich privilegiert sind, müssen sich mit dem Thema nicht auseinandersetzen. Mit den Übungen möchten wir dazu anregen auch über eigene Privilegien nachzudenken. In dem Tool zu Grenzen und Grenzüberquerungen setzen sich Nutzer:innen aktiv mit ihren eigenen Grenzüberquerungen – nicht nur physischer Art – auseinander.

HOOU@HAW: Wie kamt ihr auf die Idee?

Lea Beckmann und Anna Biselli stellten im Dezember 2019 beim Kongress des Chaos Computer Clubs ihre Studie „Das Smartphone, bitte! Digitalisierung von Migrationskontrolle in Deutschland und Europa“ vor. Evelyn aus dem Team saß im Vortrag und dachte sie hört nicht richtig. Obwohl sie sich mit den Themen auskennt, wusste sie nicht wie weitreichend die Befugnisse des BAMF sind. Als wir im Team darüber sprachen, war für uns klar: Es braucht Bildungsarbeit dazu!

HOOU@HAW: In beiden OER-Tools nutzt ihr H5P. War euch das Tool bereits vor der Förderung durch die Hamburg Open Online University bekannt?

Ja, in unserem Projekt #digital_global arbeiteten wir bereits viel mit h5p-Elementen. In dem HOOU-Projekt hatten wir allerdings die Möglichkeit neue Inhaltstypen einzusetzen und im Team Wissen weiterzugeben, wie ein h5p-Element erstellt wird.

HOOU@HAW: Hat euch die Pandemie vor Herausforderungen in der Umsetzung gestellt? Wenn ja, welche?

Wir hatten uns sehr auf das Seminar für Multiplikator*innen in Hamburg gefreut. Deshalb fanden wir es schade, dass wir in den digitalen Raum ausweichen mussten. Nichtsdestotrotz waren es dann zwei spannende Tage.

HOOU@HAW: Ihr konntet alle Ziele zeitlich und inhaltlich einhalten. Gab es etwas, was ihr rückblickend anders hättet machen wollen, oder euch überrascht hat?

Das Interview mit Tareq und Lea überraschte uns in dem Sinne, dass wir selbst viel von ihnen gelernt haben. 

Die Übungen sind genau vor dem Seminar fertig geworden. Es wäre toll gewesen, sie schon in einem Workshop mit Schüler*innen ausprobiert zu haben.

Wir freuen uns, dass ihr www.hoou.de mit eurem Lernangebot bereichert habt und wünschen euch alles Gute für die Zukunft. 

Danke für die schöne Zusammenarbeit.

Ein Workshop zur machtkritischen Bildungsarbeit in Action Foto von Miriam Juschkat/ F3_kollektiv unter der Lizenz CC By S.A. 4.0

Im Rahmen des Projekt #digital_global finden im Mai zwei Veranstaltungen zu Verschwörungserzählungen statt:


Titelbild der HOOU@TUHH Broschüre 2020

27.04.2021 | Katrin Schröder

Neu veröffentlicht: Erfolge und Erfahrungen im HOOU-Jahr 2020 der TU Hamburg

Das Jahr 2020 war auch für uns an der Technischen Universität Hamburg ein besonderes. Die Corona-Pandemie stellte uns und unsere HOOU-Projekte vor neue Herausforderungen: Der gesamte Austausch im HOOU@TUHH-Hub erfolgte digital und auch die Planung, Entwicklung und Umsetzung der Projektideen musste in der Distanz passieren.

Umso mehr freuen wir uns, dass wir trotz dieser Widrigkeiten auf ein sehr spannendes HOOU-Jahr 2020 an der TU Hamburg zurückblicken können. Die Erfahrungen, die dabei in den einzelnen Projekten gesammelt wurden, und die Erfolge, über die wir uns besonders freuen, haben wir in einer Broschüre zusammengestellt:

Titelbild der Broschüre HOOU@TUHH
Titelbild der Broschüre: Erfahrungen und Erfolge 2020 der HOOU@TUHH

Die Projekte der HOOU@TUHH im Jahr 2020 waren dabei:

  • AKWAS 4.0
  • Digitalisierung und Nachhaltigkeit
  • IRIS – Individual Resorbable Intestinal Stents
  • Kniffelix
  • Lectures for Future
  • MikiE – Mikroben im Einsatz
  • QuaXP – Data Quality Explored
  • RINOcloud
  • RUVIVAL
  • tekethics
  • Zukunft | Gesellschaft | Technologie
  • tub.torials
  • UIF-Projekte: BikeDock / BioRecy / EcoTerrabot
  • WITREFO

Die Broschüre steht hier zum Download bereit.

Viel Spaß beim Lesen wünscht das Team der HOOU@TUHH.

Learning Circle. Künstliche Intelligenz.

Learning Circle. Künstliche Intelligenz.

14.04.2021 | Katrin Schröder

Mitgedacht: Roboter in meinem Leben – und jetzt?

Selbstbestimmtes lernen rund um die Themen künstliche Intelligenz und Roboter

Ein neuer Learning Circle bietet in Hamburg die Möglichkeit grundlegende Fragen zu künstlicher Intelligenz und Roboter mit Gleichgesinnten zu diskutieren und zu beantworten. Ab dem 14. April 2021 lernen die Teilnehmenden zu beiden Themen online über einen Zeitraum von sechs Wochen mit frei zugänglichem und frei verfügbarem Material.

Künstliche Intelligenz. Bild zum Learning Circle.

Moderiert werden die Treffen von Axel Dürkop, wiss. Berater für technische Entwicklung und Konzeption der Hamburg Open Online University (HOOU) an der Technischen Universität Hamburg (TUHH):

„Mit der HOOU sind spannende Bildungserlebnisse möglich: Fragen und Themen, die viele Menschen interessieren und betreffen, können mit leicht zugänglichen Lernangeboten diskutiert und bearbeitet werden. Dabei interessiert mich besonders, Begegnungen von Menschen zu schaffen, die Spaß am Lernen haben, aktuelle Phänomene und Entwicklungen verstehen möchten und unsere Gesellschaft mitgestalten wollen.“

Interessierte können sich bis zum 14. April, 17 Uhr unter kundenservice@buecherhallen.de anmelden. Das Verschicken des Zoom Links erfolgt nach der Anmeldung.

Das Konzept der Learning Circles wurde ursprünglich von der Peer 2 Peer University erprobt und konzipiert. Ziel ist ein moderiertes, selbstgesteuertes und agiles Lernen in kleinen Gruppen in der Regel über einen Zeitraum von 12 Wochen, um der digitalen Spaltung im Bereich Bildung entgegenzuwirken. Das Konzept ist in Deutschland noch wenig bekannt.

Der Pilot des Learning Circle in Hamburg entsteht als Kooperationsprojekt von der Hamburg Open Online University (HOOU), der Technischen Universität Hamburg (TUHH), der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg), den Bücherhallen Hamburg und der Agentur J&K – Jöran und Konsorten.

Die Zusammenarbeit mit den Bücherhallen Hamburg und der HOOU wurde 2018 mit dem Ziel geschlossen, offene Bildung für alle Interessierte zu fördern.  

Über die HOOU

Die Hamburg Open Online University (HOOU) ist eine Verbundeinrichtung der Freien und Hansestadt Hamburg, fünf staatlicher Hamburger Hochschulen, der Multimedia Kontor Hamburg gGmbH und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Die gesellschaftsbeteiligten Hochschulen sind: Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg), Technische Universität Hamburg (TUHH), HafenCity Universität (HCU), Hochschule für bildende Künste (HFBK), Hochschule für Musik und Theater (HFMT).

Als Plattform für Kollaboration und Kooperation setzt sich die HOOU für die Öffnung von Hochschulen ein und koordiniert die kooperative Zusammenarbeit von Bildungsanbietern zur Ausgestaltung qualitätsgesicherter, innovativer digitaler Lernangebote. www.hoou.de

Pressekontakt
Lara Kranz
Referentin Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
+49 (0)40 – 296 569 08 I kranz@hoou.de
Twitter: @HOOUHamburg

Logo des Projekts Diversify

07.04.2021 |

Diversify! Lerne , wie Du Diversitätsbewusst Medien gestaltest.

Medienschaffende stehen oft vor der Herausforderung ihre Inhalte barrierefrei anzubieten und so zu gestalten, dass kein Mensch ausgeschlossen wird. Was solltest Du beachten, um Stereotype, rassistische oder sexistische Darstellungsweisen in Deiner Medienarbeit zu meiden? Was hilft Dir ganz konkret dabei?

Das Lernangebot Diversify! wurde mit dem Ziel konzipiert und produziert, eine vielfältigere und diskriminierungsfreie Medienlandschaft zu unterstützen. Dabei steht nicht nur der Abbau von Diskriminierung und das Bewusstmachen von Ungerechtigkeiten in der Mediengestaltung im Fokus. Es soll gezeigt und gelernt werden, dass eine diversitätsbewusste Mediengestaltung bereichernd ist und den Horizont erweitert.

Für ein tieferes Verständnis des Themengebiets wird auf Strategien, die in allen Diskriminierungsformen eine Rolle spielen, näher eingegangen. Diese Vertiefungen helfen wiederum bei der Orientierung, wenn Medienarbeit gemacht wird und gestaltet wird.

Darüber hinaus wird näher auf die unterschiedlichen Diskriminierungsformen eingegangen,  denn ein fundiertes Wissen zu jenen ist essenziell, um als Medienschaffende:r zum Abbau und zur Prävention von Diskriminierung beizutragen. Das Unterthema „Intersektionalität“ rundet das Lernangebot ab. Dort wird auf die mögliche Komplexität von Diskriminierungen eingegangen und entschlüsselt, wie verschiedene Diskriminierungsformen ineinandergreifen und somit besonders betrachtet werden müssen.

Die OER Diversify! findest Du hier: https://www.hoou.de/projects/diversify-diversitatsbewusste-mediengestaltung/preview



Für mehr Teilhabe und Vielfalt in der Medienarbeit!

CliMap-HEALTH der HAW Hamburg

CliMap-HEALTH der HAW Hamburg

06.04.2021 | Katrin Schröder

Hamburg lernt nachhaltig

Von der App eines folgenlosen Lebens bis zur interaktiven Klima-Weltkarte

6. April 2021

Über 245 Online-Kurse der Hamburg Open Online University (HOOU) sind jederzeit, kostenfrei und ohne Anmeldung auf www.hoou.de aufrufbar und ermöglichen so eine chancengerechte und hochwertige Bildung für alle. Mit dem Fokus auf Themen der Nachhaltigkeit trägt der Hochschulverband zur Erreichung der UN-Nachhaltigkeitszielen bei. Dafür werden dieses Jahr neue Lernangebote zum Thema Nachhaltigkeit veröffentlicht und bestehende weiterentwickelt.

Der im Februar diesen Jahres erschienene Online-Kurs „Digitalisierung & Nachhaltigkeit“ ist in Zusammenarbeit der Technischen Universität Hamburg (TUHH), der Bildungsagentur J&K – Jöran und Konsorten (J&K) und der Hamburg School of Business Administration (HSBA) entstanden und behandelt die Zusammenhänge der Megatrends Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Neben Vergleichen, die das eigene Verhalten einzuordnen helfen, werden Nutzer:innen durch leicht umsetzbare Tipps inspiriert, selbst einen Beitrag zur CO2-Verringerung zu leisten. Dabei sollen Nutzer:innen nicht ermahnt, sondern vielmehr sensibilisiert werden, ihr Verhalten im digitalen Raum im Hinblick auf Nachhaltigkeit zu reflektieren.

Jöran Muuß-Merholz, Inhaber der Agentur J&K: „Digitalisierung und Nachhaltigkeit sind Megatrends, die zwei wichtige Eigenschaften gemeinsam haben: Sie beeinflussen unser aller Leben, ob wir wollen oder nicht. Und ihre Auswirkungen sind häufig nicht auf den ersten Blick sichtbar. Das Lernangebot macht das Zusammenwirken sichtbar und bietet einen niederschwelligen Einstieg ins Thema.“

Das Lernangebot „CliMap-HEALTH“ der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) wird Ende April neu auf der HOOU Plattform veröffentlicht. Die CliMap-HEALTH ist ein E-Learning-Tool, welches die Vermittlung von fachlichem sowie praxisorientiertem Wissen über die Einflüsse von Klima und Umwelt auf die Gesundheit im Format einer interaktiven Weltkarte verfolgt. Das Web-Tool steht als offenes, modifizierbares Lehr-Lern-Angebot zur Verfügung.

CliMap-Health der HAW Hamburg

Prof. Dr. Dr. h.c. Walter Leal, Leiter, Forschungs- und Transferzentrum „Nachhaltigkeit und Klimafolgenmanagement“ der HAW: „Es bleibt keine Zeit mehr, um die Wirkungen des Klimawandels zu ignorieren. Wir erwarten steigende Temperaturen, die nicht nur in Entwicklungsländern, sondern auch bei uns in Deutschland deutlich spürbar werden. Umso wichtiger ist es, Wissen zu vermitteln und Wissen darüber zu erlangen, welche Auswirkungen sich daraus in verschiedenen Regionen der Welt auf die Gesundheit des Menschen ergeben. Genau hier bietet die CliMap-HEALTH eine umfassende Antwort.“

Um Wissen in Bezug auf die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) zu erhalten und Vorlesungsmaterial zur Vermittlung an Studierende für bereitzustellen, entwickelte die HAW Hamburg die Toolbox „The digital introduction of the Sustainable Development Goals into Higher Education Teaching”. Zur Nutzung sind keine Vorkenntnisse erforderlich, auch Bildungsinteressierte außerhalb des Hochschulbereichs können einen tieferen Einblick in die SDGs gewinnen. Bereits 104 Teilnehmer aus 40 Ländern haben das Angebot genutzt. Ein neues Modul zum 14. SDG „Leben unter Wasser“ wird gerade entwickelt und im April veröffentlicht.

Zudem stellt die HAW Hamburg ihre Toolbox auf den im Rahmen der globalen Auftaktkonferenz für das UNESCO-Programm „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) 2030“ stattfindenden BNE-Wochen vom 17.-21. Mai 2021 vor. Interessierte können sich hier anmelden.

Ein bereits 2020 entstandenes, spielerisches Lernangebot ist die App „Schule der Folgenlosigkeit“. Diese ist als ein Gemeinschaftsprojekt des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&G), der Hochschule für bildende Künste (HFBK), der Bundeszentrale für politische Bildung (bpB) und der HOOU entstanden. Anhand verschiedener Übungen wird dem Nutzer die Möglichkeit eines folgenlosen Handelns aufgezeigt. Es soll eine andere Sichtweise auf Nachhaltigkeit vermittelt und allgemein vorherrschende Meinungen des „richtigen“ Lebens hinterfragt werden.

Dr. Friedrich von Borries, Architekt und Professor für Designtheorie an der HFBK: „Wir müssen alle lernen, aus dieser ewigen Schleife des Immer-Mehr und des Strebens nach Erfolg rauszukommen. Und ich glaube, da ist es das Beste, mal innezuhalten und drüber nachzudenken, was würde ich eigentlich gerne nicht tun? Was würde ich gerne unterlassen? Genau hier setzt die App an und ermöglicht jedem Nutzer das eigene Tun zu reflektieren.“

Drei Screenshots der App Folgenlosigkeit
Drei Screenshots der App Folgenlosigkeit

Die Ausstellung „Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben“ ist im MK&G mit voriger Terminbuchung bei Wiedereröffnung der Museen in Hamburg zu besuchen.

Nachhaltigkeit stellt für Städte und Kommunen einen bedeutenden Aspekt ihrer Entwicklung dar. Hochschulen begleiten diese Entwicklung und bieten wissenschaftliche Lösungen. Die Ende 2019 veröffentlichte Podcast-Reihe „Stadtgespräch“ der HafenCity Universität Hamburg (HCU) greift u.a. das Thema nachhaltige Stadtentwicklung auf und lässt in fünf Folgen Forschende der HCU anhand je einer übergeordneten Frage diskutieren. Zum Beispiel erfahren Hörer:innen in der zweiten Folge, wie wir in Zukunft smart leben wollen.

Über die HOOU

Die Hamburg Open Online University (HOOU) ist eine Gesellschaft unter Beteiligung der Freien und Hansestadt Hamburg, fünf staatlicher Hamburger Hochschulen, der Multimedia Kontor Hamburg gGmbH und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Die beteiligten Hochschulen sind: Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg), Technische Universität Hamburg (TUHH), HafenCity Universität (HCU), Hochschule für bildende Künste (HFBK), Hochschule für Musik und Theater (HfMT).

Als Plattform für Kollaboration und Kooperation setzt sich die HOOU für die Öffnung von Hochschulen ein und koordiniert die kooperative Zusammenarbeit von Bildungsanbietern zur Ausgestaltung qualitätsgesicherter, innovativer digitaler Lernangebote. www.hoou.de

Pressekontakt
Lara Kranz
Referentin Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
+49 (0)40 – 296 569 08 I kranz@hoou.de
Twitter: @HOOUHamburg

Schriftzug Hybrid

31.03.2021 |

Hybride Lehr-/Lernangebote als OER. Bewirb Dich jetzt als Student:in für unsere Förderphase.

Du willst nicht nur als Student:in Teil der Hochschule sein, sondern aktiv an Lehre und Forschung partizipieren? Du möchtest etwas in der Bildungslandschaft verändern und findest Bildung ist für alle Menschen da? Du hast Ideen, wie Lehr- und Lernmaterialien noch attraktiver gestaltet werden können? Dann bewirb Dich jetzt mit einer Mitarbeiter:in der HAW auf eine Projektförderung.  

Worum geht es?

Wir von der HOOU@HAW schreiben regelmäßig Förderungen aus, um neue und moderne Lehr- und Lernmaterialien produzieren zu lassen und mit der Welt zu teilen. Das Besondere daran ist der Openness-Gedanke: die im Rahmen der Förderung entstandenen Materialien werden unter offenen Lizenzen veröffentlicht und auf unserer Plattform www.hoou.de als sogenannte Open Educational Resources, kurz OER, zur Verfügung gestellt. Auf diese Weise kann die Allgemeinheit diese Materialien nicht nur nutzen, sondern auch verändern, mit anderen offenen Inhalten kombinieren und diese dann teilen. Dadurch werden vielfältige Möglichkeiten in der Lehre geschaffen, von denen Studierende sehr profitieren können. 

Hybrides Lehren und Lernen.

Das Thema der aktuellen Förderphase ist Hybrides Lernen. Wir wollen Projekte fördern, die gemeinschaftliches Lernen auf allen Ebenen möglich machen. Sie sollen über reine Selbstlernmaterialien und -angebote hinausgehen und die Verzahnung verschiedener Lehr-/Lernelemente im Fokus haben. 

Einige Beispiele:  

  • Du konzipierst Wechselunterricht mit Interims-Selbstlernphasen mittels interaktiver Tools und schöpfst die Bandbreite verschiedener Medientypen aus,  
  • Du erstellst ein interaktives Workshop-Lerntool, das sowohl analog als auch digital genutzt werden kann,  
  • Du interviewst Expert:innen zu bestimmten Themen und stellst diese Interviews in einem Seminarraum zur Dokumentation zur Verfügung,   
  • Du entwickelst ein Konzept für einen Aktionstag, an dem Teilnehmende Materialien erstellen, die dann wiederum als OER zur Verfügung gestellt werden,  
  • Du produzierst eine Podcastreihe zu einem bestimmten Thema und stellst diese mit H5P-Elementen zu einem didaktisch aufeinander bauenden Kurs zusammen, 
  • Du entwickelst ein Kurselement mit Gameificationansätzen, welches für Blended -Learning Seminare eingesetzt werden kann. 

Wie kommst Du ins Spiel? 

Wir wünschen uns eine stärkere Partizipation und Teilhabe aus der gesamten Hochschule. Daher wollen wir Dich gewinnen. Studierende sollen die Möglichkeit bekommen, ihre Ideen, Frage- und Problemstellungen in ein Projekt und damit in die Wirklichkeit zu übersetzen.  

Du hast, vielleicht im Zusammenschluss mit anderen Studierenden, oder auch alleine bereits Ideen? Perfekt! Dann sprich Deine Professorin, Deinen Dozenten oder eine wissenschaftliche Mitarbeiterin an und hole sie oder ihn mit ins Boot.  

Weitere Daten

Bewerbungsphase: 31.03.21-31.05.21 

Informationsveranstaltung: 29.04.21 

Laufzeit der Projekte: 01.08.21 – 31.12.22 

Team HOOU@HAW. 7 Personen in schwarz-weiß sind als Portraitbilder zu sehen

30.03.2021 |

Semesterbericht HOOU@HAW: Sommersemester 2021

Wir von der HOOU@HAW wollen euch einmal im Semester darüber unterrichten, was uns bewegt, was wir bewegt haben, und was wir in Zukunft bewegen werden.  

Unsere Arbeit im Team lebt davon, dass wir alle vielfältige und spannende Projekte betreuen.

Wer sind wir?

SARAH THOMAS hält als stellvertretende Teamleitung den Laden der HOOU@HAW am Laufen. Als wäre das nicht schon genug, schreibt sie, vernetzt, und erstellt ganz nebenbei noch Zukunftsstrategien. Zu guter Letzt ist sie IT-Projektmanagerin und setzt sich für die ständige Verbesserung der HOOU-Plattform ein. 

JAKOB KOPCZYNSKI produziert, gestaltet, berät und lehrt und das alles im Dunstkreis der digitalen Medien. Ihn interessieren besonders neue Techniken und Möglichkeiten in der digitalen Lehre, vor allem im Zusammenhang mit Open Educational Resources. 

ANDREA SCHLOTFELDT berät unsere Projekte zu allen Rechtsfragen, die bei der Produktion und Veröffentlichung von OER überhaupt entstehen können. Tiefenentspannt und lösungsorientiert geht sie auf die Bedenken und Fragezeichen in den Köpfen ein und hat für jedes Problem eine Erklärung wahlweise Lösung parat. 

JULIA BIECK hält zusammen mit Martina die Stellung im Team Didaktik. Sie berät unsere Projekte mediendidaktisch und kreiert im Team jedes Semester aufs Neue das Programm zur digitalen Qualifizierung. Einfallsreich und aufgeweckt, weiß man bei ihr nie, mit welcher Kreativitätsexplosion als nächstes zu rechnen ist. Ganz nebenbei ist sie von Haus aus Designprofi und hilft euch, ein ganzheitliches Erscheinungsbild zu bewahren.

MARTINA SCHRADI lässt euch den roten Faden in eurem Projekt nicht aus den Augen verlieren und konzipiert gemeinsam mit Julia die vielfältigen Workshops für unser DQ-Programm. Doch wer glaubt, mediendidaktische Beratung und digitale Qualifizierung wären alles, wofür sie steht, irrt sich gewaltig. Da ist ihr preisgekröntes Wirken als Comic-Zeichnerin beinahe nur ein Detail, bringt ihr aber immerhin auch den einzigen Wikipedia-Artikel im Team ein.

DOROTHEE WAGNER begleitet, berät und unterstützt alle Projekte, die nach Hacks&Tools meets #OERcamp von der HOOU@HAW gefördert werden. Dabei hat sie ständig neue Ideen und bringt ihre Kreativität in allen Bereichen mit ein, so dass großartige und vielfältige Open Educational Resources entstehen können. Nicht zuletzt kümmert sie sich um die Außenkommunikation der HOOU@HAW, entwirft Social Media Strategien und setzt sie mit frischen Tweets und Posts um. 

NINA HENRIKE ANDERS arbeitet mit Hochdruck an dem Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems für OER im Rahmen der HOOU. Dafür wälzt sie Tonnen an Literatur und holt alle HOOU-Hochschulen mit ins Boot. Nebenbei ist sie im Team als Bastelprofi bekannt und hat die ein oder andere Bilder-Produktion zu unserem Social-Media Adventskalender beigetragen. 

Ein vielfältiger Rückblick auf das letzte Jahr

Die Hamburg Open Online University hat sich 2020 zu einer GmbH formiert, im Zuge dessen einen Geschäftsführer eingesetzt und sich eine neue Governance-Struktur gegeben. Die neue Gesellschaftsform war für uns der Anlass, uns gemeinsam mit allen Beteiligten intensiv mit den strategischen Zielsetzungen und daraus resultierenden Maßnahmen zu beschäftigen. Wir haben die Möglichkeit genutzt, uns noch enger unter den Partnerinstitutionen zu vernetzen und gemeinsam zu überlegen, welche Wege wir in den kommenden Jahren beschreiten möchten. In verschiedenen neu zusammengesetzten Gremien wird nun auf operativer Ebene das umgesetzt, was der Aufsichtsrat strategisch überlegt und beschlossen hat.  

An der HOOU@HAW unterstützen wir im Moment 45 Content-Projekte, die mit ihren offenen Bildungsmaterialien nicht nur Vielfalt in der Bildung schaffen, sondern auch akademische Bildung in die Gesellschaft bringen.  

Im letzten Jahr konnten wir die HOOU mit Hacks & Tools erfolgreich Richtung Zivilgesellschaft öffnen. 
Von 21 teilnehmenden Projekten haben 12 eine begehrte Förderung ergattern können und sind fleißig dabei, ihre diversen Lehr-/Lernmaterialen und -angebote bis Mitte 2021 fertig zu stellen. Lasst euch nur so viel verraten: Alle zwölf haben Spannendes und Zeitgemäßes im Gepäck.  

Auch uns stellt die Corona-Pandemie vor neue Herausforderungen. So sind wir seit Mitte März im Homeoffice und haben uns digital organisiert. Das klappt erstaunlich gut, auch wenn uns allen der persönliche Austausch fehlt und wir zwei neue Teammitglieder vornehmlich digital kennenlernen durften.  

Um unserem Anspruch an qualitativ hochwertige Bildungsangebote gerecht zu werden, bedarf es eines durchdachten Qualitätssicherungssystems, mit dem die Qualität der in den HOOU-Projekten entstehenden Bildungsinhalte überprüft werden kann. Mit Nina Henrike Anders haben wir eine kompetente und erfahrene Qualitätsmanagerin gewonnen, die sich diesem komplexen und umfangreichen Thema annimmt.   

In der digitalen Qualifizierung haben wir uns schnell der digitalen Situation angepasst. So nahmen in 2020 über 680 Menschen an unseren Workshops teil, die 12 verschiedene Themenbereiche abdeckten.  
Und auch unser Format #afterwOERk, was normalerweise ein Getränk zum Feierabend beinhaltet, konnten wir in 4 digitalen Folgen weiterleben lassen. Von unserem Podcast, Hamburg hOERt ein HOOU, haben wir 15 Folgen veröffentlicht, mit spannenden Menschen aus dem OER-Kontext gesprochen und interessierte Hörer:innen über neue HOOU-Projekte informiert. 

Als permanente Lernangebote haben wir im Team der HOOU@HAW Hamburg ein Video zu digitaler Lehre und Urheberrecht produziert, einen Workshop zu H5P entwickelt und den Blog Lehre:Digital zusammen mit dem Team Medien 4.0 aus der Arbeitsstelle Studium und Didaktik veröffentlicht und damit einen wichtigen Beitrag zur Weiterqualifizierung von Lehrenden geleistet. Als Mehrwert für alle Menschen, die OER für hoou.de erstellen wollen, haben wir die sehr umfangreiche OER zu OER veröffentlicht, die interaktiv durch den Prozess von der Ideenfindung bis hin zur Veröffentlichung führt.  

In unserer Mission, OER auch über unseren eigenen Tellerrand hinaus zu verbreiten, haben wir mit viel Liebe die Broschüre OER OFFLINE entwickelt. Von zahlreichen Wissenschaftscomics der Künstlerin Véro, über spannende HOOU-Lernmaterialien, bis hin zu gemeinfreien Gedichten und Formeln – die Broschüre bietet einen wunderbaren Einstieg in die Welt des Teilens. 

Was in diesem Jahr kommen wird

Für 2021 haben wir so einiges vor. Die erwähnten Projekte, die aus Hacks&Tools entstanden sind, werden abgeschlossen. Auch die 32 Projekte zwei weiterer Förderlinien werden im Laufe des Jahres ihre Materialien und Lernangebote auf hoou.de hochladen. Es wird also viel neuen Output auf der Plattform geben. 

Bei so viel Abschluss muss es auch einen Anfang geben:

Am 31. März 2021 schreiben wir unsere neue Förderphase aus. Die Förderphase 2021/22 richtet sich an Mitarbeiter:innen und Studierende der HAW Hamburg. Das Thema der neuen Förderphase „Das Beste aus drei Welten: Hybride Lehr-/Lernangebote als OER“
will Projekte ansprechen, die neuartige Lehr-/Lernszenarien konzipieren möchten.
Hybrides Lernen macht gemeinschaftliches Lernen möglich: gegenseitige Unterstützung, Strukturierung des Lernalltags, soziale Eingebundenheit im Lernen, Austausch, Vertiefung durch Dialog werden unter anderem gefördert.
Der Bewerbungszeitraum ist vom 31. März 2021 bis zum 31. Mai 2021. Die Projektphase geht vom 1. August 2021 bis zum 31. Dezember 2022 .
Am 29. April 2021 findet eine digitale Infoveranstaltung mit der Gelegenheit für Fragen rund um Antrag, Themen und Betreuung bzw. Unterstützung während des Projekts statt. 

Im Bereich der Digitalen Qualifizierung bieten wir bis Ende Juni elf Workshops zu Themen wie „Was sind OER“, „Wie erstelle ich einen Podcast“, „Wie nutze ich H5P“, „Urheberrecht“, „Diversität in Lernangeboten“ u.v.m an.  

Auch Personell bleiben wir nicht stehen.

So kommt unsere Teamleitung ELLEN PFLAUM als frischgebackene Mutter aus der Elternzeit zurück. URSULA SCHÜTT-BURMESTER, unsere Büroleitung, Beschaffungsexpertin und Jazz-Dame, findet eine neue Berufung in den Raboisen. Zu guter Letzt sucht unsere Programmmanagerin und Social-Media-Mitverantwortliche DOROTHEE WAGNER mit Abschluss der Förderlinie 3 neue Landungsbrücken.  

Menschen arbeiten zusammen

24.03.2021 | Katrin Schröder

Jetzt anmelden! Plane ein Ökodorf: Das RUVIVAL Planspiel

Auch in diesem Jahr findet das digitale Planspiel statt. Sei dabei, wenn zum 6. Mal Ökodorfer geplant werden!

Alle Spieler:innen nehmen unterschiedliche Rollen ein. Du hast die Möglichkeit in die Rolle der Einwohnerin/des Einwohners in einem der neu geplanten Dörfer zu schlüpfen. Mit deinen Ideen und Forderungen beeinflusst du den gemeinsamen Planungsprozess. Dabei kannst du selbst entscheiden, wie viel Zeit du im Spiel verbringst. Die Sprache im Spiel ist Englisch.

Wie kann ich teilnehmen?

Das Planspiel startet am 13. April 2021. Registriere dich hier um teilzunehmen:

Vor Beginn des Spiels wirst du eine E-Mail mit der Einladung zu unserer Spielplattform HumHub bekommen. Wir empfehlen dir, von Anfang an dabei zu sein, um den gesamten Planungsprozess mitgestalten zu können! Verspätete Bewerbungen werden angenommen, wenn noch freie Plätze vorhanden sind.

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